Bartels AutoEngineer V7.6

CAM-View Referenzhandbuch

Hauptmenü

Datei Dateiverwaltung, Modulwechsel.
Bearbeiten Datensatz bewegen, Bohrungen sortieren.
Ansicht Bildausschnitt, Bilddarstellungsparameter.
Einstellungen Gerberparameter. Blendentabelle.
Utilities Report, Taschenrechner.
Hilfe Online-Hilfe, Tastaturbelegung.

Die Benutzeroberfläche des BAE

Titelleiste
Menüleiste
Arbeitsbereich
Scrollbars
Toolbar (Werkzeugleiste)
Informations- und Eingabezeilen
Hotkeys/Funktionstasten
Linke Maustaste
Mittlere Maustaste
Rechte Maustaste
Mausrad

Tips und Tricks

Konfigurationsmöglichkeiten in bae.ini
Kommandozeilenaufruf
Spezialvariablen in Dateinamen und Systemkommandos
Farbeinstellungen/Arbeiten mit weissem Hintergrund
Makroerstellung
Tastaturprogrammierung
Menüerweiterung

Konventionen

Nähere Erläuterungen zu den im Handbuch verwendeten Formulierungen und Strukturen siehe Konventionen .


Datei

Das Menü Datei enthält Funktionen zum Import und Export von CAM-Daten, zur Dateiverwaltung und die Funktionen zum Wechsel in andere BAE-Module.

Gerberdaten Laden Import Datei im Gerberformat.
Gerberdaten Ausgabe Export einer Lage im Gerberformat.
Blenden laden Gerber Blendentabelle aus der Blendendatenbank laden.
Blenden speichern Aktuell erstellte Gerber Blendentabelle in der Blendendatenbank sichern.
Bohrdaten laden Bohrdatenimport wahlweise im Excellon- oder Sieb & Meyer-Format.
Bohrdaten Ausgabe Export der eingelesenen Bohrdaten einer Bohrdatenklasse wahlweise im Sieb & Meyer- oder Excellon-Format.
Werkzeugtabelle laden Werkzeugtabelle für die Bohrdaten im Sieb & Meyer-Format importieren.
Werkzeugtabelle speichern Werkzeugtabelle für die Bohrdaten im Sieb & Meyer-Format exportieren.
Batch Import und Export von Gerber- und Bohrdaten anhand einer im CAM-Prozessor erstellten und ausgeführten Batchausgabe.
Layout erzeugen Aus importierten Gerberdaten ein Layout erzeugen.
Loeschen Speicher Einzelne importierte Datensätze oder kompletten Speicher löschen.
Dateiinhalt DDB-Datei Elemente auflisten.
File Utilities Datei/Inhaltsverzeichnis Utilities.
Anwenderfunktion User Language-Programm aufrufen.
Betriebssystem Eingabeaufforderung zum Absetzen von Betriebssystemkommandos öffnen.
Hauptmenue Wechsel ins BAE-Hauptmenü.
Schaltplaneditor Wechsel in den Schaltplaneditor.
Layouteditor Wechsel in den Layouteditor.
Autorouter Wechsel in des Autoroutermodul.
CAM-Prozessor Wechsel in den CAM-Prozessor.
Programmende BAE beenden.

Bearbeiten

Das Menü Bearbeiten enthält Funktionen zur Manipulation von eingelesenen CAM-Daten.

Bewegen Datensatz Selektierbaren CAM-Datensatz mit einem Offset versehen.
Bohrungen sortieren Verfahrweg der Bohrwerkzeuge optimieren.

Das Menü Bearbeiten ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.


Ansicht

Das Menü Ansicht enthält Funktionen zur Wahl des angezeigten Bildausschnittes, zum Einstellen der Bilddarstellungsparameter und zum Ausmessen von Distanzen.

Bildneuaufbau Fensterinhalt neu zeichnen.
Zoom Uebersicht Eingelesene CAM-Daten in Übersicht darstellen.
Zoom alt Zu letztem Bildausschnitt wechseln.
Zoom kleiner Bilddarstellung verkleinern.
Zoom Fenster Bilddarstellung verkleinern.
Fenster Mitte Neue Bildausschnittmitte für die Bilddarstellung selektieren.
Einstellungen Raster- und Bilddarstellungsparameter setzen.
Benutzerraster Eigene Rastereinstellungen erstellen und abrufen.
Farbpalette Farben ändern.
Farben laden Farbpalette laden.
Distanzabfrage Abstand zwischen zwei mausselektierbaren Punkten anzeigen.
Werkzeugleiste Position der Toolbar setzen.

Einstellungen

Das Menü Einstellungen enthält Funktionen zur Manipulation der beim Import von CAM-Daten (insbesondere Daten im Gerber-Format) verwendeten Parameter.

Blenden aendern Blendentabelle editieren.
Einstellungen Parameter für den CAM-Datenimport setzen.
Einstellungen bae.ini Ausgewählte Einträge in bae.ini interaktiv verändern.

Utilities

Das Menü Utilities enthält allgemeine Funktionen, die keinem der anderen Menüs zuzuordnen waren.

Report Blendenreport anzeigen.
Tastaturprogrammierung Tastenbelegung verändern.
Menuerweiterung Menüs benutzerspezifisch erweitern.
Favoritendialogboxen Benutzerdefinierte Dialogboxen erstellen und aufrufen.
Taschenrechner Rechner mit elementaren Funktionen.

Hilfe

Das Menü Hilfe enthält Funktionen zum Online-Aufruf von Dokumentation, sowie Abfragefunktionen für die Tastaturbelegung und Produktversion.

Handbuch Anzeige des Benutzerhandbuches mit dem Standard-HTML-Browser.
Referenzhandbuch Anzeige dieses Referenzhandbuches.
Hilfe zu Hilfe zu selektierbaren Hauptmenüpunkt oder Bedienungselement anzeigen.
Tastaturbelegung Anzeige der auf Tasten gelegten Funktionen.
Produktinformation Anzeige der benutzten BAE-Version und Ausbaustufe.

Datei / Batch

Das Submenü Batch enthält Funktionen zum Laden und Speichern von CAM-Daten im Batchbetrieb. Die Batches werden im CAM-Prozessor erstellt.

Laden Import von Gerber- und Bohrdaten anhand einer im CAM-Prozessor erstellten und ausgeführten Batchausgabe.
Speichern Export von Gerber- und Bohrdaten anhand einer im CAM-Prozessor erstellten Batchausgabe.

Die Funktionalität des Submenüs Batch ist über das User Language-Programm CVBATLD implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für das Submenü Batch lautet: cvbatld .


Datei / Layout erzeugen

Das Submenü Layout erzeugen enthält Funktionen, die es erlauben aus importierten Gerber- und Bohrdaten ein Layout zu Weiterbearbeitung im Layouteditor zu erzeugen.

Platzierung Die Gerberdaten 1:1 in ein Layout umwandeln.
Connectivity Die Gerberdaten in ein Layout umwandeln, dabei versuchen zur Reduktion der Datenmenge Linien zusammenzufassen.

Das Submenü Layout erzeugen ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.

Die Tastaturprogrammiersequenz für das Submenü Layout erzeugen lautet: #207 .


Datei / Loeschen Speicher

Das Submenü Loeschen Speicher enthält Funktionen zum Entfernen von eingelesenen CAM-Datensätzen aus dem Speicher.

Alles Alle geladenen Datensätze aus dem Speicher entfernen.
Datensatz Einzelnen geladenen Datensatz aus dem Speicher entfernen.

Das Submenü Loeschen Speicher ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.

Die Tastaturprogrammiersequenz für das Submenü Loeschen Speicher lautet: #208 .


Datei / Dateiinhalt

Das Submenü Dateiinhalt enthält Funktionen zur Auflistung der in einer DDB-Datei vorhandenen Elemente.

Layout Layouts in Datei auflisten.
Bauteil Layoutbauteile in Datei auflisten.
Padstack Layoutpadstacks in Datei auflisten.
Pad Layoutpads in Datei auflisten.
Layoutnetzliste Layout-Netzlisten in Datei auflisten.
Farben Farbpaletten in ged.dat auflisten.
Blendentabellen Gerber Blendentabellen in cam.dat auflisten.

Die Tastaturprogrammiersequenz für das Submenü Dateiinhalt lautet: #403 .


Datei / File Utilities

Das Submenü File Utilities enthält Hilfsfunktionen zur Anzeige von Dateiverzeichnissen, Suche von Dateien und Dateielementen, sowie zum Löschen und Kopieren einzelner Dateien.

Directory-Inhalt . Dateien im aktuellen Arbeitsverzeichnis auflisten.
Directory-Inhalt Dateien in Verzeichnis auflisten.
Datei(en) suchen Datei(en) in Verzeichnisbaum suchen.
Datei kopieren Datei duplizieren.
Datei umbenennen Dateinamen ändern.
Datei loeschen Datei entfernen.
Datei auflisten Textdatei anzeigen.
DDB-Element-Suche DDB-Dateielemente in Verzeichnisbaum suchen und ggf. anzeigen.
DDB-Datei-Listing Elemente in DDB-Datei auflisten.
SQL/DB-Report SQL-Tabellen in Datei anzeigen.
SQL Tabellenexport SQL-Tabelle als feldorientierte ASCII-Datei ausgeben.
SQL Tabellenimport Textdatei mit feldorientierter Datentabelle in SQL-Datenbank einlesen.

Die Funktionalität des Submenüs File Utilities ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für das Submenü File Utilities lautet: fileutil .


Datei / File Utilities / DDB-Datei-Listing

Das Submenü DDB-Datei-Listing enthält Funktionen, die es erlauben in einer DDB-Datei enthaltene Elemente aufzulisten. Dabei werden auch die Referenzbeziehungen zwischen den Elementen aufgelistet. Mit Standard erfolgt die Ausgabe der Referenzbeziehung von den in der Hierarchie oben liegenden Elementen zu den tiefer in der Hierarchie liegenden Elementen, die anderen Menüpunkte listen umgekehrt zu tiefer in der Hierarchie liegenden Elementen die Verwendung auf höher in der Hierarchie liegenden Elementen auf.

Standard Alle Elemente in DDB-Datei mit Speicherdatum und referenzierten Elementen auflisten.
Referenzen auf Element Alle Elemente auflisten, die ein selektierbares Makroelement referenzieren.
Referenzenuebersicht Für alle Makroelemente einer Projektdatei die übergeordneten Elemente auflisten, die das Makro referenzieren.

Die Funktionalität des Submenüs DDB-Datei-Listing ist über das User Language-Programm LISTDDB implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für das Submenü DDB-Datei-Listing lautet: fileutil:s8 .


Datei / File Utilities / DDB-Datei-Listing / Referenzen auf Element

Das Submenü Referenzen auf Element enthält Funktionen zur Auflistung der Verwendung eines tiefer in der Hierarchie liegenden Elementes (d.h. Makros) durch höher in der Hierarchie liegenden Elemente.

Bauteil Referenzen auf ein selektierbares Bauteilmakro einer DDB-Datei auflisten.
Padstack Referenzen auf ein selektierbares Padstackmakro einer DDB-Datei auflisten.
Pad Referenzen auf ein selektierbares Padmakro einer DDB-Datei auflisten.

Die Funktionalität des Submenüs Referenzen auf Element ist über das User Language-Programm LISTDDB implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für das Submenü Referenzen auf Element lautet: fileutil:s8:s1 .


Datei / Gerberdaten Laden

Der Menüpunkt Gerberdaten Laden erlaubt es einen Gerberdatensatz zur Ansicht in den Speicher zu laden. Abhängig vom in Einstellungen definierten Gerberlagenmodus ist zunächst eine gemeinsame Lage für alle Gerberstrukturen oder eine Lage für liniengezogene Strukturen und eine Lage für geblitzte Strukturen zu selektieren. Danach erfolgt die Auswahl des Dateinamens für den Gerberdatensatz.

Getrennte Lagen für liniengezogene und geblitzte Strukturen sind nützlich, wenn Daten aus einem Fremdsystem mit Hilfe von Layout erzeugen in ein mit dem Layouteditor bearbeitbares Layout umgewandelt werden sollen. Geblitzte Strukturen, die ja meist die Pads der Bauteile darstellen, lassen sich dazu als reine Platzierungshilfe für Bauteile auf einer Hilfsdokumentarlage ablegen und nach erfolgter Platzierung der Bauteile (die die benötigten Pads ja selbst enthalten) einfach wieder löschen, ohne dass die liniengezogen ausgeführten Leiterbahnen verloren gehen.

Versorgungslagen werden im CAM-Prozessor negativ ausgegeben. Bei der Bilddarstellung solcher Datensätze ist daher zu beachten, dass die Isolationen der entsprechenden Lage angezeigt werden und dieser Lage nicht ausgefüllte Hintergrund das Kupfer bzw. den Leiter darstellt.

Das Gerberformat wurde ursprünglich für Fotoplotter konzipiert, die die Leiterkartenstrukturen mit Hilfe eines verfahrbaren Blendentellers auf fotosensitiven Film belichteten. Der Blendenteller enthielt dazu eine Reihe von Öffnungen unterschiedlicher Größe und Form, die entweder durch einfaches Blitzen an fester Position oder durch Verfahren mit eingeschalteter Lampe zum Zeichnen von Strukturen verwendet wurden. Jeder Öffnung des Blendenteller ist dabei ein fester D-Code zugeordnet, mit dessen Hilfe sie in der Gerberdatei referenziert wird. Heutige Fotoplotter arbeiten im allgemeinen nicht mehr mit Blendentellern, sondern zeichnen die Strukturen mit Hilfe eines Lasers. Das Gerberformat hat sich allerdings durch seine allgemeine Verbereitung und gute Eignung für die Darstellung von Leiterkarten auch für lasergestützte Fotoplotter durchgesetzt. Um die Fähigkeiten diese Plotter optimal auszunutzen wurde das Gerberformat um eine Anzahl Kommandos zum Extended-Gerber-Format erweitert. So werden z.B. im Header der Gerberdatei die Definitionen für den Blendenteller mit ausgegeben und kompliziertere geometrische Strukturen können statt durch Verfahren mit Blenden durch Angabe der Aussenkontur realisiert werden. Nicht alle CAD-Systeme und Fotoplotter untersützen diese erweiterten Kommandos in gleichem Umfang. Daher sind über Einstellungen Parameter für das Einlesen von Gerberdaten definierbar. Mit Hilfe von Blenden aendern , Blenden speichern und Blenden laden lassen sich Blendentabellen erstellen, sichern und laden (beim Start des CAM-Viewmoduls wird automatisch die Blendentabelle mit dem Namen standard geladen). Die Einstellungen der Parameter und Blendentabellen werden ggf. durch erweiterte Kommandos im Gerberdatensatz überschrieben.

Vor dem Ladevorgang im Speicher befindliche Gerberdaten werden nicht gelöscht. Somit ist es zum einen möglich die Gerberdaten der einzelnen Lagen einer Leiterkarte zur Kontrolle übereinander zu laden. Zum anderen können durch Verändern des Einleseoffsets in Einstellungen zwischen den Ladevorgängen Mehrfachnutzen zusammengestellt werden um durch die Leiterkartenfertigung vorgegebene Leiterplattengrößen durch Mehrfachplatzierung eines oder mehrerer Projekte optimal auszunutzen. Die Position eines einzelnen eingelesenen Gerberdatensatzes lässt sich nachträglich auch noch mit Bewegen Datensatz verändern.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Gerberdaten Laden lautet: #200 .


Datei / Gerberdaten Ausgabe

Der Menüpunkt Gerberdaten Ausgabe erlaubt es mit Hilfe von Gerberdaten Laden bzw. Laden eingelesene Gerberdaten einer mausselektierbare Lage als einen Datensatz zu exportieren. Dazu ist zunächst die Ausgabelage und dann der Ausgabedateiname zu selektieren. Eine Ausgabe auf Dateien mit den Endungen .ddb , .def , .ulc , .usf , .con , .ass , .fre oder .exe ist nicht erlaubt um ein versehentliches Überschreiben von Projektdateien, Netzlisten, Definitionen usw. zu verhindern.

Durch Laden mehrerer mit verschiedenen Offsets versehener Gerberdatensätze und gemeinsamen Speichern mit Gerberdaten Ausgabe kann somit ein Mehrfachnutzen erzeugt werden um durch die Leiterkartenfertigung vorgegebene Leiterplattengrößen durch Mehrfachplatzierung eines oder mehrerer Projekte optimal auszunutzen.

Bei der Ausgabe werden die unter Einstellungen definierten Gerberparameter verwendet. Es ist somit z.B. auch möglich Daten im Gerber-2.4-Format einzulesen, den entsprechenden Formatparameter zu ändern um die Daten dann im Gerber-2.3-Format zu speichern.

Der Menüpunkt Gerberdaten Ausgabe ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Gerberdaten Ausgabe lautet: #201 .


Datei / Blenden laden

Der Menüpunkt Blenden laden erlaubt es eine Blendentabelle zur Verwendung für importierte Gerberdaten zu laden. Nach dem Laden der Blendentabelle wird ein Bildneuaufbau mit den neuen Blendeneinstellungen durchgeführt.

Die geladene Blendentabelle kann mit Blenden aendern kontrolliert und editiert werden.

Blendentabellen sind in der Systemdatei cam.dat hinterlegt. Beim Start des CAM-Viewmoduls wird automatisch die Blendentabelle mit dem Namen standard geladen.

Beim Import von Gerberdaten im Extended-Gerber-Format ist kein separates Laden von Blendentabellen erforderlich, da die Blendentabelle in der Gerberdatei selbst vorhanden ist und aus dieser eingelesen wird. Die Daten dieser aus der Gerberdatei eingelesenen Blendentabelle sind von der mit Blenden laden eingelesenen und ggf. mit Blenden aendern bearbeiteten Blendentabelle unabhängig und mit Report abfragbar.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Blenden laden lautet: #202 .


Datei / Blenden speichern

Der Menüpunkt Blenden speichern erlaubt es die aktuellen Blendeneinstellungen als Blendentabelle in der Blendendatenbank abzuspeichern.

Blendentabellen werden in der Systemdatei cam.dat hinterlegt. Beim Start des CAM-Prozessors wird automatisch die Blendentabelle mit dem Namen standard geladen.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Blenden speichern lautet: #203 .


Datei / Bohrdaten laden

Der Menüpunkt Bohrdaten laden erlaubt es einen Bohr- bzw. Fräsdatensatz zur Ansicht in den Speicher zu laden. Dazu ist zunächst der Dateinamen für den Bohrdatensatz und dann die Bohrklasse auszuwählen. Abschliessend erfolgt eine Abfrage, ob die Bohrdaten im Sieb & Meyer -Format oder im Excellon -Format vorliegen.

Bohrklassen dienen dazu bei Leiterkarten mit Blind und Buried Vias (Sacklöchern und vergrabene Löchern) die Bohrungen mit unterschiedlichen Lagenbelegungen auseinander zu halten, können aber auch dazu verwendet werden metallisierte und nichtmetallisierte Bohrungen zu unterscheiden. Da die gängigen Ausgabeformate innerhalb der Ausgabedatei keine Unterscheidung für die Lagenbelegung der Bohrungen zulassen, erfolgt die Ausgabe in separate Dateien. Diese sind mit Bohrdaten laden einzeln unter Zuweisung unterschiedlicher Bohrklassen einzulesen. Gültige Bohrklassen sind - (Default im allgemeinen für durchgängige Bohrungen verwendet) und die Buchstaben A bis Z .

Bei Bohrdaten im Sieb & Meyer -Format müssen die Bohrkoordinaten mit 1/100 mm Auflösung vorliegen, bei Excellon -Eingabeformat mit der unter Einstellungen für das Koordinatenformat definierten Genauigkeit. Beim Einlesen von Excellon -Daten wird anhand der verwendeten Kommandos automatisch erkannt, ob es sich um Bohr- oder Fräsdaten handelt.

Die eingelesenen Bohrdaten werden mit der in der Farbpalette für Lagenzuordung definierten Bohrungsfarbe dargestellt. Ist diese für die Bilddarstellung deaktiviert, erfolgt beim Einlesen von Bohrdaten eine automatische Aktivierung der Farbe bzw. ein Setzen der Farbe auf weiss, falls die Bohrdatenanzeige durch Wahl der Hintergrundfarbe für die Bohrungen deaktiviert war. Eine Bohrung wird als Kreis mit dem Bohrungsdurchmesser angezeigt. Im Kreis sind die waagerechten und senkrechten Bohrungdurchmesser kreuzförmig eingezeichnet. Bei Bohrungen, die nicht der Defaultklasse angehören, wird zusätzlich der Bohrklassenbuchstabe rechts oberhalb der Bohrungsmitte dargestellt. Bei Fräsungen wird der Einstichpunkt als Kreis mit dem Werkzeugdurchmesser angezeigt, der mit der Bohrklasse und einem Kürzel für die Kompensation versehen ist. Dabei steht C (center) für mittige Kompensation, d.h. das Fräswerkzeug läuft zentriert auf der dargestellten Linie, L für linkskompensiert, d.h. die Linie stellt den rechten Rand der Fräsung dar, und R für rechtskompensiert, d.h. die Linie stellt den linken Rand der Fräsung dar. Der Verlauf der Fräsung wird als dimensionslose am Einstichpunkt beginnende Polygonlinie dargestellt.

Vor dem Ladevorgang im Speicher befindliche Bohrdaten werden nicht gelöscht. Somit ist es zum einen möglich die Bohrdaten der einzelnen Bohrklassen einer Leiterkarte zur Kontrolle übereinander zu laden. Zum anderen können durch Verändern des Einleseoffsets in Einstellungen zwischen den Ladevorgängen Mehrfachnutzen zusammengestellt werden um durch die Leiterkartenfertigung vorgegebene Leiterplattengrößen durch Mehrfachplatzierung eines oder mehrerer Projekte optimal auszunutzen. Die Position eines einzelnen eingelesenen Bohrdatensatzes lässt sich nachträglich auch noch mit Bewegen Datensatz verändern.

Vor dem Einlesen von Bohrdaten im Sieb & Meyer -Format ist zwingend mit Werkzeugtabelle laden eine Werkzeugtabellendatei zu laden.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Bohrdaten laden lautet: #204 .


Datei / Bohrdaten Ausgabe

Der Menüpunkt Bohrdaten Ausgabe erlaubt es mit Hilfe von Bohrdaten laden bzw. Laden eingelesene Bohrdaten einer Bohrklasse als einen Datensatz wahlweise im Sieb & Meyer- oder Excellon-Format zu exportieren. Dazu ist zunächst der Ausgabedateinamen für die Bohrdaten anzugeben. Danach ist die Bohrklasse zu selektieren. Abschliessend erfolgt die Abfrage nach Sieb & Meyer -Format mit 1/100 mm Auflösung oder Excellon -Format (mit der unter Einstellungen für das Koordinatenformat definierten Genauigkeit).

Bohrklassen dienen dazu bei Leiterkarten mit Blind und Buried Vias (Sacklöchern und vergrabene Löchern) die Bohrungen mit unterschiedlichen Lagenbelegungen auseinander zu halten, können aber auch dazu verwendet werden metallisierte und nichtmetallisierte Bohrungen zu unterscheiden. Gültige Bohrklassen sind - (Default, im allgemeinen für durchgängige Bohrungen verwendet) und die Buchstaben A bis Z . Bohrungen die nicht der Defaultklasse angehören werden in der Bilddarstellung mit dem Bohrklassenbuchstaben rechts oberhalb der Bohrungsmitte angezeigt. In der Klassenauswahlbox werden nur die Bohrklassen angezeigt, für die Bohrdaten eingelesen wurden.

Beim Sieb & Meyer -Format ist zu beachten, dass die Werkzeugtabelle mit Werkzeugtabelle speichern in eine gesonderte Datei exportiert werden muss. Im Excellon -Format ist die Werkzeugtabelle in der Bohrdatendatei selbst mit aufgeführt. Bei der Auswahl von Excellon -Format besteht zusätzlich noch die Auswahl ob im Speicher befindliche Bohrdaten oder Fraesdaten auszugeben sind.

Eine Ausgabe auf Dateien mit den Endungen .ddb , .def , .ulc , .usf , .con , .ass , .fre oder .exe ist nicht erlaubt um ein versehentliches Überschreiben von Projektdateien, Netzlisten, Definitionen usw. zu verhindern.

Durch Laden mehrerer mit verschiedenen Offsets versehener Bohrdatensätze und gemeinsamen Speichern mit Bohrdaten Ausgabe kann somit ein Mehrfachnutzen erzeugt werden um durch die Leiterkartenfertigung vorgegebene Leiterplattengrößen durch Mehrfachplatzierung eines oder mehrerer Projekte optimal auszunutzen.

Der Menüpunkt Bohrdaten Ausgabe ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Bohrdaten Ausgabe lautet: #205 .


Datei / Werkzeugtabelle laden

Der Menüpunkt Werkzeugtabelle laden erlaubt das Einlesen einer selektierbaren Werkzeugtabellendatei mit Zuordnungen von Werkzeugnummern zu Bohrdurchmessern. Die ersten beiden Zeilen der Eingabedatei werden als Kommentarheader überlesen. Ab der dritten Zeile bis zum Dateiende aufgelistete Zahlenpaare werden jeweils als Werkzeugnummer und zugehöriger Bohrdurchmesser in die Werkzeugtabelle übertragen. Dabei erfolgt ein Abgleich mit ggf. zuvor eingelesenen Werkzeugtabellendaten. Stimmt ein in der eingelesenen Werkzeugtabelle für eine Werkzeugnummer spezifizierter Bohrdurchmesser nicht mit den bereits im Speicher befindlichen Daten überein, erfolgt ein Mapping auf zum Bohrdurchmesser passende Werkzeugnummer oder die nächste freie Werkzeugnummer, wenn der Bohrdurchmesser noch nicht in der Werkzeugtabelle definiert ist. Dieses Mapping wird auch bei folgenden Aufrufen von Bohrdaten laden für die neu eingelesenen Bohrdaten berücksichtigt. Auf diese Weise ist es möglich Eingabedatensätze mit unterschiedlichen Werkzeugtabellen zu mischen und mit Werkzeugtabelle speichern und Bohrdaten Ausgabe einen neuen Datensatz zu erzeugen.

Das Einlesen einer Werkzeugtabelle ist vor dem Bohrdaten laden im Sieb & Meyer -Format zwingend erforderlich.

Die interne Werkzeugtabelle wird mit Loeschen Speicher / Alles wieder aus dem Speicher entfernt.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Werkzeugtabelle laden lautet: #206 .


Datei / Werkzeugtabelle speichern

Der Menüpunkt Werkzeugtabelle speichern erlaubt es eine Tabelle mit der Zuordnung von Bohrdurchmessern zu Werkzeugnummern für Bohrdatenausgaben im Sieb & Meyer -Format in eine Textdatei zu speichern. Die Werkzeugtabellendatei enthält eine Zeile Dokumentationstext für die beiden Werkzeugtabellenspalten gefolgt von einer Leerzeile. Daran schliesst sich für jedes Werkzeug eine Zeile mit Werkzeugnummer und Bohrdurchmesser in Millimetern mit zwei Nachkommastellen an.

Der Menüpunkt Werkzeugtabelle speichern ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Werkzeugtabelle speichern lautet: #210 .


Datei / Batch / Laden

Der Menüpunkt Laden erlaubt es im CAM-Prozessor mit Hilfe der Funktion CAM Batch-Ausgabe zu einem Projekt ausgegebene CAM-Datensätze im Batchbetrieb einzulesen. Dazu ist der Name der Ausgabebatch und der DDB-Projektdateiname zu selektieren aus dem die Dateinamen der Datensätze abzuleiten sind. Die CAM-Datensätze werden entsprechend den Batchdefinitionen automatisch auf die zugehörigen Lagen eingelesen. Da die CAM Batch-Ausgabe die Ausgabe von Datensätze fü Lagen unterdrückt, auf denen keine Elemente vorhanden sind, kann es beim Einlesen zu Meldungen der Form Gerber Datei 'Dateiname' nicht gefunden! bzw. Bohrdaten-Datei (Klasse '-') 'Dateiname' nicht gefunden! kommen. Die Meldungen sind im Hinblick auf die tatsächlich verwendeten Projektlagen auf Plausibilität zu überprüfen, können aber in der Regel ignoriert werden (es sei den es wurde noch keine Batchausgabe für das Projekt gestartet und es ist überhaupt keine der Eingabedateien vorhanden).

Da im Normalfall mehrere Lagen übereinander geladen werden ist für so importierte Daten in den Einstellungen eine Lagenzuordung für die Bilddarstellung der Gerberdaten der D-Code Zuordnung vorzuziehen.

Die Funktionalität des Menüpunktes Laden ist über das User Language-Programm CVBATLD implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Laden lautet: cvbatld .


Datei / Batch / Speichern

Der Menüpunkt Speichern erlaubt es im Speicher befindliche CAM-Daten entsprechend einer im CAM-Prozessor unter CAM Batch-Ausgabe definierten Batchausgabe zu exportieren. Dazu ist der Name der Ausgabebatch und der DDB-Projektdateiname zu selektieren aus dem die Dateinamen der Datensätze abzuleiten sind. Die CAM-Datensätze für die einzelnen Lagen und Bohrklassen werden automatisch entsprechend den Batchdefinitionen exportiert.

Diese Funktion ist insbesondere dazu nützlich mit Batch Laden zur Nutzenbildung mit untschiedlichen Offsets eingelesene Datensätze eines oder mehrerer Projekte in gemeinsame Ausgabedateien zu exportieren.

Die Funktionalität des Menüpunktes Speichern ist über das User Language-Programm CVBATLD implementiert.

Der Menüpunkt Speichern ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Speichern lautet: cvbatld:s1 .


Datei / Layout erzeugen / Platzierung

Der Menüpunkt Platzierung erlaubt es aus den eingelesenen Gerberdaten ein Layout in einer DDB-Datei zu erzeugen, das mit dem Layouteditor weiterbearbeitet werden kann. Dazu sind der Name der DDB-Datei und der Name des in dieser DDB-Datei zu erzeugenden Layoutelementes anzugeben. Die DDB-Datei wird ggf. angelegt. Liniengezogene Strukturen werden in Leiterbahnen umgewandelt, geblitzte Strukturen in Kupferflächen bzw. Dokumentarrandlinien. Dazu werden die beim Gerberdaten Laden angegebenen Lagen verwendet.

In der Voreinstellung Flashes & Lines gemeinsam für den Gerberlagenmodus in Einstellungen wird die gleiche Lage für die geblitzten und die liniengezogenen Strukturen eines Datensatzes verwendet. Mit Flashes & Lines getrennt sind getrennte Lagen für die geblitzten und die liniengezogenen Strukturen möglich. Getrennte Lagen für geblitze und liniengezogene Strukturen sind nützlich, wenn Gerberdaten aus einem Fremdsystem übernommen und in ein vollwertiges Layout umgewandelt werden sollen. Geblitzte Strukturen, die ja meist die Pads der Bauteile darstellen, lassen sich dazu als reine Platzierungshilfe für die Bauteile auf einer Hilfsdokumentarlage ablegen und nach erfolgter Platzierung der Bauteile (die die benötigten Pads ja selbst enthalten) einfach wieder löschen, ohne dass die liniengezogen ausgeführten Leiterbahnen verloren gehen.

Zur weiteren Automatisierung der Erzeugung von Layouts aus Gerberdaten kann über den Via D-Code aus Einstellungen ein D-Code vorgegeben werden, dessen geblitzte Strukturen in Viaplatzierungen umgesetzt werden. Dazu wird automatisch ein Padstack mit Namen via erzeugt, der aus einem Pad über Alle Lagen in der Form der D-Code-Blende und einer Bohrung mit halbem Blendendurchmesser besteht. Dieser Padstack wird als Via auf allen Blitzpositionen des D-Codes des ersten eingelesenen Datensatzes platziert. Die Blitzpositionen des Via D-Codes in den folgenden Datensätzen werden ignoriert. Sind die Vias nicht eindeutig einem D-Code zuzuordnen, bzw. wird der entsprechende D-Code auch für Pins verwendet, so ist ein unbenutzter D-Code als Via D-Code zu spezifizieren (zum Beispiel 99).

Für liniengezogene Strukturen sind nur die Standardsignallagen von 1 bis 100 erlaubt. Für geblitzte Strukturen sind zusätzlich die Speziallage Alle Lagen und die Dokumentarlagen erlaubt.

Der Menüpunkt Platzierung ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Platzierung lautet: #207:s0 .


Datei / Layout erzeugen / Connectivity

Der Menüpunkt Connectivity erlaubt es entsprechend dem Menüpunkt Platzierung ein Layout aus den geladenen Gerber- und Bohrdaten zu erzeugen. Dabei wird zusätzlich versucht Bündel von parallel verlaufenden 2-Punktlinien durch die umschliessende Fläche zu ersetzen und durch Liniensegmente interpolierte Kreisbögen wieder in echte Kreisbögen umzuwandeln. Die dadurch erreichte Reduktion der Datenmenge führt ggf. zu einer deutlich besseren Bearbeitungsgeschwindigkeit im so erzeugten Layout.

Die Optimierungen betreffen auch die im Speicher befindlichen Gerberdaten. So werden die zu Flächen zusammengefassten Linienbündel wie mit G36/G37-Codes erzeugte Flächen behandelt und dem D-Code 9 zugeordnet, der in den Defaultfarbeinstellungen in blau dargestellt wird.

Der Menüpunkt Connectivity ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Connectivity lautet: #207:s1 .


Datei / Loeschen Speicher / Alles

Der Menüpunkt Alles erlaubt es nach einer Bestätigungsabfrage alle geladenen CAM-Datensätze aus dem Speicher zu entfernen.

In CAM-View gibt es keinen Undo-Mechanismus, die Daten müssen daher ggf. erneut zur Bearbeitung/Ansicht geladen werden.

Der Menüpunkt Alles ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Alles lautet: #208:s0 .


Datei / Loeschen Speicher / Datensatz

Der Menüpunkt Datensatz erlaubt es einen einzelnen geladenen CAM-Datensatz aus dem Speicher zu entfernen. Es wird zunächst eine Auswahlliste der geladenen CAM-Datensätze angezeigt und nach erfolgter Selektion eines Datensatzes eine Bestätigungsabfrage für das Löschen durchgeführt.

In CAM-View gibt es keinen Undo-Mechanismus, die Daten müssen daher ggf. erneut zur Bearbeitung/Ansicht geladen werden.

Der Menüpunkt Datensatz ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Datensatz lautet: #208:s1 .


Datei / Dateiinhalt / Layout

Der Menüpunkt Layout erlaubt die Auflistung aller Layouts in einer selektierbaren DDB-Datei. Die Auflistung erfolgt in einer Dialogbox aus der die Liste mit Hilfe von Windows Markier- und Kopierfunktionen in andere Anwendungen übertragen werden kann.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Layout lautet: #403:s0 .


Datei / Dateiinhalt / Bauteil

Der Menüpunkt Bauteil erlaubt die Auflistung aller Layoutbauteile in einer selektierbaren DDB-Datei. Die Auflistung erfolgt in einer Dialogbox aus der die Liste mit Hilfe von Windows Markier- und Kopierfunktionen in andere Anwendungen übertragen werden kann.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Bauteil lautet: #403:s1 .


Datei / Dateiinhalt / Padstack

Der Menüpunkt Padstack erlaubt die Auflistung aller Layoutpadstacks in einer selektierbaren DDB-Datei. Die Auflistung erfolgt in einer Dialogbox aus der die Liste mit Hilfe von Windows Markier- und Kopierfunktionen in andere Anwendungen übertragen werden kann.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Padstack lautet: #403:s2 .


Datei / Dateiinhalt / Pad

Der Menüpunkt Pad erlaubt die Auflistung aller Layoutpads in einer selektierbaren DDB-Datei. Die Auflistung erfolgt in einer Dialogbox aus der die Liste mit Hilfe von Windows Markier- und Kopierfunktionen in andere Anwendungen übertragen werden kann.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Pad lautet: #403:s3 .


Datei / Dateiinhalt / Layoutnetzliste

Der Menüpunkt Layoutnetzliste erlaubt die Auflistung aller Layout-Netzlisten in einer selektierbaren DDB-Datei. Die Auflistung erfolgt in einer Dialogbox aus der die Liste mit Hilfe von Windows Markier- und Kopierfunktionen in andere Anwendungen übertragen werden kann.

Der Packager erzeugt zwei Netzlisten, die für die Verwendung im Layout gedachte Netzliste mit dem vorgegebenen Namen und zusätzlich eine ungepackte (logische) Netzliste mit der Namensendung _log , die zur Übergabe an Simulatoren gedacht ist und für die Layouterstellung keine Bedeutung hat.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Layoutnetzliste lautet: #403:s4 .


Datei / Dateiinhalt / Farben

Der Menüpunkt Farben bewirkt die Auflistung der Namen aller Farbpaletten in der Systemdatei ged.dat Die Auflistung erfolgt in einer Dialogbox aus der die Liste mit Hilfe von Windows Markier- und Kopierfunktionen in andere Anwendungen übertragen werden kann.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Farben lautet: #403:s5 .


Datei / Dateiinhalt / Blendentabellen

Der Menüpunkt Blendentabellen bewirkt die Auflistung der Namen aller Gerber Blendentabellen in der Systemdatei cam.dat Die Auflistung erfolgt in einer Dialogbox aus der die Liste mit Hilfe von Windows Markier- und Kopierfunktionen in andere Anwendungen übertragen werden kann.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Blendentabellen lautet: #403:s6 .


Datei / File Utilities / Directory-Inhalt .

Der Menüpunkt Directory-Inhalt . bewirkt ein Auflisten aller im aktuellen Arbeitsverzeichnis vorhandenen Dateien in einem Popup-Fenster.

Die Funktionalität des Menüpunktes Directory-Inhalt . ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Directory-Inhalt . lautet: fileutil:s0 .


Datei / File Utilities / Directory-Inhalt

Der Menüpunkt Directory-Inhalt erlaubt das Auflisten der in einem Verzeichnis vorhandenen Dateien in einem Popup-Fenster. Als Verzeichnisname kann in einem Popup-Fenster einer der drei vorgegebenen Namen . (aktuelles Verzeichnis) , .. (übergeordnetes Verzeichnis) und /. (Rootverzeichnis) oder ? für eine Verzeichnisabfrage per Dialogbox selektiert oder per Tastatur ein beliebiger Pfadnamen eingegeben werden. Nach Angabe des Verzeichnisnamens kann noch eine Extension zur Selektion bestimmter Dateinamensendungen oder ein Leerstring für die Anzeige aller Dateien eingegeben werden.

Die Funktionalität des Menüpunktes Directory-Inhalt ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Directory-Inhalt lautet: fileutil:s1 .


Datei / File Utilities / Datei(en) suchen

Der Menüpunkt Datei(en) suchen erlaubt das Durchsuchen eines Verzeichnisbaumes nach Dateien die einem Namensmuster entsprechen. Dazu wird zunächst das Dateinamensmuster, danach der Sortierungsmodus für die Ausgabe ( Sortieren Verzeichnisse für Sortierung nach Verzeichnisnamen, Sortieren Dateien für Sortierung nach Dateinamen) und schliesslich das Startverzeichnis für die Suche angegeben. Die Dateinamensliste erscheint zunächst in einem Popup-Fenster, kann aber über den (Dump) -Button auch in eine Textdatei exportiert werden.

Die Funktion Datei(en) suchen ist insbesondere dazu nützlich, Dateien eines bestimmten Typs zu suchen. So erhält man bei Angabe von *.ddb als Dateinamensmuster und z.B. C:\\ als Startverzeichnis für die Suche eine Liste aller auf dem Laufwerk C: vorhandenen DDB-Dateien.

Die Funktionalität des Menüpunktes Datei(en) suchen ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Datei(en) suchen lautet: fileutil:s2 .


Datei / File Utilities / Datei kopieren

Der Menüpunkt Datei kopieren erlaubt es eine Kopie einer beliebigen Datei anzulegen. Dazu wird zunächst der Quelldatei- und dann der Zieldateiname abgefragt. Diese können sich in unterschiedlichen Verzeichnissen befinden. Existiert bereits eine Datei mit dem Zieldateinamen ist das Überschreiben zu bestätigen.

Die Funktionalität des Menüpunktes Datei kopieren ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Datei kopieren lautet: fileutil:s3 .


Datei / File Utilities / Datei umbenennen

Der Menüpunkt Datei umbenennen erlaubt es den Namen einer Datei zu ändern. Nach Selektion/Angabe des alten Dateinamens in einem Dateiauswahlfenster wird der neue Dateiname ebenfalls über ein Dateiauswahlfenster angegeben.

Die Funktionalität des Menüpunktes Datei umbenennen ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Datei umbenennen lautet: fileutil:s4 .


Datei / File Utilities / Datei loeschen

Der Menüpunkt Datei loeschen erlaubt das Entfernen einer in einem Popup-Auswahlfenster selektierbaren Datei. Nach der Selektion erfolgt vor dem tatsächlichen Löschen noch eine Bestätigungabfrage.

Mit dieser Funktion sollte äusserst sorgsam umgegangen werden, da die Auswirkungen nicht rückgängig gemacht werden können.

Die Funktionalität des Menüpunktes Datei loeschen ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Datei loeschen lautet: fileutil:s5 .


Datei / File Utilities / Datei auflisten

Der Menüpunkt Datei auflisten erlaubt die Anzeige des Inhalts einer selektierbaren Textdatei in einem Popup-Fenster.

Die Funktionalität des Menüpunktes Datei auflisten ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Datei auflisten lautet: fileutil:s6 .


Datei / File Utilities / DDB-Element-Suche

Der Menüpunkt DDB-Element-Suche erlaubt das Durchsuchen eines Verzeichnisbaumes nach DDB-Dateien mit Elementen eines selektierbaren Elementtyps, die einem Namensmuster entsprechen. Dazu wird zunächst in einem Auswahlmenü der Elementtyp selektiert, dann das Elementnamensmuster spezifiziert und schliesslich das Startverzeichnis für die Suche angegeben. Wird ein Namensmuster mit Wildcard-Zeichen '*' (beliebige Zeichenfolge) oder '?' (beliebiges einzelnes Zeichen) vorgegeben, erfolgt noch eine Abfrage nach dem Sortierungsmodus für die Ausgabe ( Sortieren Dateien für Sortierung nach DDB-Dateinamen, Sortieren Elemente für Sortierung nach Elementnamen). Die Dateinamensliste erscheint zunächst in einem Popup-Fenster, kann aber über den (Dump) -Button auch in eine Textdatei exportiert werden.

Die Funktionalität des Menüpunktes DDB-Element-Suche ist über das User Language-Programm FINDELEM implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt DDB-Element-Suche lautet: fileutil:s7 .


Datei / File Utilities / DDB-Datei-Listing / Standard

Der Menüpunkt Standard erlaubt die Auflistung aller in einer DDB-Datei vorhandenen Datenbankeinträge. Die Liste ist nach Elementtypen sortiert und enthält für jedes Element einen Eintrag mit dem Datum des letzten Schreibens und eine Liste der referenzierten Elemente anderer Elementklassen. Unabhängig von den in der aktuellen Umgebung ladbaren Datenbankelementen erscheinen immer alle Einträge für Schaltplan, Layout und IC-Design.

Die Elementliste erscheint in der Defaultkonfiguration zunächst in einem Popup-Fenster und kann dort über einen (Dump) -Button auch in eine Textdatei exportiert werden.

Zur gesammelten Auflistung der Verwendung von Bibliothekselementen siehe die Funktion Referenzenuebersicht .

Das Verhalten des Menüpunktes Standard hängt von folgenden Einträgen der Konfigurationsdatei bae.ini ab:

SORTCLASSES_STD Klassensortierungsmodus (Defaulteinstellung 1, d.h. Sortierung nach Designfluß).
HEADOUTORO_STD Klassenheaderausgabemodus (Defaulteinstellung 1, d.h. Ausgabe des Klassenheaders nur bei vorhandenen Elementen).
LISTDDBEXT_STD Dateiendung für eine Ausgabedatei in die das Listing direkt geschrieben werden soll (Defaulteinstellung "" d.h. Auflistung am Bildschirm).

Die Funktionalität des Menüpunktes Standard ist über das User Language-Programm LISTDDB implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Standard lautet: fileutil:s8:s0 .


Datei / File Utilities / DDB-Datei-Listing / Referenzen auf Element / Bauteil

Der Menüpunkt Bauteil erlaubt die Auflistung aller in einer DDB-Datei vorhandenen Layouts, die Referenzen auf ein selektierbares Layoutbauteilmakro der DDB-Datei besitzen. Dadurch wird die Verwendung des Layoutbauteilmakros dokumentiert.

Die Layoutliste erscheint in einem Popup-Fenster und kann dort über einen (Dump) -Button auch in eine Textdatei exportiert werden.

Die Funktionalität des Menüpunktes Bauteil ist über das User Language-Programm LISTDDB implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Bauteil lautet: fileutil:s8:s1:s0 .


Datei / File Utilities / DDB-Datei-Listing / Referenzen auf Element / Padstack

Der Menüpunkt Padstack erlaubt die Auflistung aller in einer DDB-Datei vorhandenen Layouts und Layoutbauteilmakros, die Referenzen auf ein selektierbares Padstackmakro der DDB-Datei besitzen. Dadurch wird die Verwendung des Padstackmakros dokumentiert.

Die Layout- und Layoutbauteilmakrolisten erscheinen in einem Popup-Fenster und können dort über einen (Dump) -Button auch in eine Textdatei exportiert werden.

Die Funktionalität des Menüpunktes Padstack ist über das User Language-Programm LISTDDB implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Padstack lautet: fileutil:s8:s1:s1 .


Datei / File Utilities / DDB-Datei-Listing / Referenzen auf Element / Pad

Der Menüpunkt Pad erlaubt die Auflistung aller in einer DDB-Datei vorhandenen Pads die Referenzen auf ein selektierbares Padstackmakro der DDB-Datei besitzen. Dadurch wird die Verwendung des Padstackmakros dokumentiert.

Die Padliste erscheint in einem Popup-Fenster und kann dort über einen (Dump) -Button auch in eine Textdatei exportiert werden.

Die Funktionalität des Menüpunktes Pad ist über das User Language-Programm LISTDDB implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Pad lautet: fileutil:s8:s1:s2 .


Datei / File Utilities / DDB-Datei-Listing / Referenzenuebersicht

Der Menüpunkt Referenzenuebersicht erlaubt die Auflistung der Verwendung aller in einer DDB-Datei vorhandenen Bibliotheksmakros auf Elementen höherer Hierarchieebenen. Im Gegensatz zur Auflistung mit Standard , bei der bei den Elementen höherer Hierarchieebenen die verwendeten Makros aufgelistet werden, listet Referenzenuebersicht zu jedem Makro die referenzierenden Elemente auf, dokumentiert also ausgehend vom Makro dessen Verwendung auf anderen Elementen. Unabhängig von den in der aktuellen Umgebung ladbaren Datenbankelementen erscheinen immer alle Bibliothekselemente für Schaltplan, Layout und IC-Design.

Die Referenzlisten erscheinen in der Defaultkonfiguration zunächst in einem Popup-Fenster und können dort über einen (Dump) -Button auch in eine Textdatei exportiert werden.

Das Verhalten des Menüpunktes Referenzenuebersicht hängt von folgendem Eintrag der Konfigurationsdatei bae.ini ab:

LISTDDBEXT_STD Dateiendung für eine Ausgabedatei in die das Listing direkt geschrieben werden soll (Defaulteinstellung "" d.h. Auflistung am Bildschirm).

Die Funktionalität des Menüpunktes Referenzenuebersicht ist über das User Language-Programm LISTDDB implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Referenzenuebersicht lautet: fileutil:s8:s2 .


Datei / File Utilities / SQL/DB-Report

Der Menüpunkt SQL/DB-Report erlaubt die Auflistung der Datenstruktur und der Datenbankeinträge von SQL-Datenbankdateien. Nach Selektion der Datenbankdatei erscheint eine Popup-Auswahl mit den in der Datenbank vorhandenen Tabellen. Die Selektion eines Tabellennamens bewirkt eine Abfrage der Tabelle mit Auflistung aller Tabelleneinträge. Die Ausgabe enthält einen Header mit den Namen der Datei und Tabelle gefolgt von einer Zeile mit den Namen der Tabellenspalten, gefolgt von einer Zeile mit Angabe der Datentypen für die einzelnen Spalten. An den Header schliesst sich die Liste der in der Datenbank vorhandenen Einträge der Tabelle an.

Die Auflistung erscheint zunächst in einem Popup-Fenster, kann aber über den (Dump) -Button auch in eine Textdatei exportiert werden.

In Projektdateien können folgende SQL-Tabellen vorkommen:

basketid Index für den Warenkorb im Schaltplaneditor.
colprefix Farbpalettenprefix für die Toolbar im Layout.
dvninfo Designview-Fensterdaten für die Toolbar.
lepspdf_data Elementbezogene Ausgabeinstellungen für EPS- und PDF-Dateinamen im Layouteditor.
lockinfo Bei entsprechender Konfiguration Informationen über aktuell geöffnete Elemente.
mbasketattr Attribute für den Symbolwarenkorb im Schaltplaneditor.
modvarinfo Nummern der aktiven Variante in Schaltplan- und Layoutelementen.
msymbasket Symbolwarenkorb im Schaltplaneditor.
nethl Netzhighlightinformation im Layouteditor.
nethlsets Netzhighlightdatensätze im Layouteditor.
netvis Netzsichtbarkeitsinformation im Layouteditor.
netvissets Netzsichtbarkeitsdatensätze im Layouteditor.
*_routinfo Elementbezogene Netzlängeninformation im Layouteditor.
sepspdf_data Ausgabeinstellungen für EPS- und PDF-Dateinamen im Schaltplaneditor.
toolinfo Elementbezogene Toolbarposition zur Wiederherstellung beim Laden.
varinfo Zuordnung von Variantennamen zu Variantennummer für Schaltplan- und Layouteditor.
zoominfo Zuletzt gewählte Bildausschnitte von Elementen zur Wiederherstellung beim Laden.

In der Systemdatei baehist.dat sind folgende SQL-Tabellen hinterlegt:

historyinfo Elementbearbeitungshistorie für Schaltplan- und Layouteditor.
historyindex Index für Elementbearbeitungshistorie für Schaltplan- und Layouteditor.

In der Systemdatei baemacro.dat sind folgende SQL-Tabellen hinterlegt:

layedbat Layoutbibliothek Edit Batch Schritte.
macrotab Makrodefinitionen für die M-Schaltfläche der Toolbar.
symedbat Symbol Edit Batch Schritte.

In der Systemdatei baeparam.dat sind folgende SQL-Tabellen hinterlegt:

favboxdata Dialogboxelementdefinitionen von Favoritendialogboxen .
favboxes Dialogboxdefinitionen von Favoritendialogboxen .
favdata Favoritenfunktionsdatensätze für die F-Schaltfläche der Toolbar.
favsets Favoritenfunktionssatznamen für die F-Schaltfläche der Toolbar.
favtab Favoritenfunktionen für die F-Schaltfläche der Toolbar.
fileelemtab Favoritendateielemente für die mit rechter Maustaste betätigte H-Schaltfläche der Toolbar.
gridtab Favoritenraster für die mit rechter Maustaste betätigte F-Schaltfläche der Toolbar.
gridzoomtab Zoommodus der Favoritenraster für die mit rechter Maustaste betätigte F-Schaltfläche der Toolbar.
keytab Benutzerspezifische Tastaturbelegung der einzelnen Module.
menubar Benutzerdefinierte Menüs der einzelnen Module.
menutab Benutzerdefinierte Menüfunktionen der einzelnen Module.

In der Systemdatei cambatdb.dat sind folgende SQL-Tabellen hinterlegt:

batchnames Namen von CAM-Batchausgaben.
batchsteps Batchausgabeschritte.
paramtab CAM-Batchausgabeparameter.
pentab CAM-Batchausgabe Stiftzuordnungen für Mehrlagenausgaben.
stepid Index für CAM-Batchausgabeschritte.

In der Systemdatei epsbatdb.dat sind folgende SQL-Tabellen hinterlegt:

epsbatches Layout-EPS-/PDF-Batchausgabenamen.
epsbatchfiles Index für Layout-EPS-PDF-Batchausgabedateien.
epsbatchlayers Index für Layout-EPS-PDF-Batchausgabelagen.
epsbatchpages Index für Layout-EPS-PDF-Batchausgabeblätter.
epsid Index für Layout-EPS-PDF-Batchausgabeschritte.
epsparamtab Layout-EPS-PDF-Batchausgabeparameter.
sepsbatchelements Index für Schaltplan-EPS-PDF-Batchausgabelagen.
sepsbatches Schaltplan-EPS-/PDF-Batchausgabenamen.
sepsbatchfiles Index für Schaltplan-EPS-PDF-Batchausgabedateien.
sepsbatchpages Index für Schaltplan-EPS-PDF-Batchausgabeblätter.
sepsid Index für Schaltplan-EPS-PDF-Batchausgabeschritte.
sepsparamtab Schaltplan-EPS-PDF-Batchausgabeparameter.

In der Systemdatei ulchelp.vdb sind folgende SQL-Tabellen hinterlegt:

ul_calltab Aufrufumgebungsinfo für ULC-Programme.
ul_helptab Hilfstexte für ULC-Programme.

In der Bibliotheksdatei attrdata.dat wird folgende SQL-Tabelle hinterlegt:

attrdata Symbolmakrospezifische Attributwerte.

In der Bibliotheksdatei symmap.dat sind folgende SQL-Tabellen hinterlegt:

mapattr Mappinginformationen für Mehrfachsymbole der Symbolselektionsdatenbank.
mapdef Attributdaten für Mehrfachsymbole der Symbolselektionsdatenbank.

In der Bibliotheksdatei symsel.dat sind folgende SQL-Tabellen hinterlegt:

attrid Index für Attributnamensdaten der Symbolselektionsdatenbank.
attrnames Attributnamensdaten für die Symbolselektionsdatenbank.
datentry Attributdaten für die Symbolselektionsdatenbank.
datid Index für Attributdaten der Symbolselektionsdatenbank.
fieldid Index für Tabellenspalten der Symbolselektionsdatenbank.
fieldnames Tabellenspaltennamen für die Symbolselektionsdatenbank.
datentry Selektionseinträge für die Symbolselektionsdatenbank.
tabfield Tabellenspalteneinträge für die Symbolselektionsdatenbank.
selid Index für Selektionseinträge der Symbolselektionsdatenbank.

Die Funktionalität des Menüpunktes SQL/DB-Report ist über das User Language-Programm DBREPORT implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt SQL/DB-Report lautet: fileutil:s9 .


Datei / File Utilities / SQL Tabellenexport

Der Menüpunkt SQL Tabellenexport erlaubt es den Inhalt einer SQL-Tabelle in eine feldorientierte ASCII-Datei zu schreiben. Dazu ist zunächst der Name der Projekt- bzw. Datenbankdatei und anschliessend der Name der zu exportierenden Tabelle zu selektieren. Abschliessend wird als Ausgabedateinamen der Name der Tabelle mit der Dateiendung .csv zum Editieren/Bestätigen vorgeschlagen.

Die ersten beiden Zeilen der Ausgabedatei beschreiben die Struktur der SQL-Tabelle, wobei die erste Zeile die Feldnamen und die zweite Zeile die Datentypen der Tabellenfelder enthält. Diese sind wie auch die Felder der sich ab der dritten Zeile anschliessenden Tabellendaten jeweils durch einen Strichpunkt getrennt. Es gibt folgende Feldtypen:

INTEGER Vorzeichenbehaftete ganze Zahlen im Bereich [-2147483648,2147483647].
FLOAT Gleitkommazahlen. Exponentialdarstellung in der Form 1.6E-05 unterstützt.
STRING Zeichenkette mit bis zu 200 Zeichen Länge.
DATE Datumsangabe im Format JJJJMMTT, z.B. 20081224 für den 24.12.2008.
BOOLEAN Flag TRUE oder FALSE.

Die so ausgegebenen Tabellen eignen sich insbesondere zum Import in externe Datenbanktools (wie z.B. Excel) und können mit Hilfe der Funktion SQL Tabellenimport auch wieder in eine BAE-SQL-Datenbank eingelesen werden.

Beispieldatei für eine Tabelle mit 3 Feldern und zwei Datensätzen:

class;elementname;dim
INTEGER;STRING;FLOAT
100;s1;10.0
800;b1;5.2

Die Beschreibung von SQL/DB-Report enthält eine Auflistung der von den Menüpunkten des BAE verwendeten SQL-Tabellen.

Das Verhalten des Menüpunktes SQL Tabellenexport hängt von folgenden Einträgen der Konfigurationsdatei bae.ini ab:

SQLDBFEXT_STD Defaultextension für den Ausgabedateinamen (Defaulteinstellung ".csv").
SQLDBFSEP_STD Feldtrennerzeichen für die in einer Zeile ausgegebenen Feldinhalte eines Tabelleneintrages (Defaulteinstellung ";").

Die Funktionalität des Menüpunktes SQL Tabellenexport ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt SQL Tabellenexport lautet: fileutil:s10 . Zur Bestätigung des vorgeschlagenen Dateinamens ist in der Sequenz '*' anzugeben. Also z.B. fileutil:s10:t:t:'*' für ein manuelles Abfragen von Projektdateinamen und Tabellennamen und Verwendung des Defaultausgabedateinamens ohne Bestätigungsabfrage.


Datei / File Utilities / SQL Tabellenimport

Der Menüpunkt SQL Tabellenimport erlaubt es den Inhalt einer feldorientierten ASCII-Datei in eine SQL-Tabelle zu importieren. Dazu ist zunächst der Name der ASCII-Datei und dann der Name der Zielprojekt- bzw. datenbankdatei zu selektieren. Der Name der selektierten ASCII-Datei ohne Pfad und Dateiextension wird als Name für die SQL-Tabelle verwendet. Existiert in der selektierten Zieldatei bereits eine Tabelle mit diesem Namen, so erfolgt eine Zusatzabfrage ob die Daten hinzugefügt oder ersetzt werden sollen. In beiden Fällen müssen die Tabellenstrukturen aus Quell- und Zieldatei übereinstimmen.

Die ersten beiden Zeilen der Eingabedatei beschreiben die Struktur der SQL-Tabelle, wobei die erste Zeile die Feldnamen und die zweite Zeile die Datentypen der Tabellenfelder enthält. Diese sind wie auch die Felder der sich ab der dritten Zeile anschliessenden Tabellendaten jeweils durch einen Strichpunkt getrennt. Anführungszeichen um Feldinhalte werden beim Import automatisch entfernt. Es gibt folgende Feldtypen:

INTEGER Vorzeichenbehaftete ganze Zahlen im Bereich [-2147483648,2147483647].
FLOAT Gleitkommazahlen. Exponentialdarstellung in der Form 1.6E-05 unterstützt.
STRING Zeichenkette mit bis zu 200 Zeichen Länge.
DATE Datumsangabe im Format JJJJMMTT, z.B. 20081224 für den 24.12.2008.
BOOLEAN Flag TRUE oder FALSE.

Das Format ist identisch zu dem mit SQL Tabellenexport ausgegebenen Format, so dass sich entsprechende Ausgabedaten auch wieder einlesen lassen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass einige der im BAE verwendeten SQL-Datenbanken (z.B. Symboldatenbank, EPS-/PDF-Batchdatenbank, CAM-Batchausgabe) aus mehreren miteinander verknüpften Tabellen bestehen, die auch im Projekt verwaltete ID's enthalten können. Eine 1:1-Datentransfer von einer Datenbank zu einer anderen Datenbank ist hier mit Hilfe der ASCII-Dateien nicht möglich, da Konflikte durch doppelt vergebene ID's entstehen können.

Beispieldatei für eine Tabelle mit 3 Feldern und zwei Datensätzen:

class;elementname;dim
INTEGER;STRING;FLOAT
100;s1;10.0
800;b1;5.2

Die Beschreibung von SQL/DB-Report enthält eine Auflistung der von den Menüpunkten des BAE verwendeten SQL-Tabellen.

Das Verhalten des Menüpunktes SQL Tabellenexport hängt von folgenden Einträgen der Konfigurationsdatei bae.ini ab:

SQLDBFEXT_STD Dateiextension für den Eingabedateinamen (Defaulteinstellung ".csv").
SQLDBFSEP_STD Feldtrennerzeichen für die in einer Zeile aufgeführten Feldinhalte eines Tabelleneintrages (Defaulteinstellung ";").

Die Funktionalität des Menüpunktes SQL Tabellenimport ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt SQL Tabellenimport lautet: fileutil:s11 .


Datei / Anwenderfunktion

Der Menüpunkt Anwenderfunktion erlaubt es manuell User Language-Programme zu starten. Der Name des Programmes kann direkt per Tastatur eingegeben werden. Über einen Liste -Button in der Namenseingabebox lässt sich eine Auswahlbox mit allen verfügbaren User Language-Programmen aktivieren.

Alternativ zu diesem Menüpunkt steht standardmässig über die Taste '5' eine etwas komfortablere Auswahlbox zum Starten von User Language-Programmen zur Verfügung. Diese listet nur die in der aktuellen Umgebung ablauffähigen User Language-Programme mit einer Kurzbeschreibung auf.

Die meisten der im BAE mitgelieferten ULC-Programme sind direkt in die Menüs integriert, so dass ein manuelles Starten von Programmen nur in Ausnahmefällen nötig ist. Die kompilierten User Language-Programme sind in der Systemdatei ulcprog.vdb abgelegt.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Anwenderfunktion lautet: #404 .


Datei / Betriebssystem

Der Menüpunkt Betriebssystem startet ein vom BAE-Fenster unabhängig parallel geöffnet bleibendes Eingabeaufforderungsfenster in dem Betriebssystemkommandos gestartet werden können.

Die Funktionalität des Menüpunktes Betriebssystem ist über das User Language-Programm OSSHELL implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Betriebssystem lautet: osshell .


Datei / Hauptmenue

Der Menüpunkt Hauptmenue bewirkt ein Verlassen des CAM-Viewmoduls mit anschliessendem Wechsel in das BAE-Hauptmenü. Falls CAM-Datensätze im Speicher geladen sind erfolgt vor dem Wechsel noch eine Bestätigungsabfrage.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Hauptmenue lautet: #401 .


Datei / Schaltplaneditor

Der Menüpunkt Schaltplaneditor bewirkt ein Verlassen des CAM-Viewmoduls mit anschliessendem Wechsel in den Schaltplaneditor.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Schaltplaneditor lautet: #9006 .


Datei / Layouteditor

Der Menüpunkt Layouteditor bewirkt ein Verlassen des CAM-Viewmoduls mit anschliessendem Wechsel in den Layouteditor.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Layouteditor lautet: #9010 .


Datei / Autorouter

Der Menüpunkt Autorouter bewirkt ein Verlassen des CAM-Viewmoduls mit anschliessendem Wechsel in den Autorouter.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Autorouter lautet: #9012 .


Datei / CAM-Prozessor

Der Menüpunkt CAM-Prozessor bewirkt ein Verlassen des CAM-Viewmoduls mit anschliessendem Wechsel in den CAM-Prozessor.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt CAM-Prozessor lautet: #9013 .


Datei / Programmende

Der Menüpunkt Programmende bewirkt ein Verlassen des CAM-Viewmoduls ohne Wechsel in ein anderes Programmmodul des BAE, d.h. ein komplettes Beenden der BAE-Sitzung (ausser wenn in der HighEnd-Version noch weitere Fenster geöffnet sind). Falls CAM-Datensätze im Speicher geladen sind erfolgt vor dem Wechsel noch eine Bestätigungsabfrage.

Das Verhalten des Menüpunktes Programmende hängt von folgendem Eintrag der Konfigurationsdatei bae.ini ab:

USEREPROG_STD Name eines zusätzlichen ULC-Programmes, das vor dem tatsächlichen Beenden des Programmmoduls aufgerufen werden soll (Defaulteinstellung "", d.h. kein zusätzlicher Aufruf).

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Programmende lautet: #400 .


Bearbeiten / Bewegen Datensatz

Der Menüpunkt Bewegen Datensatz erlaubt es die Daten eines eingelesenen CAM-Datensatzes in der Position zu verschieben. Dazu wird zunächst eine Auswahlliste der geladenen CAM-Datensätze angezeigt. Nach erfolgter Selektion eines Datensatzes mit der linken Maustaste kann der Verschiebungsvektor durch Selektion eines Start- und Zielpunktes für die Verschiebung angegeben werden. Alternativ zur Selektion der Punkte mit der linken Maustaste steht über die rechte Maustaste ein Hilfsmenü mit folgenden Hilfsfunktionen zur Verfügung:

Fertig Aktuelle Mausposition verwenden.
Weiter Positionierung mit dem Mausfadenkreuz fortsetzen.
Sprung relativ Position in Bezug auf die ursprüngliche Position platzieren, d.h. Verschiebung des um einen numerisch angegebenen Vektor.
Sprung absolut Position an über die Tastatur eingebbaren Koordinaten (relativ zum Plannullpunkt) setzen.

In CAM-View gibt es keinen Undo-Mechanismus, die Daten müssen daher ggf. mit negiertem Verschiebungsvektor zurückgeschoben werden. Die seit dem Einlesen des Datensatzes vorgenommenen Verschiebungen werden aufsummiert und in der Auswahlliste für den CAM-Datensatz mit angezeigt.

Der Menüpunkt Bewegen Datensatz ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Bewegen Datensatz lautet: #209 .


Bearbeiten / Bohrungen sortieren

Der Menüpunkt Bohrungen sortieren führt eine Sortierung der im Speicher befindlichen Bohrdaten durch. Dazu wird pro Klasse und Datensatz am Nullpunkt beginnend eine Verkettung zur jeweils nächstliegenden Bohrung aufgebaut. Dieser Algorithmus ist ein Kompromiss zwischen Optimierung des Verfahrweges und endlicher zur Verfügung stehender Rechenzeit. Das Optimum des Verfahrweges für die Gesamtkarte wird dadurch zwar nicht unbedingt gefunden, Pinreihen von Bauteilen werden aber i.a. sequentiell durchlaufen und nicht nach der alphanumerischen Sortierung der Bauteil- und Pinnamen wie dies bei der Ausgabe im CAM-Prozessor der Fall ist.

Der Menüpunkt Bohrungen sortieren ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Bohrungen sortieren lautet: #405 .


Ansicht / Bildneuaufbau

Der Menüpunkt Bildneuaufbau bewirkt ein Neuzeichnen des aktuellen Bildausschnittes.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Bildneuaufbau lautet: #100 .


Ansicht / Zoom Uebersicht

Der Menüpunkt Zoom Uebersicht setzt den auf dem Bildschirm sichtbaren Bildausschnitt auf das umschreibende Rechteck der eingelesenen CAM-Datensätze und führt einen Bildneuaufbau durch.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Zoom Uebersicht lautet: #101 .


Ansicht / Zoom alt

Der Menüpunkt Zoom alt bewirkt eine Einstellung des aktuell sichtbaren Bildausschnittes auf den letzten vorherigen mit Zoom Fenster eingestellten Bereich und einen anschliessenden Bildneuaufbau. Der aktuell eingestellte Bereich wird in den Puffer für den letzten Bereich geschrieben, so dass ein erneutes Zoom alt wieder den ursprünglichen Bildausschnitt darstellt.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Zoom alt lautet: #102 .


Ansicht / Zoom kleiner

Der Menüpunkt Zoom kleiner bewirkt eine Verkleinerung des Zoomfaktors, d.h. eine Vergrößerung des aktuell sichtbaren Bildausschnittes. Der Zoomfaktor wird ausgehend vom aktuellen Zoomfaktor auf den nächstkleineren Wert aus folgender Liste gesetzt:

0.01, 0.05, 0.1, 0.5, 1.0, 2.0, 3.0, 4.0, 5.0, 10.0, 20.0

Die Mittelpunktskoordinaten des Bildausschnittes bleiben dabei unverändert. Es erfolgt ein Bildneuaufbau mit dem neuen Zoomfaktor.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Zoom kleiner lautet: #103 .


Ansicht / Zoom Fenster

Der Menüpunkt Zoom Fenster erlaubt es den sichtbaren Bildausschnitt auf einen neuen mausselektierbaren rechteckigen Ausschnitt zu setzen. Dazu werden zwei diagonal gegenüberliegende Eckpunkte des neu gewünschten Bildausschnittes mit der linken Maustaste selektiert. Anschliessend wird ein Bildneuaufbau mit dem neu selektierten Fensterausschnitt durchgeführt. Stimmt das Seitenverhältnis von selektiertem Rechteck und zur Verfügung stehendem Bilddarstellungsfenster nicht überein, so wird der selektierte rechteckige Bildausschnitt mittig so im Bilddarstellungsfenster platziert, dass mindestens eine der Rechteckseiten dessen volle Breite bzw. Höhe einnimmt.

Während der Selektion der neuen Eckpunkte ist ein Autopanning möglich, d.h. man kann die Eckpunkte auch auf zu Beginn der Selektion noch gar nicht im Arbeitsbereichfenster sichtbare Positionen setzen. Das Autopanning (Scrollen um eine halbe Bildbreite bzw. -höhe) wird durch Überschreiten des Mauszeigers einer 10 Pixel vor dem Rand des Arbeitsbereichfensters liegenden Grenze von innen nach aussen ausgelöst, d.h. zum wiederholten Ausführen des Scrolls ist eine Pendelbewegung um diese imaginäre Grenze durchzuführen.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Zoom Fenster lautet: #104 .


Ansicht / Fenster Mitte

Der Menüpunkt Fenster Mitte erlaubt es den sichtbaren Bildausschnitt auf eine beliebige mausselektierbare Position zu zentrieren. Nach Selektion der neuen Bildmitte mit der linken Maustaste wird ein Bildneuaufbau durchgeführt. Der Zoomfaktor bleibt dabei unverändert.

Während der Selektion des neuen Bildposition ist ein Autopanning möglich, d.h. man kann die Bildmitte auch auf eine zu Beginn der Selektion noch gar nicht im Arbeitsbereichfenster sichtbare Position setzen. Das Autopanning (Scrollen um eine halbe Bildbreite bzw. -höhe) wird durch Überschreiten des Mauszeigers einer 10 Pixel vor dem Rand des Arbeitsbereichfensters liegenden Grenze von innen nach aussen ausgelöst, d.h. zum wiederholten Ausführen des Scrolls ist eine Pendelbewegung um diese imaginäre Grenze durchzuführen.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Fenster Mitte lautet: #105 .


Ansicht / Einstellungen

Der Menüpunkt Einstellungen erlaubt in einer Dialogbox das Setzen der Raster- und Bilddarstellungsparameter für die aktuell geladenen CAM-Datensätze. Dies sind im Einzelnen:

Eingaberaster Gibt das Raster vor, in dem sich Koordinateneingaben befinden sollen. Es kann aus einer Liste vordefinierter zölliger und metrischer Raster selektiert oder mit Anderes Grid ein beliebiges anderes Raster angegeben werden. Kein Grid erlaubt beliebige Koordinatenselektionen.
Hintergrundraster Definiert den Abstand der im Bildhintergrund in der Arbeitsbereichfarbe dargestellten Rasterpunkte. Es kann aus einer Liste vordefinierter zölliger und metrischer Raster selektiert oder mit Anderes Grid ein beliebiges anderes Raster angegeben werden. Kein Grid deaktiviert die Hintergrundrasteranzeige.
Linien Gibt an ob das Hintergrundraster anstatt einer Punktmatrix als Linienmatrix dargestellt werden soll. Dies empfiehlt sich z.B. bei Verwendung kontrastarmer LCD-Bildschirme, auf denen einzelne Pixel oft nur mit Mühe zu erkennen sind.
Koordinatenanzeige Wahl der Einheiten für die Anzeige von Koordinaten und Längen. mm Anzeige für Millimetereinheiten und inch Anzeige für Inch-/Zolleinheiten.
Breitendarstellung Gibt eine Größe an, unterhalb der liniengezogene Strukturen auf dem Bildschirm zur geschwindigkeitsoptimierten Darstellung nur noch als Pixellinie angezeigt werden. Bei näherem Heranzoomen werden die Leiterbahnen aufgrund der die Breitendarstellung überschreitenden Ausdehnung auf dem Bildschirm wieder in ihrer tatsächlichen Flächenausdehnung dargestellt. Da die Grafikkartentreiber die Größe des Bildschirm nicht unbedingt zuverlässig zurückmelden kann sich die tatsächliche Breite ab der flächig dargestellt wird geringfügig vom eingegebenen Wert unterscheiden.
Farbenzuordung Kontrolliert, ob bei der Bilddarstellung der eingelesenen Gerberdaten für die Farben eine D-Code Zuordnung , d.h. Colorierung in Abhängigkeit von der Blendentabellenzugehörigkeit eines Elementes, oder eine Lagenzuordung , d.h. Colorierung entsprechend der BAE-Lage auf die die CAM-Daten eingelesen wurden, stattfindet. Abhängig von diesem Parameter erscheint unter Farbpalette eine Farbpalette für D-Codes, bzw. BAE-Lagen. In den Gerberdaten durch G36/G37-Codes spezifizierte Flächen werden einem in Gerberdaten nicht vorkommendem D-Code 9 zugeordnet.
Zeichenmodus Kontrolliert wie die Gerberstrukturen auf dem Bildschirm dargestellt werden. In der Defaulteinstellung Flaechendarstellung werden die Strukturen vollflächig in der durch die Farbenzuordung bestimmten Farbe dargestellt. Bei Randdarstellung erfolgt ein zusätzliches Zeichnen der Umrandungen der Strukturen in der Farbe der BAE-Lage Umrandung bzw. der D-Code-spezfischen border -Farbe. In diesem Modus ist nachvollziehbar, wie nicht durch Blitzen mit Blenden realisierbare Flächen durch Abfahren mit kleineren Blenden aufgeüllt werden.

Mit dem Menüpunkt Benutzerraster lassen sich beliebige Kombinationen von Raster- und Winkeleinstellungen als benannte Datensätze abspeichern und wieder abrufen.

Folgende Einträge in der Konfigurationsdatei bae.ini kontrollieren die Parametereinstellungen beim Modulstart:

INPUTGRID_CV Eingaberaster (Defaulteinstellung 25 mil).
BACKGRID_CV Hintergrundraster (Defaulteinstellung 25 mil).
GRIDLINES_STD Linien (Defaulteinstellung OFF, d.h. Punktrasterdarstellung).
COORDDISP_CV Koordinatenanzeige -Modus (Defaulteinstellung 0, d.h. Millimeteranzeige).
WIDEDRAW_CV Breitendarstellung (Defaulteinstellung 1.5 mm).
COLORMAP_CV Farbenzuordung (Defaulteinstellung 0, d.h. D-Code Zuordnung ).
DRAWMODE_CV Zeichenmodus (Defaulteinstellung 0, d.h. Flaechendarstellung ).

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Einstellungen lautet: #5000 .


Ansicht / Benutzerraster

Der Menüpunkt Benutzerraster erlaubt es benannte Datensätze mit Raster- und Winkeleinstellungen zu erstellen und abzurufen. Dazu erscheint ein Menü mit den bereits definierten Rasterdatensätzen, deren Einstellungen durch einfache Selektion mit der linken Maustaste aktiviert werden können, und der Funktion Raster bearbeiten mit deren Hilfe eine Dialogbox zur Verwaltung der Rasterdatensätze aktiviert wird. Bei Erstellung eines neuen Rasterdatensatzes mit Hilfe der Neu -Schaltfläche werden automatisch die aktuellen Rastereinstellungen als Vorlage übernommen. In der Rasterdateneingabebox kann neben den Einstellungen für Hintergrund-/Eingaberaster und Raster-/Winkelfreigabe auch noch ein Name für den Rasterdatensatz vergeben werden, unter dem dieser im Auswahlmenü erscheint. Als Namensvorschlag wird eine laufende Rasternummer verwendet. Mit Hilfe zusätzlicher Schaltflächen für den Zoommodus kann auch noch konfiguriert werden, dass bei Aktivierung der Rastereinstellungen der aktuelle Bildausschnitt passend zum neuen Raster verändert wird. Mit der Einstellung Kein Zoom erfolgt keine Bildauschnittsänderung bei der Aktivierung der Rastereinstellungen, mit Min. Zoom wird ein Mindestzoomfaktor angegeben für den Bildausschnitt vorgegeben, ist dieser bereits erreicht oder überschritten, bleibt der Bildausschnitt unverändert (als Vorschlag wird der Zoomfaktor eingetragen, bei dem das vorgegebene Raster gerade sichtbar wird), bei Zoomfaktor wenn unsichtbar wird ein Zoom durchgeführt, wenn das Raster beim aktuellen Zoomfaktor noch nicht sichtbar ist und mit Zoomfaktor fest wird ein Zoomfaktor vorgegeben, mit dem immer gezoomt wird. Der Zoom erfolgt jeweils zur Fenstermitte hin bzw. von der Fenstermitte weg.

Hier definierte Rastereinstellungen können mit Hilfe von Tastaturprogrammierung , Menuerweiterung und Favoritendialogboxen auch direkt auf Tasten gelegt, in das Menü integriert und auf Schaltflächen eigener Dialogboxen gelegt werden.

Der Menüpunkt Benutzerraster ist auch während Koordinateneingaben mit dem Mausfadenkreuz im über das mit der mittleren Maustaste erreichbaren Ansichtsmenü verfügbar.

Die mit Benutzerraster vorgenommenen Rasterdefinitionen werden in der Systemdatei baeparam.dat gesichert und können durch Kopieren dieser Datei auf andere BAE-Installationen übertragen werden.

Die Funktionalität des Menüpunktes Benutzerraster ist über das User Language-Programm FAVORITE implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Benutzerraster lautet: favorite:"!" . Zum Abrufen eines benannten Rasters beispielraster ist die Tastaturprogrammiersequenz: favorite:"gridset":"beispielraster" zu verwenden.


Ansicht / Farbpalette

Der Menüpunkt Farbpalette erlaubt es die für die Bilddarstellung verschiedener D-Codea bzw. Lagen und spezieller Bildelemente verwendeten Farben zu setzen, bzw. einzelne D-Codes/Lagen und Bildelementetypen für die Bilddarstellung inaktiv zu schalten.

Abhängig von der unter Einstellungen vorgenommenen Einstellung für die Farbenzuordung erscheint eine Auswahlbox für D-Code-Farben oder Layoutlagen (die Farbenzuordung kontrolliert, ob die bei der Bilddarstellung eines Elementes verwendete Farbe aus dem D-Code oder der Einleselage des Elementes bestimmt wird).

In der Voreinstellung D-Code Zuordnung für die Farbenzuordung erscheint eine Dialogbox mit zeilenweiser Auflistung der definierten D-Codes. In der ersten Spalte der D-Code-Zeile wird die D-Code-Nummer gefolgt von einer Kurzbezeichnung für die Blendenform und den Anzahlen der geblitzten und liniengezogenen Strukturen angezeigt. Darauf folgt jeweils eine Spalte mit einer Farbbox für die geblitzten Strukturen (flash), liniengezogenen Strukturen (line) und die Randlinien (border) der mit diesem D-Code realisierten Strukturen (die Randlinienfarbe kommt nur zur Anwendung, wenn der Zeichenmodus in Einstellungen auf Randdarstellung gesetzt ist). Die Auswahl erfolgt durch Anwahl der D-Code-Verwendung f/l/b oder des zugehörigen Farbfeldes mit der linken Maustaste und anschliessender Selektion der Farbe in der Farbpalette.

Wird ein D-Code-Farbfeld mit der mittleren oder rechten Maustaste angeklickt, so wird die entsprechende Farbeinstellung deaktiviert. Die betroffenen D-Code-Strukturen werden dadurch für die Bilddarstellung ausgeblendet, die eingestellte Farbe bleibt aber erhalten und kann durch erneute Selektion mit der mittleren oder rechten Maustaste wieder aktiviert werden. Eine inaktive Farbeinstellung wird durch weiße bzw. schwarze Diagonalen im Farbfeld gekennzeichnet.

In längeren D-Code-Listen kann mit Hilfe von < und > -Buttons geblättert werden.

D-Code-Verwendungen können direkt über Angabe der D-Code-Nummer mit vorangestelltem d und nachgestellter Verwendung über Tastatur selektiert werden. Für die Verwendung stehen die Kürzel l (line - lininengezogen), f (flash - geblitzt) und b (border - Randlinien) zur Verfügung. Die direkte Eingabe von D-Codeverwendungen über die D-Code-Nummer ist z.B. nützlich, wenn bei kleiner Fenstergröße nicht alle D-Codes im Auswahlfenster Platz finden.

Bei Einstellung von Lagenzuordung für die Farbenzuordung erscheint die auch aus den anderen layoutspezifischen BAE-Modulen bekannte Farbpaletten für die Layoutlagen. Die Auswahl erfolgt in einem Popup-Fenster durch Anwahl des Lagen-/Elementtypnamens oder zugehörigen Farbfeldes mit der linken Maustaste und anschliessender Selektion der Farbe in der Farbpalette. Es können für folgende Lagen/Elementtypen individuelle Farben gewählt werden:

Signallagen 1, 2 usw. Darstellung von Strukturen auf Standardsignallagen.
Versorgungslage Power 1, 2 usw. Darstellung von Strukturen auf Versorgunsglagen. Es ist zu beachten, dass Versorgungslagen negativ ausgegeben werden. In der hier definierten Farbe werden daher die Isolationen auf der betreffenden Lage dargestellt.
Alle Lagen Darstellung von Strukturen, die als auf allen Signallagen vorhanden definiert sind.
Umrandung Darstellung der Leiterkartenumrandung. Bei in Einstellungen augesetzter Randdarstellung werden zusätzlich die Konturen aller Strukturen in dieser Farbe dargestellt.
Unroutes Darstellung noch offener Verbindungen (in CAM-View noch ohne Bedeutung).
Innenlagen Darstellung von Strukturen, die als auf allen Signallagen zwischen der ersten Signallage (der Lötseite) und der durch den Parameter Oberste Lage vorgegebenen Bestückseitenlage vorhanden definiert sind.
Bohrungen Darstellung von Bohrungen als Kreis mit eingezeichneten waagerechten und senkrechten Durchmessern. Bei von der Standardbohrklasse '-' abweichender Bohrklasse wird diese rechts oberhalb des Bohrungsmittelpunktes angezeigt.
Arbeitsber. Darstellung von Elementgrenzen und Hintergrundraster.
Nullpunkt Darstellung eines Kreuzes von 10 Millimetern Breite und Höhe, das den Nullpunkt für die Koordinatenanzeige und Koordinateneingabe kennzeichnet.
Fehler Darstellung von Fehlermarkern des Design Rule Checks (in CAM-View noch ohne Bedeutung).
Highlight Farbe die zur hervorgehobenen Darstellung von Elementen zur Elementfarbe hinzugemischt wird (in CAM-View noch ohne Bedeutung).
Dokumentarlagen (Über den -> Dok.-Lagen -Button erreichbar) Darstellung von Strukturen auf den im Setup definierten Dokumentarlagen jeweils mit den Seiten Seite 1 , Seite 2 und Beide Seiten .

Wird ein Lagen-/Elementtypnamen oder das zugehörige Farbfeld mit der mittleren oder rechten Maustaste angeklickt, so wird die entsprechende Farbeinstellung deaktiviert. Die betroffene Lage bzw. der betroffene Elementtyp werden dadurch für die Bilddarstellung ausgeblendet, die eingestellte Farbe bleibt aber erhalten und kann durch erneute Selektion mit der mittleren oder rechten Maustaste wieder aktiviert werden. Eine inaktive Farbeinstellung wird durch weiße bzw. schwarze Diagonalen im Farbfeld gekennzeichnet.

In längeren Lagenlisten kann mit Hilfe von < und > -Buttons geblättert werden.

Signallagen können direkt über Angabe der Lagennummer über Tastatur selektiert werden. Versorgungslagen entsprechend durch die Versorgungslagennummer mit vorangestelltem P . Für Dokumentarlagen ist ein D gefolgt von der Dokumentarlagennummer, S und der Seitennummer ( A für Beide Seiten ). Die direkte Referenzierung von Lagen über die Nummer ist z.B. nützlich, wenn bei kleiner Fenstergröße nicht alle Lagen im Lagenauswahlfenster Platz finden.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Farbpalette lautet: #107 .


Ansicht / Farben laden

Der Menüpunkt Farben laden erlaubt es eine Farbpalette zu laden, die bei Einstellung der Farbenzuordung in Einstellungen auf Lagenzuordung Verwendung findet. Nach dem Laden wird ein Bildneuaufbau mit den neuen Farbeinstellungen durchgeführt.

Farbpaletten sind in der Systemdatei ged.dat hinterlegt. Beim Start des CAM-Viewmoduls wird automatisch die Farbpalette mit dem Namen standard geladen.

Das Verhalten des Menüpunktes Referenzenuebersicht hängt von folgendem Eintrag der Konfigurationsdatei bae.ini ab:

COLORTABLE_CV Name der Farbpalette, die beim Modulstart geladen wird (Defaulteinstellung standard).

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Farben laden lautet: #108 .


Ansicht / Distanzabfrage

Der Menüpunkt Distanzabfrage erlaubt die Bestimmung der Distanz zwischen zwei mausselektierbaren Punkten. Die Distanz wird in einem Popup-Fenster angezeigt. Dabei erfolgt eine Anzeige der absoluten Länge des Distanzvektors, der horizontalen und vertikalen Koordinatendifferenz und des Winkels des Distanzvektors. Mehrere Buttons im Popup-Fenster erlauben die Umrechnung in unterschiedliche Längeneinheiten (Inch, Milliinch, Meter, Millimeter und Mikrometer). Die defaultmässig angezeigte Längeneinheit hängt von dem Parameter Koordinatenanzeige des Menüpunktes Einstellungen ab.

Die Funktionalität des Menüpunktes Distanzabfrage ist über das User Language-Programm DISTANCE implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Distanzabfrage lautet: distance .


Ansicht / Werkzeugleiste

Der Menüpunkt Werkzeugleiste erlaubt es die Position der Toolbar (Lage relativ zum Arbeitsbereich) zu setzen, bzw. diese auszublenden.

Nähere Informationen zu den über die Werkzeugleiste verfügbaren Funktionen siehe Toolbar .

Mit der Option Menubaum lässt sich wahlweise links oder rechts des Arbeitsbereiches ein zusätzlicher Bereich mit explorerartiger Darstellung des Menüs aktivieren. Ein Doppelklick mit der linken Maustaste öffnet ein Untermenü bzw. startet einen Menüpunkt. Mit der rechten Maustaste kann ein kompletter Untermenübaum geöffnet bzw. wieder geschlossen werden. Bei Betätigung eines Menüpunktes mit gedrückt gehaltener Shift/Umstell -Taste wird die Hilfe zu zu diesem Menüpunkt aufgerufen. Die Breite des Menübaumbereiches kann durch Ziehen der Begrenzungslinie zum Arbeitsbereich verändert werden und wird in weiteren BAE-Sitzungen beibehalten.

Die Funktionalität des Menüpunktes Werkzeugleiste ist über das User Language-Programm TBATTACH implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Werkzeugleiste lautet: tbattach .


Einstellungen / Blenden aendern

Der Menüpunkt Blenden aendern erlaubt es die Basisblendentabelle des CAM-View-Moduls zu erstellen, bzw. deren Einstellungen zu editieren. Beim Start des CAM-Viewmoduls wird automatisch die Blendentabelle mit dem Namen standard geladen.

Die Basisblendentabelle besteht aus bis zu 900 Einträgen die mit einem Index von 1 bis 900 versehen sind. Jedem Index kann ein D-Code von 10 bis 999 zugewiesen werden. Für die Blenden hat man eine Auswahl unter den Grundformen rund für kreisfürmige Blenden, quad. für quadratische Blenden, ther. für Wärmefallenblenden (diese werden da die tatsächliche Form plotterabhängig ist als einfache Kreislinie dargestellt) und recht. für rechteckige Blenden. Mit spez. werden D-Codes als von Spezialblenden belegt markiert, die in CAM-View keine Verwendung finden. Abhängig von der Form können auch noch ein oder zwei Dimensionen der Blendenausdehnung spezifiziert werden. Des weiteren lässt sich für eine Blende noch festlegen ob sie nur stationär geblitzt ( flash ), nur liniengezogen ( line ) oder auf beide Arten ( all ) verwendet werden kann. Nicht benutzte Blendentabelleneinträge sind mit einem D-Code von 0 markiert.

Die Dialogbox mit den Blendendaten enthält jeweils 30 Einträge. Mit Weitere - und Vorherige -Buttons kann in den Sätzen von 30 Blendeneinträgen geblättert werden. Die Einheiten für die Dimensionsangaben lassen sich zwischen mm und mil umschalten. Die Anzeige lässt sich über entsprechende Buttons nach D-Code , Typ oder Groesse sortieren. Mit Hilfe eines Blenden listen -Buttons wird eine Dialogbox mit scrollbarer Auflistung aller Blendendaten aktiviert. Diese erlaubt über Windows Cut/Paste-Operationen eine Übertragung der Blendenliste zu Dokumentationszwecken in beliebige andere Applikationen.

Die Blendendefinitionen der Basisblendentabelle können mit Blenden speichern in der Blendendatenbank gesichert und in späteren Sitzungen mit Blenden laden wieder eingelesen werden.

Die Basisblendentabelle findet nach dem Einlesen von Gerberdaten mit Gerberdaten Laden für die Bilddarstellung Verwendung falls in der Gerberdatei selbst keine Blendentabelleninformationen vorhanden sind. In Extended-Gerberdaten ist die Blendentabelle im Datensatz enthalten und die mit Blenden aendern zugängliche Basisblendentabelle findet keine Verwendung. Die tatsächlichen Blendendaten sind dann mit Report abrufbar.

Wenn unter Einstellungen die Farbenzuordung auf D-Code Zuordnung gesetzt ist, können den D-Codes mit Hilfe der Farbpalette unterschiedliche Farben für die Bilddarstellung zugewiesen werden.

Beim Export von Gerberdaten mit Hilfe von Gerberdaten Ausgabe und aktiviertem Extended Gerber -Format wird die Basisblendentabelle mit in die Ausgabedatei exportiert, wenn die eingelesenen Gerberdaten keine Blendeninformationen enthielten.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Blenden aendern lautet: #303 .


Einstellungen / Einstellungen

Der Menüpunkt Einstellungen erlaubt in einer Dialogbox das Setzen der beim Einlesen von CAM-Datensätze zu verwendenden Parameter. Es ist zu beachten, das Gerberdaten im Extended-Gerber-Format in der Datei selbst Parameterdefinitionen enthalten können. Diese verändern ggf. die hier vorgenommenen Parametereinstellungen entsprechend den in der eingelesenen Datei vorgenommenen Definitionen.

Die Parameter im Einzelnen:

Einleseoffset Offset in X- und Y-Richtung mit dem nachfolgende Datensätze eingelesen werden.
Via D-Code D-Code dessen geblitzte Strukturen beim Layout erzeugen in Viaplatzierungen mit automatisch passend zur Blendenform generiertem Padstack umgesetzt werden.
Koordinatenformat Koordinatenangaben in Gerber-/Excellondateien erfolgen ganzzahlig in Vielfachen einer Grundlänge. Bei 2.3 zoellig ist 1 mil die Basiseinheit/Genauigkeit, im 2.4 zoellig ist 1/10 mil die Basiseinheit/Genauigkeitw. mit Anderes Format lässt sich über Laenge einer Plottereinheit eine beliebige Basiseinheit/Genauigkeit definieren. Die über Koordinatenformat definierte Basiseinheit/Genauigkeit wird auch bei Bearbeitung von Bohrdatenn im Excellonformt verwendet.
Waermefallenisolation Strichstärke mit der Wärmefallenblenden gezeichnet werden.
Waermefallen Basiswinkel Basiswinkel der Wärmefallenstege.
Kreismodus Steuert die Interpretation von über I - und J -Kommandos in den Gerberdaten definierten Kreisbögen. In der Voreinstellung Beliebige Boegen können die in den I - und J -Kommandos angegebenen Radiuskoordinaten vorzeichenbehaftet sein, wodurch beliebige Kreisbögen definiert werden können. Bei Max. Viertelkreise sind nur positive Werte für die Radiuskoordinaten erlaubt und der aufgespannte Winkel ergibt sich ggf. aus der Beschränkung auf maximal 90 Grad. Diese Option wird in seltenen Fällen bei der Übernahme aus Fremdsystemen benötigt.
Spiegelung Steuert die Spiegelung von Koordinaten beim Einlesen von CAM-Datensätzen. Die Koordinaten werden vor der Anwendung des Einleseoffset gespiegelt. In der Voreinstellung Spiegeln aus erfolgt keine Spiegelung der Eingabedaten. Mit Spiegeln an X-Achse erfolgt ein Spiegeln an der durch den Nullpunkt verlaufenden X-Achse der Eingabedaten, d.h. eine Negation der Y-Koordinaten. Mit Spiegeln an Y-Achse entsprechend ein Spiegeln an der durch den Nullpunkt verlaufenden Y-Achse der Eingabedaten, d.h. eine Negation der X-Koordinaten und mit Spiegeln an Ursprung werden X- und Y-Koordinaten durch Negierung um den Nullpunkt der Eingabedaten gespiegelt. Bei der Ausgabe von CAM-Daten wird grundsätzlich keine Spiegelung durchgeführt.
Trailing/Leading Zeros Über das Koordinatenformat wird eine Anzahl Stellen für die Koordinatenangabe definiert (z.B. 2 Vorkomma- und 3 Nachkommastellen im Gerber 2.3 Format , d.h. 5 Stellen für die Koordinate). In der Voreinstellung Trailing Zeros wird zur Datenreduzierung die Ausgabe führender Nullen in diesem Koordinatenfeld unterdrückt, bei Leading Zeros werden Nullen am Ende der Koordinatenangabe weggelassen.
Extended Gerber Mit Extended Gerber aus beschränkt sich die Gerberausgabe auf reine Blendenauswahl- und Verfahrkommandos. Bei Extended Gerber ein werden im Header der Ausgabedatei zusätzlich Kommandos für die verwendeten Parameter wie die Basislänge/Ausgabegenauigkeit und die Blendentabelle mit ausgegeben. Für das Einlesen von Gerberdaten hat dieser Parameter keine Bedeutung, Extended-Gerber-Kommandos in der Eingabedatei werden automatisch erkannt und bearbeitet.
Optimierung In der Voreinstellung Aus wird jede Koordinatenausgabe komplett mit X- und Y-Koordinate durchgeführt. Bei Aktivierung der Optimierung mit Ein wird zur Reduzierung der Ausgabedatenmenge ggf. nur der sich gegenüber der letzten ausgegebenen Position ändernde X- oder Y-Teil der Koordinate ausgegeben.
Koordinatenangabe Steuert die Art an in der aufeinanderfolgende Koordinatenangaben interpretiert werden. In der Voreinstellung Absolut-Koordinaten werden alle Koordinaten auf den Nullpunkt bezogen ausgegeben. Mit Inkremental-Koordinaten erfolgt eine Koordinatenangabe relativ zur zuletzt angegebenen Koordinate, d.h. der Vektor zwischen den beiden Koordinaten wird ausgegeben. Beim Blendenwechsel erfolgt eine implizite Rückkehr zum Ausgangsnullpunkt, d.h. die erste Koordinatenangabe nach dem Blendenwechsel erfolgt relativ zum Nullpunkt. Mit Inkremental-Koordinaten ohne Reset wird ein Blendenwechsel ggf. inmitten des Ausgabebereiches und die folgende Koordinate wird relativ zur letzten mit der vorherigen Blenden angefahrenen Position angegeben.
Gerberlagenmodus Steuert die Lagenauswahl beim Gerberdaten Laden . In der Voreinstellung Flashes & Lines gemeinsam wird nur eine Lage abgefragt auf die sowohl die geblitzten als auch die liniengezogenen Strukturen der Eingabedatei eingelesen werden. Mit Flashes & Lines getrennt werden getrennte Lagen für die geblitzten und die liniengezogenen Strukturen abgefragt. Getrennte Lagen für geblitze und liniengezogene Strukturen sind nützlich, wenn Daten aus einem Fremdsystem mit Hilfe von Layout erzeugen in ein mit dem Layouteditor bearbeitbares Layout umgewandelt werden sollen. Geblitzte Strukturen, die ja meist die Pads der Bauteile darstellen, lassen sich dazu als reine Platzierungshilfe für Bauteile auf einer Hilfsdokumentarlage ablegen und nach erfolgter Platzierung der Bauteile (die die benötigten Pads ja selbst enthalten) einfach wieder löschen, ohne dass die liniengezogen ausgeführten Leiterbahnen verloren gehen.
Dokumentarlagenmodus Steuert beim Layout erzeugen , wie Flashes auf Dokumentarlagen behandelt werden. In der Voreinstellung Flashes als Dokumentarlinie werden die Umrandungslinien der geblitzten Strukturen als Dokumentarlinie erzeugt, bei Flashes als Dokumentarflaechen wird die Flashes gefüllt als Dokumentarfläche erzeugt.

Folgende Einträge in der Konfigurationsdatei bae.ini kontrollieren die Parametereinstellungen beim Modulstart:

INPXOFF_CV X-Koordinate Einleseoffset (Defaulteinstellung 0.0 mm).
INPYOFF_CV Y-Koordinate Einleseoffset (Defaulteinstellung 0.0 mm).
GBRVIADC_CV Via D-Code (Defaulteinstellung -1, d.h. keine D-Codevorgabe für Vias).
GBRFMT_CV Koordinatenformat (Defaulteinstellung 1 d.h. 2.4 Format ).
GBRUSRCONV_CV Laenge einer Plottereinheit (Defaulteinstellung 0.00254 Millimeter).
GBRARC_CV Kreismodus (Defaulteinstellung 0, d.h. beliebige Kreisbögen).
INPMIRROR_CV Spiegelung (Defaulteinstellung 0, d.h. keine Spiegelung der Eingabekoordinaten).
GBRZEROM_CV Trailing/Leading Zeros (Defaulteinstellung 0, d.h. Unterdrückung führender Nullen).
GBREXT_CV Extended Gerber (Defaulteinstellung 0, d.h. kein extended Gerberformat).
GBROPT_CV Optimierung (Defaulteinstellung 0, d.h. keine Optimierung aufeinanderfolgender Koordinaten).
GBRCOORDM_CV Koordinatenangabe (Defaulteinstellung 0, d.h. absolute Koordinatenangabe).
GBRLAYM_CV Gerberlagenmodus (Defaulteinstellung 0, d.h. Einlesen von liniengezogenen und geblitzten Strukturen auf eine gemeinsame Lage).
GBRFLASHDM_CV Dokumentarlagenmodus (Defaulteinstellung 0, d.h. Übernahme von Flashes als Dokumentarlinien).
POWHTLINE_CV Waermefallenisolation (Defaulteinstellung 0.3 mm).
POWHTANG_CV Basisorientierung von Wärmefallenstegen (Defaulteinstellung 1, d.h. mit 45 Grad diagonal ausgeführte Wärmefallenstege).

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Einstellungen lautet: #5001 .


Einstellungen / Einstellungen bae.ini

Der Menüpunkt Einstellungen bae.ini erlaubt es ausgewählte für das CAM-View-Modul relevante Einträge der Konfigurationsdatei bae.ini interaktiv in einer Dialogbox zu verändern. Die geänderten Einträge werden für die aktuelle Sitzung gesetzt und auch in die Datei bae.ini zurückgeschrieben, wodurch sie auch für weitere BAE-Sitzungen Gültigkeit behalten.

Der ursprüngliche Inhalt der Datei bae.ini wird in der Datei bae.bak im gleichen Verzeichnis gesichert.

Es werden folgende bae.ini -Einträge unterstützt:

COLORMAP_CV Defaulteinstellung für die Farbenzuordung beim Zeichnen von Strukturen.

Die Funktionalität des Menüpunktes Einstellungen bae.ini ist über das User Language-Programm INIEDIT implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Einstellungen bae.ini lautet: iniedit .


Utilities / Report

Der Menüpunkt Report aktiviert einen Report über die in den eingelesenen Gerber-CAM-Datensätzen verwendeten Blenden. Wurden die Einstellungen der mit Blenden aendern bzw. Blenden laden vorgegebenen Basisblendentabelle durch in den Gerberdatensätzen selbst definierte Blendentabellen ersetzt, zeigt dieser Report die entsprechend geänderten Blendendefinitionen an. Zu jeder Blende wird der D-Code, die Bezeichnung der Grundform und die Blendendimensionen aufgeliste. Daran schliessen sich die Anzahlen für geblitzte und liniengezogene Strukturen an. Ggf. werden auch Linien der Länge Null angezeigt, d.h. liniengezogene Strukturen bei denen Start- und Endpunkt identisch sind. Diese Einträge deuten darauf hin, dass beim Einlesen der Gerberdaten (oder deren Erzeugung) etwas schief gelaufen ist, da solche Einträge keine sinnvollen Strukturen repräsentieren.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Report lautet: #402 .


Utilities / Tastaturprogrammierung

Der Menüpunkt Tastaturprogrammierung erlaubt es die Tastenbelegung interaktiv zu verändern. Dazu wird in einer Selektionsbox die Liste aller belegbaren Tasten angezeigt. Bei den bereits belegten Tasten wird hinter der Tastenbezeichnung die Programmiersequenz für die Taste angezeigt. Falls es sich dabei um eine Menüfunktion handelt, wird zusätzlich der Name der Menüfunktion in runden Klammern angehängt. Durch Doppelklick auf einen Listeneintrag kann die Belegung für die entsprechende Taste geändert werden. Dazu erscheint eine Auswahlbox mit den im Schaltplanmodul ablauffähigen ULC-Programmen. Mit Hilfe der Schaltfächen Menuauswahl , Makroauswahl und Rasterauswahl können auch direkt Menüfunktionen, über die M -Schaltfläche der Toolbar erstellte Makros oder mit Benutzerraster erstellte Rastereinstellungen auf die Taste gelegt werden. Alternativ kann in einem Eingabefeld die Tastaturprogrammiersequenz für die Taste eingegeben werden. In den Beschreibungen der einzelnen Menüs/Menüpunkte ist diese Tastaturprogrammiersequenz jeweils mit dokumentiert. Zur möglichen Erweiterung der Aufrufsequenzen siehe die Erläuterungen unter Makroerstellung .

Programmierbar sind die Funktionstasten 1 bis 12, Strg-A bis Strg-Z , alle Tasten mit ASCII-Codes zwischen 32 und 126 (mit Unterscheidung von Klein- und Grossschreibung bei den Buchstabentasten), sowie die Sondertasten Tab , Escape , Enter und Entf .

Es ist zu beachten, dass Mausradbewegungen bei gedrückt gehaltener linker Maustaste in die Tastenkommandos '[' für eine Bewegung des Mausrades nach vorne und ']' für eine Bewegung des Mausrades nach hinten, bei gedrückt gehaltener Strg-Taste entsprechend in '(' und ')' und bei gedrückt gehaltener rechter Maustaste entsprechend in '{' und '}' Tastenkommandos umgesetzt werden. D.h. auf die Tasten '[' , ']' , '(' , ')' , '{' und '}' gelegte Funktionen werden auch bei entsprechender Betätigung von Mausrad und Tasten ausgeführt.

Zu den für das CAM-View-Modul vordefinierten Tasten siehe Hotkeys/Funktionstasten .

Die Standardtastenbelegung des BAE ist im ULC-Programm UIFSETUP definiert. In der Konfigurationsdatei bae.ini können ebenfalls Tastenbelegungen vorgenommen werden. Tastendefinitionen mit Tastaturprogrammierung werden in der Systemdatei baeparam.dat gesichert und besitzen Priorität vor den Definitionen in bae.ini und UIFSETUP .

Die Funktionalität des Menüpunktes Tastaturprogrammierung ist über das User Language-Programm KEYPROG implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Tastaturprogrammierung lautet: keyprog:'(Tastaturprogrammierung)':sl0 .


Utilities / Menuerweiterung

Der Menüpunkt Menuerweiterung erlaubt es die Menüs interaktiv benutzerspezifisch zu erweitern, um z.B. tief in der Menüstruktur vergrabene häufig genutzte Funktionen einfacher zugänglich zu machen oder eigene Makros/ULC-Programme in das Menü einzubinden. Dazu erscheint zunächst eine Auswahl mit den Standardmenüs, MMB Menu für das über die mittlere Maustaste erreichbare Bilddarstellungsmenu, den bereits definierten eigenen Menüs, sowie den Funktionen Neues Menu und Menu loeschen zum Anlegen und Entfernen eigener Menüs. Nach Wahl eines Menüs erscheint eine Dialobox mit der Liste der bereits an dieses Menü angehängten Funktionen. Über die Schaltflächen Neue Menufunktion , Neues Makro und Neue Anwenderfunktion können direkt Menüfunktionen, über die M -Schaltfläche der Toolbar erstellte Makros und ULC-Programme an das selektierte Menü angehängt werden. In einer Dialogbox erscheint dazu der Name des Menüpunktes (der frei wählbar ist) und die Aufrufsequenz, die auch noch wie in Makroerstellung beschrieben um weitere automatische Interaktionen ergänzt werden kann.

Menütrenner (waagerechte Linien in Breite des Menüs) vor einem Menüpunkt lassen sich durch Einfügen eines Prozentzeichens zu Beginn des Menüpunktnamens konfigurieren. Das Tastenkürzel für einen Menüpunkt wird durch Voranstellen eines & vor den entsprechenden Buchstaben im Menüpunktnamen definiert.

In den bestehenden Standardmenüs können nur Menüpunkte angehängt werden. Ein Einfügen von Menüpunkten zwischen Standardmenüfunktionen ist nicht möglich.

Sind bereits eigene Menüpunkte definiert, so erscheinen in der Dialogbox für das Menü auch noch die Schaltflächen Aendern , Loeschen , Alle loeschen und Verschieben zur Manipulation der bestehenden Menüfunktionen.

Die Definitionen für das selektierte Menü werden durch Betätigen der Fertig -Schaltfläche beendet.

Die Standardmenüs des BAE sind im ULC-Programm UIFSETUP definiert. In der Konfigurationsdatei bae.ini können ebenfalls Menüerweiterungen vorgenommen werden. Diese werden vor den mit Menuerweiterung definierten Funktionen in die Menüs aufgenommen.

Die mit Menuerweiterung vorgenommenen Menüerweiterungen werden, wie auch interaktive vorgenommene Tastenbelegungen, in der Systemdatei baeparam.dat gesichert und können durch Kopieren dieser Datei auf andere BAE-Installationen übertragen werden.

Die Funktionalität des Menüpunktes Menuerweiterung ist über das User Language-Programm KEYPROG' implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Menuerweiterung lautet: keyprog:'(Menuerweiterung)' .


Utilities / Favoritendialogboxen

Der Menüpunkt Favoritendialogboxen erlaubt es benutzerdefinierte Dialogboxen zu erstellen und aufzurufen. Die Dialogboxen bestehen jeweils aus einer beliebig zusammenstellbaren Matrix aus Schaltflächen und Labels, die beim Aufruf permanent geöffnet bleibt, während parallel im BAE-Fenster weitergearbeitet werden kann. Auf die Schaltflächen können beliebige Menüfunktionen, Anwenderfunktionen, benutzerdefinierte Makros und benutzerdefinierte Rastereinstellungen gelegt werden.

Beim Erstellen einer neuen Dialogbox wird spaltenweise gearbeitet, wobei mit Naechste Spalte - und Vorherige Spalte -Schaltflächen zwischen den einzelnen Matrixspalten gewechselt werden kann. Jedes Matrixelement der Dialogbox besitzt einen Namen für die Schaltfläche und eine von der Funktion abhängige Aufrufsequenz. Ist die Aufrufsequenz leer, so handelt es sich um ein Label ohne Funktion, dass nur zur Strukturierung der Dialogbox dient. Die Breite der einzelnen Spalten der Dialogbox ergibt sich jeweils aus der maximalen Breite der Spaltenelemente. Der Zeilenabstand wird in der Dialogboxdefinition mit angegeben. Der beim Anlegen der Dialogbox vorgeschlagene Defaultwert von 1.2 entspricht dem in anderen BAE-Dialgboxen verwendetem Zeilenabstand von Schaltflächen. Der Name einer Schaltfläche ist von der Funktion/Aufrufsequenz unabhängig und kann auch nur aus einem Buchstaben bestehen, um die Dialogbox nach Art einer Toolbar kompakt zu halten. Über ein Maussprung Fenstermitte -Kontrollelement kann in der Matrixelementdefinition festgelegt werden, dass nach Betätigung der entsprechenden Schaltfläche der Dialogbox der Mauszeiger und der Eingabefokus automatisch in das BAE-Arbeitsbereichfenster transferiert werden, so dass bei Editierfunktionen der Mausweg von der Dialogbox zum Arbeitsbereich eingespart werden kann.

Zur möglichen Erweiterung der Aufrufsequenzen siehe die Erläuterungen unter Makroerstellung .

Im Eingabefeld Positions-ID wird eine ID im Bereich von 6100 bis 6500 festgelegt, unter der die Position der Dialogbox für Folgeaufrufe in der Positionsdatenbank baewin.dat gespeichert wird. Damit unterschiedliche Favoritendialogboxen bei gleichzeitiger Aktivierung nicht immer wieder direkt übereinander platziert werden, sollte für jede Dialogbox eine eigene ID vergeben werden. Beim Anlegen einer neuen Dialogbox wird automatisch die nächste noch nicht benutzte ID aus dem Bereich 6100 bis 6500 vorgeschlagen. Die Positions-ID's werden zusammen mit einer Modulkennung verwendet. Die gleiche ID kann demnach in anderen BAE-Modulen für andere Dialogboxen vergeben werden.

Mit Hilfe des Kontrollelementes Autostart kann für eine Dialogbox definiert werden, dass sie bei jedem Modulstart automatisch mitgestartet wird.

Zur Definition von Makros siehe Makroerstellung .

Zur Definition von benutzerdefinierten Rastereinstellungen siehe Benutzerraster .

Die mit Favoritendialogboxen vorgenommenen Dialogboxdefinitionen werden in der Systemdatei baeparam.dat gesichert und können durch Kopieren dieser Datei auf andere BAE-Installationen übertragen werden.

Die Funktionalität des Menüpunktes Favoritendialogboxen ist über das User Language-Programm FAVORITE implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Favoritendialogboxen lautet: favorite:"favboxedit" .


Utilities / Taschenrechner

Der Menüpunkt Taschenrechner erlaubt den Aufruf eines einfachen Taschenrechners. Es stehen die Grundrechenarten, Wurzel/Quadrierfunktion, trigonometrische Funktionen, Exponential- und Logarithmusfunktionen, sowie Hilfsfunktionen zum Umrechnen von metrischen in zöllige Längeneinheiten zur Verfügung.

In der Windows-Version wird der allgemein verfügbare Windows-Taschenrechner aufgerufen.

Die Funktionalität des Menüpunktes Taschenrechner ist über das User Language-Programm DESKCALC implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Taschenrechner lautet: deskcalc .


Hilfe / Handbuch

Der Menüpunkt Handbuch erlaubt den Aufruf des BAE-Benutzerhandbuches im HTML-Format. Dazu wird der auf dem System installierte Standard-HTML-Browser aufgerufen und in diesem automatisch die Startseite der BAE-Dokumentation geladen. Die BAE-Dokumentation befindet sich im baedoc -Unterverzeichnis des BAE-Installationsverzeichnisses. Das Startdokument ist auf deutschsprachigen Rechneroberflächen bm_de.htm für das deutsche Benutzerhandbuch und bm_en.htm auf anderssprachigen Rechneroberflächen für das englische Benutzerhandbuch. Zur Bestimmung des Standard-HTML-Browsers wird der Registry-Eintrag HKEY_CLASSES_ROOT/http/shell/open/command herangezogen. Ist dieser Eintrag nicht entsprechend gesetzt, schlägt der Aufruf des BAE-Benutzerhandbuches fehl.

Der Menüpunkt Handbuch ist nur in der Windows-Version verfügbar.

Die Funktionalität des Menüpunktes Handbuch ist über das User Language-Programm BAEMAN implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Handbuch lautet: baeman .


Hilfe / Referenzhandbuch

Der Menüpunkt Referenzhandbuch erlaubt den Aufruf des Referenzhandbuches im Windows-Help-Format. (Datei brgcv64.hlp ). Es wird eine Übersicht über das Hauptmenü angezeigt, von der aus man über entsprechende Verweise jeden beliebigen Menüpunkt erreichen kann.

Der Menüpunkt Referenzhandbuch ist nur in der Windows-Version verfügbar.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Referenzhandbuch lautet: #9038 .


Hilfe / Hilfe zu

Der Menüpunkt Hilfe zu erlaubt die direkte Selektion von Menüpunkten oder Bedienungselementen des BAE-Fensters zur Anzeige eines Online-Hilfetextes. Dazu wird das Referenzhandbuch im Windows-Help-Format (Datei brgcv64.hlp ) geladen und automatisch die zu dem gewählten Menüpunkt gehörende Seite angezeigt.

Der Menüpunkt Hilfe zu ist nur in der Windows-Version verfügbar.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Hilfe zu lautet: #9039 .


Hilfe / Tastaturbelegung

Der Menüpunkt Tastaturbelegung zeigt die Zuordnung von Tasten zu ULC-Programmen mit einer Kurzbeschreibung des Programmes an. Numerische Einträge mit einem führenden # -Zeichen geben direkte Referenzen auf Menüfunktionen des BAE an, die nicht über ULC-Programme realisiert sind.

Die Standardtastenbelegung des BAE ist im ULC-Programm UIFSETUP definiert. Mit Hilfe des standardmässig auf die Taste '5' gelegten ULC-Programmes KEYPROG können vom Anwender eigene Tastendefinitionen vorgenommen werden, die Priorität vor den Einstellungen in UIFSETUP haben. Diese Definitionen werden in der Systemdatei baeparam.dat gespeichert und können bei Updates der Software in die neue Version übernommen werden. Die Kurzbeschreibungen der Programme befinden sich ebenfalls in dieser Datei und können mit Hilfe der über die Taste '5' erreichbaren Funktionen zur Tastaturprogrammierung wahlweise automatisch aus dem Header der ULC-Programme extrahiert werden ( Hilfstext Update ) oder von Hand eingegeben werden ( Hilfstext Eingabe ).

Zu den für das CAM-Viewmodul vordefinierten Tasten siehe Hotkeys/Funktionstasten .

Die Funktionalität des Menüpunktes Tastaturbelegung ist über das User Language-Programm HLPKEYS implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Tastaturbelegung lautet: hlpkeys .


Hilfe / Produktinformation

Der Menüpunkt Produktinformation bewirkt die Anzeige eines Popup-Fensters mit Informationen über die installierte BAE-Version. Es wird die Ausbaustufe (Light, Economy, Professional oder HighEnd) mit Versionsnummer, sowie die verwendete Grafikoberfläche und eingestellte Menüart angezeigt. Daran schliessen sich Informationen über die verwendete ULC-Interpreterversion an. Die Informationsanzeige wird durch Wahl des Popup-Fenstereintrages (OK) beendet.

Die Funktionalität des Menüpunktes Produktinformation ist über das User Language-Programm HLPPROD implementiert.

Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt Produktinformation lautet: hlpprod .


Bei der Erstellung des Referenzhandbuchs verwendete Konventionen

Im Handbuch erwähnte Systemdateien befinden sich, wenn nicht ausdrücklich anders beschrieben oder vom Anwender anders konfiguriert im BAE-Programmverzeichnis. Dies ist das Verzeichnis in dem auch die ausführbaren Programmdateien des BAE abgelegt sind. Dieses Verzeichnis sollte auch im Suchpfad für Programme eingetragen sein.

Bei der Beschreibung von Menüpunkten werden die Formulierungen 'bewirkt' und 'erlaubt' verwendet. Funktionen die mit 'bewirkt' beschrieben sind, werden unmittelbar nach Aktivierung des Menüpunktes ohne weitere Abfragen oder Eingabemöglichkeiten ausgeführt. Mit 'erlaubt' beschriebene Funktionen erwarten in der Regel noch weitere Eingaben oder Selektionen und können i.a. abgebrochen werden, ohne tatsächlich eine Aktion bewirkt zu haben.

In der tabellarischen Auflistung von Menüpunkten wurde versucht den Menüpunkt in jeweils anderen synonymen Begriffen zu beschreiben um sicherzustellen, dass nicht auf Anhieb verstandene Menüpunkte durch die Beschreibung in anderen Worten evtl. besser verstanden werden und dass bei der automatischen Suche beide Alternativbegriffe zum Ziel führen. Es ist nicht auszuschliessen, dass dabei die eine oder andere Stilblüte entstanden ist.


Die Titelleiste des BAE-Fensters

Zur Unterscheidung von gleichzeitig aktiven BAE-Fenstern anderer BAE-Module, wie z.B. dem Schaltplaneditor, wird in der Titelleiste des CAM-Viewfensters BAE/CV angezeigt. Nach der Modulbezeichnung folgt während der Abarbeitung einer Menüfunktion der Name der Menüfunktion. Dabei wird der komplette Menüpfad bis zur Funktion angezeigt. Als Trenner zwischen den einzelnen (Sub-)Menünamen wird -> verwendet. Nach der Beendigung der Menüfunktion wird durch ein vorangestelltes LM: signalisiert, dass diese Funktion durch Betätigung der linken Maustaste wiederholt ausgeführt werden kann.


Die Menüleiste des BAE-Fensters

Die Menüleiste unterhalb der Titelleiste des BAE-Fensters enthält das Hauptmenü des Layouteditors. Das Hauptmenü mit seinen Submenüs ist auf der Indexseite/zu Beginn des Referenzhandbuches aufgelistet und dokumentiert.

Die Menüs/Menüpunkte werden in Abhängigkeit von der Klasse des aktuell bearbeiteten Elementes aktiv/inaktiv geschaltet. Dadurch werden Fehlselektionen von vornherein ausgeschlossen. So sind sich auf geladene Datensätze beziehende Funktionen wie z.B. Ausgabefunktionen auf nicht selektierbar, wenn kein Datensatz geladen ist. Inaktive Menüpunkte werden in "Geisterschrift" dargestellt.

Die Menüs sind über sogenannte Mnemonics auch über Tastatur bedienbar. Der für ein Submenü/einen Menüpunkt jeweils aktive Buchstabe wird im Menütext unterstrichen dargestellt (Je nach Windows-Version erfolgt die Anzeige der Unterstriche evtl. erst nach Betätigung der Alt -Taste). Eine Auflistung der Menüstruktur mit für die einzelnen Menüs verwendeten Mnemonics kann mit der Anwenderfunktion UIFDUMP (User Interface Dump) erzeugt werden.

Die Struktur des Hauptmenüs und die Zuordnung der einzelnen Menüpunkte zu Basis-Funktionen und Anwenderfunktionen ist in dem beim Start des Layouteditors automatisch ablaufendem User Language-Programm UIFSETUP (User Interface Setup) definiert und kann in diesem auch um eigene Menüpunkte/Funktionen erweitert werden.


Der Arbeitsbereich des BAE-Fensters

Der unterhalb der Menüleiste befindliche Arbeitsbereich des BAE-Fensters dient zur Darstellung des bearbeiteten Planes. Per Default wird der Plan so dargestellt, dass die Elementgrenzen des Planes gerade im Arbeitsbereich Platz finden. Mit Hilfe der Zoom-Funktionen aus dem Menü Ansicht kann ein beliebiger rechteckiger Bereich des Planes zur Darstellung im Arbeitsbereich selektiert werden. Die zur Darstellung der auf dem Plan befindlichen Elemente verwendeten Farben sind über Farbpalette änderbar.


Die Scrollbars des BAE-Fensters

Die am unteren und rechten Rand des Arbeitsbereiches befindlichen Scrollbars dienen dazu, den im Arbeitsbereich aktuell sichtbaren Fensterausschnitt neu zu setzen. Mit der unteren Scrollbar wird die relative horizontale Position des Bildausschnittes und mit der rechten Scrollbar die relative vertikale Position des Bildausschnittes selektiert. Die Position der Scrollbarbuttons-/balken innerhalb der Scrollbar geben die Position des Bildausschnittes relativ zu den Elementgrenzen des bearbeiteten Planes an. Es ist nicht möglich den Bildausschnitt mit Hilfe der Scrollbars auf einen Bereich außerhalb der Elementgrenzen zu setzen.

Während der Positionierung/Selektion von Elementen mit Hilfe des Mausfadenkreuzes ist ein Autopanning möglich, d.h. man kann die Bildmitte auch auf eine zu Beginn der Positionierung/Selektion noch gar nicht im Arbeitsbereichfenster sichtbare Position setzen. Dies ist oft einfacher, als eine Verschiebung mit Hilfe der Scrollbar. Das Autopanning (Scrollen um eine halbe Bildbreite bzw. -höhe) wird jeweils durch Überschreiten des Mauszeigers einer 10 Pixel vor dem Rand des Arbeitsbereichfensters liegenden Grenze von innen nach aussen ausgelöst, d.h. zum wiederholten Ausführen des Scrolls ist eine Pendelbewegung um diese imaginäre Grenze durchzuführen.


Die Toolbar (Werkzeugleiste) des BAE-Fensters

Die Toolbar enthält Kontrollelemente zum vereinfachten Aufruf von häufig benutzten Funktionen, sowie Elemente zur Anzeige und Bearbeitung von Bildausschnitten. Die Toolbar kann mit Hilfe der Funktion Werkzeugleiste (liegt auch auf dem BAE-Logo-Button in der Toolbar) an beliebiger Seite des Arbeitsbereiches platziert oder ausgeblendet werden.

Die Toolbar gliedert sich von links nach rechts bzw. von oben nach unten in drei Bereiche:

Ein Bereich mit Buttons mit Hilfe derer häufig benutzte Funktionen direkt aufgerufen können. Die Funktion wird dabei jeweils durch eine Grafik symbolisiert. Die Funktionen der einzelnen Buttons:

BAE-Logo Position der Toolbar ändern, bzw. diese ausblenden.
i auf blauem Grund Informationen zu aktuellem Plan und darauf platzierten Referenzen anzeigen.
Gelbes Fragezeichen Funktionen des Menüs Hilfe , Online-Hilfe, Tastaturbelegung.
Lupe mit + Zoom in. Auf Mitte des aktuellen Bildausschnittes zoomen.
Lupe mit - Zoom out. Aus aktuellem Bildausschnitt herauszoomen.
Leere Lupe Zoom Fenster
Aufklappende gelbe Karteikarte Gerberdaten Laden
Diskettensymbol Funktion Gerberdaten Ausgabe , aktuell geladene Gerberdaten speichern.
F Favoritenmenü aufrufen/verwalten. Es können bis zu 28 frei definierbare Menüpunkte/Makros in das Favoritenmenü aufgenommen werden.
M Makros aufrufen/erstellen/verwalten.
H Bearbeitungshistorie. Zuletzt bearbeitete Elemente anzeigen und ggf. laden.

Auf diesen Button-Bereich folgt ein Darstellungsfenster, in dem aus der Vogelperspektive der aktuelle Bildausschnitt (weisser Rahmen) relativ zu den Elementgrenzen (dunkelgraues Rechteck) angezeigt wird. Ist eine andere als die Basisvariante aktiv, so wird hier noch in hellblauer Schrift der Name der aktiven Variante eingeblendet.

Der letzte Bereich füllt den Rest der Toolbar mit Designansichtsfenstern auf, die jeweils an der linken Seite eine vierzeilige Funktionsleiste mit Funktionen zum Ablegen und Wiederaufrufen von Elementfensterausschnitten besitzen. Diese werden mit Datei- und Elementnamen hinterlegt, es kann daher auch zwischen verschiedenen Plänen unterschiedlicher Dateien hin- und hergesprungen werden.

Die Funktionen zur Fensterausschnittbearbeitung im einzelnen:

w "Window": Analog zu Zoom Fenster im Arbeitsbereich einen Bildausschnitt selektieren, der im Fensterchen hinterlegt wird.
i "Information": Daten zum im Fensterchen hinterlegten Bildausschnitt anzeigen.
c "Clear": Rücksetzen des Fensterchens.
s "Set": Im Fensterchen hinterlegten Bildausschnitt im Arbeitsbereich anzeigen.
Auf Fensterchen klicken Im Fensterchen hinterlegten Bildausschnitt im Arbeitsbereich anzeigen.

Ist die Toolbar einmal ausgeblendet, so kann sie mit Hilfe der Funktion Werkzeugleiste aus dem Menü Ansicht wieder aktiviert werden.


Die Informations- und Eingabezeilen des BAE-Fensters

Am unteren Rand des BAE-Fensters befinden sich die Informations- und Eingabezeilen des BAE.

In der oberen der beiden Zeilen wird jeweils der Name der Projektdatei und der Elementtyp und Elementname des aktuell bearbeiteten Dateielementes angezeigt. Nach Veränderungen des sichtbaren Bildausschnittes mit Hilfe der Funktionen aus dem Menü Ansicht wird hier der neue Zoomfaktor angezeigt. Bei Koordinateneingaben über die Maus mit Fadenkreuz erfolgt in dieser Zeile die Anzeige der aktuellen Mauskoordinaten.

Die untere der beiden Zeilen dient zur Anzeige von Fehlermeldungen sowie Texten, die die gerade im Ablauf befindliche Aktion, bzw. das gerade zur Bearbeitung selektierte Element dokumentieren. Diese Zeile wird auch zur Eingabe von einfachen Texten/Namen/Koordinaten ohne weitergehende Editiermöglichkeiten genutzt.


Die Hotkeys/Funktionstasten des BAE

Die aktuelle Belegung der Tasten lässt sich über den Menüpunkt Tastaturbelegung abfragen.

Die Escape -Taste erlaubt es i.a. eine Eingabe von Texten, Positionen, Menüselektionen usw. an beliebiger Stelle abzubrechen.

Die Cursortasten bewirken jeweils eine Scrollen des Bildausschnittes um eine halbe Ausschnittsbreite in der entsprechenden Richtung. Jedoch nur maximal bis zur jeweiligen Elementgrenze.

Die Standardeinstellungen für die Tastaturbelegung sind in dem beim Start des Layouteditors automatisch ablaufendem User Language-Programm UIFSETUP (User Interface Setup) definiert. Mit Hilfe des standardmässig auf die Taste '5' gelegten ULC-Programmes KEYPROG können weitere bzw. andere Tastenzuordnungen zu Funktionen durchgeführt werden. Dies ist einer eigenen Definition in dem User Language-Programm UIFSETUP vorzuziehen, da die Zuordnung in der Systemdatei baeparam.dat gespeichert wird, die bei Updates der Software in die neue Version übernommen werden kann. Am transparentesten für den Benutzer sind Tastendefinitionen in der Konfigurationsdatei bae.ini vorzunehmen, die bei Updates ebenfalls übernommen wird. Die Standardtastaturbelegung im Einzelnen:

F1 Display Utilities (User Language-Programm DISPUTIL ).
F2 Laden vorheriges Element mit Prüfung (User Language-Programm LOADPREV ).
F3 Laden nächstes Element mit Prüfung (User Language-Programm LOADNEXT ).
F4 Laden Element mit Prüfung (User Language-Programm LOADELEM ).
SPACE/Leertaste Interaktion Mittlere Maustaste (User Language-Programm MMB ).
+ Zoom größer (User Language-Programm ZOOMIN ).
- Zoom kleiner (User Language-Programm ZOOMOUT ).
. Raster/Winkel .
[ Zoom kleiner (User Language-Programm ZOOMOUT ).
] Zoom größer (User Language-Programm ZOOMIN ).
0 Ansicht / Zoom Uebersicht .
1 Info (User Language-Programm INFO ).
2 Dateibearbeitungsfunktionen (User Language-Programm FILEUTIL ).
3 Dateiinhalt auflisten (User Language-Programm FILEVIEW ).
5 User Language-Programmaufruf und Tastaturprogrammierung (User Language-Programm KEYPROG ).
7 Zoom auf Layout-Platinenumrandung (User Language-Programm LAYZMBRD ).
8 Zoom kleiner (User Language-Programm ZOOMOUT ).
9 Ansicht / Zoom alt .
< Laden vorheriges Element mit Prüfung (User Language-Programm LOADPREV ).
> Laden nächstes Element mit Prüfung (User Language-Programm LOADNEXT ).
? Online-Hilfe (User Language-Programm HELP ).
d,D Distanzabfrage (User Language-Programm DISTANCE ).
g,G Eingaberaster freigeben/einhalten (User Language-Programm GRTOGGLE ).
h,H Online-Hilfe (User Language-Programm HELP ).
i,I Info (User Language-Programm INFO ).
w,W Ansicht / Zoom Fenster .
Strg+O Datei / Gerberdaten Laden .
Strg+S Datei / Gerberdaten Ausgabe .
Strg+W Datei / Loeschen Speicher .

Die Verwendung der linken Maustaste im BAE

Die linke Maustaste dient im BAE zur Selektion von Menüpunkten, Toolbarkontrollelementen, Planelementen und Positionen.

Bei der Bearbeitung/Selektion von Elementen mit Menüfunktionen werden die genauen Mauskoordinaten durch Anzeige eines Mausfadenkreuzes im Arbeitsbereich und Anzeige der Koordinatenwerte im Informationsfenster veranschaulicht.

Ist keine Menüfunktion aktiv und es wird seitens des Programmes auf eine Menüselektion gewartet, liegt auf der linken Maustaste eine Wiederholfunktion für den zuletzt ausgeführten Menüpunkt des Hauptmenüs. Der Name des zuletzt ausgeführten Menüpunktes wird jeweils in der Titelleiste mit vorangestelltem LM: für linke Maustaste angezeigt.

Werden die Mauskoordinaten nach dem Drücken und vor dem Loslassen der linken Maustaste um mindestens 5 Pixel verändert (der Mindestwert lässt sich über den bae.ini -eintrag MOUSERECT_STD konfigurieren), so wird ein Rechteck aufgezogen und ein Zoom Fenster auf den durch das Rechteck angegebenen Bereich durchgeführt.

Wird nach dem Drücken und vor dem Loslassen der linken Maustaste das Mausrad betätigt, so werden die Mausradbewegungen in Tastenbetätigungen für { und } umgesetzt. In der Standardtastaturbelegung wird dabei Zoom kleiner bzw. Zoom größer durchgeführt.

Per Default wird eine Aktion jeweils beim Loslassen der Maustaste initiiert. Durch Setzen der Umgebungsvariable BAE_DMB (Down-Mouse-Button) auf den Wert TRUE wird das Verhalten auf Aktion direkt beim Pressen der Maustaste geändert. Die Funktionalität des Rechteckaufziehens und die Emulation der mittleren Maustaste durch linke und rechte Maustaste geht dabei jedoch verloren. Diese Einstellung gilt nur für Aktionen im Arbeitsbereich und der Toolbar. Die Windows-Pulldownmenüs und Dialogboxen verhalten sich weiter wie in Windows voreingestellt.


Die Verwendung der mittleren Maustaste im BAE

Während der Selektion/Bearbeitung von Elementen mit dem Mausfadenkreuz, sowie während dem Warten des Programmes auf Hauptmenüselektionen kann mit Hilfe der mittleren Maustaste ein Popup-Menü aktiviert werden. Dieses enthält im wesentlichen die Funktionen des Ansicht -Menüs. Lediglich der Menüpunkt Einstellungen ist durch einen weiteren Menüpunkt Raster/Winkel ergänzt, der eine menügesteuerte Einstellung der Rasterparameter erlaubt. Am Ende des Menüs ist ein zusätzlicher Menüpunkt Keine Aenderung zur Beendigung der Popup-Menüanzeige ohne Veränderung der Bildeinstellungen angefügt.

Die Funktionalität der mittleren Maustaste steht auch durch Betätigung der Leertaste oder gleichzeitige Betätigung von linker und rechter Maustaste zur Verfügung.


Die Verwendung der rechten Maustaste im BAE

Die Funktion der rechten Maustaste ist abhängig vom Arbeitskontext.

Während dem Bearbeiten/Positionieren von Elementen mit Hilfe des Mausfadenkreuzes steht nach Betätigung der rechten Maustaste ein Hilfsmenü mit zur aktuell abgearbeiteten Funktion passenden Hilfsfunktionen zur Verfügung. Diese von der Art der Funktion abhängigen Menüs sind jeweils in der Dokumentation des zugehörigen Menüpunktes beschrieben.

Wird nach dem Drücken und vor dem Loslassen der rechten Maustaste das Mausrad betätigt, so werden die Mausradbewegungen in Tastenbetätigungen für [ und ] umgesetzt.

Während dem Warten des Programmes auf Hauptmenüselektionen kann mit der rechten Maustaste im Arbeitsbereich ein Hilfsmenü mit den Funktionen:

Gerberdaten Laden Import Datei im Gerberformat.
Blenden laden Gerber Blendentabelle aus der Blendendatenbank laden.
Bohrdaten laden Bohrdatenimport wahlweise im Excellon- oder Sieb & Meyer-Format.
Werkzeugtabelle laden Werkzeugtabelle für die Bohrdaten im Sieb & Meyer-Format importieren.
Batch Import von Gerber- und Bohrdaten anhand einer im CAM-Prozessor erstellten und ausgeführten Batchausgabe.
Laden Export von Gerber- und Bohrdaten anhand einer im CAM-Prozessor erstellten und ausgeführten Batchausgabe.
Speichern Einzelne importierte Datensätze oder kompletten Speicher löschen.

aktiviert werden.


Die Verwendung des Mausrades im BAE

Ein einfaches Drehen des Mausrades bewirkt einen vertikalen Scroll des aktuellen Bildschirmausschnittes. Wird während der Drehung des Mausrades die Shift/Umstell -Taste gedrückt gehalten, so wird der Scroll in horizontaler Richtung durchgeführt.

Wird vor der Betätigung des Mausrades die linke Maustaste betätigt und gedrückt gehalten, so werden die Mausradbewegungen in Tastenbetätigungen für { und } umgesetzt. In der Standardtastaturbelegung wird dabei Zoom kleiner bzw. Zoom größer durchgeführt.

Wird vor der Betätigung des Mausrades die rechte Maustaste betätigt und gedrückt gehalten, so werden die Mausradbewegungen in Tastenbetätigungen für [ und ] umgesetzt. In der Standardtastaturbelegung wird dabei Rotation links bzw. Rotation rechts durchgeführt.


Konfigurationsmöglichkeiten in bae.ini

Verhalten bei Zoom mit + und - Tasten wie in früheren BAE-Versionen (d.h. gleichzeitiges Fenster Mitte auf die Position unter dem Mauscursor):

ZOOMCENTER_STD = ON

Kommandozeilenaufruf

Das CAM-Viewmodul kann in einer Eingabeaufforderung oder einer Batchdatei auch ohne Umweg über das Hauptmenü direkt gestartet werden. Dazu ist

bae gerview

aufzurufen. Optional können auch direkt Gerberdateien bzw. Excellon-Bohrdatendateien geladen werden:

bae gerview C:\\Projekte\\layer1.gbr GERBER

bzw.

bae gerview C:\\Projekte\\projekt.drl EXCELLON

In der Form

bae gerview C:\\Projekte\\projekt.ddb

erfolgt keine Aktion, der Projektdateiname wird beim Wechsel in ein anders BAE-Modul aber beibehalten, so dass automatisch Schaltpläne bzw. Layouts geladen werden können.

Zum direkten Aufruf von ULC-Programmen beim Start des CAM-Viewmoduls gibt es die beiden Aufrufformen:

bae gerview C:\\Projekte\\projekt.ddb ULC-Programmname ULC

und:

bae gerview C:\\Projekte\\projekt.ddb ULC-Programmname ULC_QUIT

wobei bei ULC_QUIT das CAM-Viewmodul unmittelbar nach Beendigung des ULC-Programmlaufes wieder beendet wird.

Der als erste Parameter angegebene Projektdateiname hat zunächst keine weitere Auswirkung, kann aber im aufgerufenen ULC-Programm mit Hilfe der Funktion bae_planfname() abgefragt werden. Wie an anderen Stellen im BAE auch, kann für den ULC-Programmnamen auch eine komplette Aufrufsequenz (wie unter Makroerstellung beschrieben) angegeben werden.

Die Kommandozeilenparameter werden auch in den für die .ddb -Extension in die Window-Registry eingetragenen Verknüpfungen verwendet. Da es für die Dateiextension von Gerber- und Bohrdaten keine wirklich verbindlichen Standards gibt, ist das CAM-Viewmodul per Default zu keiner Dateiextension verknüpft. Im BAE-Programmverzeichnis befinden sich die Beispieldateien gerber_d.reg und excdrl.reg mit Verknüpfungen zum CAM-Viewmodul, in denen Pfade und Aufrufparameter individuell angepasst und mit Doppelklick auf die entsprechende Datei in das System eingespielt werden können.

Eine weitere Möglichkeit ULC-Programme automatisch beim Aufruf eines Programmmodules zu starten ist die Verwendung von .aut -Dateien. Wird das CAM-Viewmodul mit Angabe eines Projektdateinamens aufgerufen:

bae gerview C:\\Projekte\\dspboard.ddb

so wird nach einer Datei C:\\Projekte\\dspboard.aut gesucht und ggf. die erste Zeile als ULC-Programmname/Aufrufsequenz interpretiert und ausgeführt. Es liegt in der Verantwortung des aufgerufenen ULC-Programmes, die .aut -Datei zu löschen, damit bei weiteren Aufrufen der Projektdatei nicht immer wieder das betreffende ULC-Programm ausgeführt wird (das ULC-Programm kann die .aut -Datei selbst auch lesen und den Inhalt der zweiten und folgenden Zeilen als Aufrufparameter auswerten). Der .aut -Mechanismus funktioniert auch beim Wechsel zwischen einzelnen BAE-Programmmodulen, so dass durch einen geeigneten Satz von ULC-Programmen Abläufe über mehrere Module hinweg automatisiert werden können. Dies wird im System z.B. für den abschliessenden Aufruf von Schaltplan-PDF-Batchausgaben aus der CAM-Batchausgabe heraus verwendet. Dabei wird in der ersten Zeile der .aut -Datei das hinter der Schaltplan-EPS/PDF-Ausgabe stehende ULC-Programm SCMEPS ausgeführt und in den Folgezeilen die Namen der für die Projektdatei zu erzeugenden Schaltplan-PDF-Batchausgaben.


Spezialvariablen in Dateinamen und Systemkommandos

Bei der Angabe von Dateinamen und Systemkommandos wird grundsätzlich auch die Referenzierung von über das Betriebssystem (z.B. in Systemsteuerung / System unter Windows) gesetzten Umgebungsvariablen unterstützt. Die Variablen sind dabei an beliebiger Stelle im Dateinamen mit vorangestelltem Dollarzeichen angebbar. Dies ist z.B. bei der Bibliotheksangabe in Projekten nützlich, die auf Rechner mit unterschiedlichen Bibliotheksverzeichnissen bearbeitet werden. Durch Setzen einer Umgebungsvariable BAELIB kann das Verzeichnis auf einem Rechner z.B. mit P:\\baelib und auf einem anderen Rechner mit X:\\baelib angegeben werden. Wenn im Projekt der Bibliotheksname dann auf $BAELIB\\laylib.ddb gesetzt wird, kann auf beiden Rechnern ohne Änderungen am Projekt jeweils mit dem lokal gültigen Bibliothekspfad gearbeitet werden.

Zusätzlich zu den Systemvariablen werden noch folgende im BAE fest vorgegebene Variablen unterstützt:

$projectfile Projektdateiname ohne die .ddb -Extension aber mit komplettem Pfad.
$projectbase Projektdateiname ohne Pfadangabe und ohne .ddb -Extension.
$projectdir Verzeichnis, in dem die Projektdatei steht.
$projectplan Name des aktuell geladenen Dateielementes.

Diese Variablen sind insbesondere für die Angabe von Dateinamen in Batchausgaben nützlich, da hier auch zusammengesetzte Angaben wie z.B. $projectdir\\Bestückerinfo_zu_$projectbase.pdf möglich sind.

Bei der Angabe von Systemkommandos kann mit extappl (Extension Application) über Angaben der Form $extappl:.txt: die für eine gegebene Dateiextension registrierte Anwendung aufgerufen werden. So öffnet z.B. die Kommandosequenz #9049:'$extappl:.doc: $projectfile.doc' ein zur Projektdatei gehöriges Worddokument.


Farbeinstellungen/Arbeiten mit weissem Hintergrund

Zur Bilddarstellung im Arbeitsbereich des BAE wird eine Farbpalette mit 16 Einträgen verwendet. Für die RGB-Werte der einzelnen Farben sind programmintern 2 Tabellen hinterlegt die bei Verwendung eines Desktops mit 16 Farben bzw. einem Desktop mit 256 oder mehr Farben zum Einsatz kommen.

Sollten die RGB-Werte bei einer gegebenen Grafikkarten/Monitorkombination keine befriedigende Bilddarstellung ergeben, so können die Farbtabellen durch individuelle Einstellungen ersetzt werden. Dies kann global für den BAE über eine Datei bae.col oder modulspezifisch für das CAM-Viewmodul über eine Datei baecv.col im BAE-Programmverzeichnis erfolgen. Die beiden BAE-intern verwendeten Farbtabellen sind in als Beispieldateien bae16.col und bae256.col im BAE-Programmverzeichnis enthalten. Diese Dateien werden vom BAE nicht gelesen, sondern sind nur als Grundlage für die Erstellung eigener bae.col bzw. baecv.col Dateien gedacht. Ist der BAE in einer Netzwerkumgebung mit einem zentralen BAE-Programmverzeichnis für alle Anwender installiert, können für die einzelnen Anwendern über die Umgebungsvariable BAE_DCOLLIB bzw. BAECV_DCOLLIB individuelle Farbeinstellungsdateien konfiguriert werden.

Die Dateien enthalten jeweils 16 Zeilen mit RGB-Werten im Bereich von 0 bis 255 für die einzelnen BAE-Farben. In der Windowsversion schliessen sich daran 6 Zeilen mit den Zeichenmodi für Standardzeichnen, Standardzeichnen mit Muster, Ersetzen, Ersetzen mit Muster, Löschen und Muster löschen an. In der Motifversion sind es nur 4 Zeilen mit Zeichenmodi für Standardzeichnen, Ersetzen, Löschen und Invertieren.

Grundsätzlich kann man durch ein Vertauschen des ersten RGB-Wertes mit dem letzten RGB-Wert eine Darstellung auf weissem Hintergrund erreichen. Diese ist für die standardmässige Mischfarbendarstellung aber nicht geeignet, da eine Mischung mit dem weissen Hintergrund immer weiss ergibt. Daher ist für das Standardzeichnen ein Setzen statt dem Mischen einzustellen. Dadurch geht die transparente Erkennbarkeit mehrerer übereinander liegender Strukturen verloren, da deckend übereinander gezeichnet wird. Im BAE-Programmverzeichnis sind zwei Beispieldateien bae16_i.col und bae256_i.col mit geeigneten RGB-Werten und Zeichenmodi für die invertierte Darstellung vorhanden, die nur auf baecv.col umkopiert werden müssen, um eine Elementdarstellung auf weissem Hintergrund zu erhalten. Auch wenn diese Darstellung zunächst augenschonender erscheint, so leidet doch die Erkennbarkeit von Highlights, da ein schwarzes Highlight vor weissem Hintergrund bei weitem nicht so gut erkennbar ist wie ein weisses Highlight vor schwarzem Hintergrund. Hier ist neben dem Verändern der RGB-Werte auch noch eine Änderung der Highlightfarbe in der Farbpalette des CAM-Viewmoduls angebracht.

Zeichenmodi unter Windows:

1 R2_BLACK (0)
2 R2_NOTMERGEPEN (DPon)
3 R2_MASKNOTPEN (DPna)
4 R2_NOTCOPYPEN (PN)
5 R2_MASKPENNOT (PDna)
6 R2_NOT (Dn)
7 R2_XORPEN (DPx)
8 R2_NOTMASKPEN (DPan)
9 R2_MASKPEN (DPa)
10 R2_NOTXORPEN (DPxn)
11 R2_NOP (D)
12 R2_MERGENOTPEN (Dpno)
13 R2_COPYPEN (P)
14 R2_MERGEPENNOT (PDno)
15 R2_MERGEPEN (DPo)
16 R2_WHITE (1)

Zeichenmodi unter X11/Motif:

0 GXclear (0)
1 GXand (src AND dst)
2 GXandReverse (src AND NOT dst)
3 GXcopy (src)
4 GXandInverted (NOT src AND dst)
5 GXnoop (dst)
6 GXxor (src XOR dst)
7 GXor (src OR dst)
8 GXnor (NOT src AND NOT dst)
9 GXequiv (NOT src XOR dst)
10 GXinvert (NOT dst)
11 GXorReverse (src OR NOT dst)
12 GXcopyInverted (NOT src)
13 GXorInverted (NOT src OR dst)
14 GXnand (NOT src OR NOT dst)
15 GXset (1)

Makroerstellung

Zur Automatisierung häufig wiederkehrender Arbeitsabläufe können Kommandoabfolgen als Makros abgespeichert werden.

Über die Schaltfläche M der Toolbar bzw. die Anwenderfunktion MACRO wird eine Dialogbox mit der Liste der verfügbaren Makros aktiviert. Ein Doppelklick mit der linken Maustaste auf einen Makronamen startet das betreffende Makro. Im unteren Bereich der Dialogbox finden sich Schaltflächen mit folgenden Funktionen:

Start In der Liste mit der linken Maustaste markiertes Makro ausführen.
Aendern In der Liste mit der linken Maustaste markiertes Makro editieren.
Neu Neues Makro anlegen.
Kopieren In der Liste mit der linken Maustaste markiertes Makro als Kopie unter neuem Namen ablegen.
Loeschen In der Liste mit der linken Maustaste markiertes Makro aus der Makrodatenbank entfernen.
Import Makro aus externer Datei in die Makrodatenbank übernehmen.
Export In der Liste mit der linken Maustaste markiertes Makro in eine externe Datei schreiben (zum Transfer auf andere BAE-Installationen).
Fertig Makrobearbeitung beenden.

Beim Erstellen neuer Makros und Bearbeiten bestehender Makros können neue Makroschritte einzeln mit Menufunktion hinzufuegen an die Kommandoabfolge angehängt werden. Falls eine gewünschte Kommandoabfolge in der aktuellen Sitzung bereits manuell durch Auswahl der entsprechenden Funktionen aus der Menüleiste abgearbeitet wurde, so kann diese einfach mit Aus Historie hinzufuegen in ein Makro übernommen werden. Dabei werden die letzten 50 gewählten Menüpunkte zur Übernahme angeboten.

Mit Aendern kann der in der Liste der Makroschritte mit der linken Maustaste markierte Makroschritt editiert werden. Es wird jeweils ein Kommentartext und eine Aufrufsequenz für den Makroschritt angezeigt. Der Kommentartext dient nur zur Dokumentation des Makros und kann beliebig gewählt werden. Entscheidend für die Funktion ist die Aufrufsequenz. Zu Beginn der Aufrufsequenz steht der Name der zugrunde liegenden Anwenderfunktion bzw. bei internen Menüpunkten ein # gefolgt von der Nummer der Menüfunktion (die Aufrufsequenzen sind in der Beschreibung der Menüpunkte als Tastaturprogrammiersequenz dokumentiert). Daran schliessen sich ggf. jeweils durch : getrennte Interaktionen an. Diese können zur weiteren Automatisierung der Kommandoabfolge vom Anwender auch noch ergänzt werden. Die Syntax der einzelnen Aktionen lautet wie folgt:

sln bzw. sn Menüeintrag n mit der linken Maustaste selektieren. Die Zählung beginnt bei 0, d.h. s0 selektiert den 1. Menüpunkt einer Menüauswahl, s1 den 2. Menüpunkt usw.
t Texteingabe manuell durchführen, d.h. auf Eingabe durch den Benutzer warten.
"textstr" Den durch textstr spezifizierten Text eingeben. Dateinamensabfragen werden wie Texteingaben behandelt. Abfragen nach einem DDB-Dateinamen können durch Angabe von "" automatisch die Projektdatei referenzieren.
m Auf Mauskoordinateneingabe warten.
ml An der aktuellen Mausposition linke Maustaste aktivieren.
mm An der aktuellen Mausposition mittlere Maustaste aktivieren.
mr An der aktuellen Mausposition rechte Maustaste aktivieren.

Beispiele für die Erweiterung der Aufrufsequenzen zur Automatisierung von häufig verwendeten Funktionen:

Über Einträge in der Datei bae.ini oder mit Hilfe der Funktion Menuerweiterung lassen sich Makros auch direkt in die Menüs integrieren (zur Konfiguration von Menüs siehe Menüerweiterung ). Der Eintrag in bae.ini erfolgt nach folgendem Schema:

        addmenuitem = Menüindex,"Menütext","macro:'Makroname'"

Bei der Angabe des Makronames ist die Gross-/Kleinschreibung zu berücksichtigen. Die Integration von Makros in die Menüs bietet den Vorteil der Wiederholbarkeit des Aufrufes über die rechte Maustaste.

Optional kann zwischen addmenuitem und Gleichheitszeichen noch ein (GERBER) eingesetzt werden um den Menüpunkt nur bei geladenen CAM-Daten aufrufbar zu machen.

Die Tastaturprogrammierung und das Favoritenmenü der Toolbar unterstützen den Aufruf von Makros durch eigene Menüpunkte bzw. Schaltflächen zur Makroauswahl.

Die Makrodefinitionen werden modulspezifisch in der Datei baemacro.dat im BAE-Programmverzeichnis abgelegt.

Spezielle nicht an anderer Stelle dokumentierte Aufrufsequenzen:

#106 Raster/Winkel-Menü der mittleren Maustaste.
#109 Einstellung der Farbenzuordung .
#110 Einstellung des Zeichenmodus .
#111 Einstellung von Breitendarstellung .
#300 Einstellung des Einleseoffset für den Datenimport.
#301 Einstellung des Via D-Code für das Schreiben von Layouts.
#302 Einstellung des Koordinaten Format für die Gerber und Excellon.
#304 Einstellung der Koordinatenanzeige .
#305 Einstellung von Gerber Kreisboegen .
#306 Einstellung des Spiegelung -Modus.
#307 Einstellung von Trailing/Leading Zeros .
#308 Einstellung des Extended Gerber -Modus.
#309 Einstellung des Optimierung -Modus.
#310 Einstellung des Koordinatenangabe -Modus.
#311 Einstellung des Gerberlagenmodus .
#312 Einstellung des Dokumentarlagenmodus .
#313 Einstellung der Waermefallen-Isolation .
#314 Einstellung des Waermefallen-Basiswinkel .
#5012 Namen der aktuellen Farbpalette in Buffer schreiben.
#5013 In Buffer hinterlegte Farbpalette laden.
#9007 Ins Packagermodul wechseln.
#9008 Ins Packagermodul mit anschliessendem Weitersprung in den Schaltplaneditor wechseln.
#9009 Ins Packagermodul mit anschliessendem Rücksprung in den Layouteditor wechseln.
#9020 Ins Setupmodul wechseln.
#9022 In der HighEnd-Version neues Schaltplaneditormodul öffnen.
#9023 In der HighEnd-Version neues Packagermodul öffnen.
#9024 In der HighEnd-Version neues Packagermodul öffnen und Packager automatisch starten.
#9025 In der HighEnd-Version neues Layouteditormodul öffnen.
#9027 In der HighEnd-Version neues Autoroutermodul öffnen.
#9028 In der HighEnd-Version neues CAM-Prozessormodul öffnen.
#9029 In der HighEnd-Version neues CAM-Viewmodul öffnen.
#9048 Externes Programm aufrufen und auf dessen Beendigung warten.
#9049 Externes Programm aufrufen ohne auf dessen Beendigung zu warten.
#9050 Eingaberaster setzen.
#9051 Hintergrundraster setzen.
#9053 Eingabefokus auf den Menübaum.
#9054 Zoomfaktor für die Bilddarstellung auf eingebbaren Wert stellen.
info:'var' Liste der globalen Variablen anzeigen, um z.B. bae.ini -Einträge zu überprüfen.

Tastaturprogrammierung

Im BAE stehen verschiedene Mechanismen zur Tastaturprogrammierung, d.h. Zuweisung von Menüfunktionen, Anwenderfunktion en und Makros an Tasten (sogenannte Hotkeys) zur Verfügung. Die Grundbelegung wird in Tabellen innerhalb der Anwenderfunktion UIFSETUP vorgenommen und ist unter Hotkeys/Funktionstasten dokumentiert. Diese Belegung kann durch benutzerspezifische Einträge in der Datei bae.ini geändert/ergänzt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Datei bae.ini in Sektionen aufgeteilt ist. Für das CAM-Viewmodul sind nur Definitionen von Belang, die sich innerhalb der Sektionen [std] (Standard, d.h. Definitionen für alle Module) und [cv] (CAM-View, d.h. Definitionen für das CAM-Viewmodul) befinden. Die Definition einer Funktionstaste erfolgt durch:

fkey n = "Aufrufsequenz"

wobei n die Nummer der Funktionstaste ist und Aufrufsequenz der Name einer Anwenderfunktion oder die zu einer Menüfunktion/einem Untermenü gehörende Tastaturprogrammiersequenz. Die Tastaturprogrammiersequenz einer Menüfunktion/eines Untermenüs ist in deren Beschreibung dokumentiert. Zur möglichen Erweiterung der Aufrufsequenzen siehe die Erläuterungen unter Makroerstellung . Für den Aufruf eines Makros ist als Aufrufsequenz macro:'Makroname' anzugeben. Bei der Angabe des Makronames ist die Gross-/Kleinschreibung zu berücksichtigen.

Die Definition von Standardtasten erfolgt durch:

key 'c' = "Aufrufsequenz"

bzw.

key keycode = "Aufrufsequenz"

wobei c eine beliebige Taste (mit Unterscheidung zwischen Gross-/Kleinschreibung) und keycode ein beliebiger ASCII-Code zwischen 0 und 255 sein kann, wobei die Codes von 1 bis 26 für Strg+A bis Strg+Z stehen und die Tasten Tab über 8, Enter über 13, Esc über 27 und Entf über 127 referenziert werden können. Bei mehreren Definitionen für eine Taste wird die zuletzt vorgenommene Definition verwendet.

Alternativ können im BAE auch Online über die Taste 5 und Wahl der Schaltfläche Tastaturprogrammierung gefolgt von Hotkeys belegen Tastenbelegungen vorgenommen werden. Hierbei ist es neben der Direkteingabe einer Aufrufsequenz auch über entsprechende Schaltfächen möglich einen Menüpunkt, ein Makro oder eine benutzerdefinierte Rastereinstellung auszuwählen.

Die Online durchgeführten Tastendefinitionen haben Vorrang vor allen anderen Definitionen und werden in der Datei baeparam.dat gesichert. Dadurch bleiben sie auch in weiteren Sitzungen aktiv.


Menüerweiterung

Die Menüs des BAE können über Einträge in der Datei bae.ini durch eigene Funktionen/Makros ergänzt werden. Dies kann durch Anhängen der gewünschten Funktion an eines der standardmässig vorhandenen Menüs geschehen und/oder durch Anlegen eigener zusätzlicher Menüs. Die Menüdefinitionen erlauben es auch häufig benötigte Funktionen die tief in der Menühierarchie vergraben sind an schneller erreichbaren Stellen der Menühierarchie zugänglich zu machen.

Menüdefinitionen für das CAM-Viewmodul sind in der [cv] -Sektion der Datei bae.ini vorzunehmen.

Die Syntax zur Definition eigener neuer Menüs lautet:

        addmenu = "Menüname"

Durch diese Definition wird ein eigenes Menü mit dem angegebenen Namen hinter den bestehenden Standardmenüs erzeugt.

Menüfunktionen können durch Kommandos der Form:

        addmenuitem = Menünummer,"Menütext","Aufrufsequenz"

in die Menüs aufgenommen werden, wobei die Menünummerierung bei 0 beginnt (siehe Tabelle unten).

Optional kann zwischen addmenuitem und Gleichheitszeichen noch ein (GERBER) eingesetzt werden um den Menüpunkt nur bei geladenen CAM-Daten aufrufbar zu machen.

Menütext gibt jeweils den Namen des Menüs/der Menüfunktion an. Ein % -Zeichen am Beginn des Menütextes wird nicht mit angezeigt, sondern in eine Trennlinie vor dem Menüeintrag umgesetzt. Ein & -Zeichen innerhalb des Menütextes markiert den darauffolgenden Buchstaben als Tastenkürzel für die Tastaturbedienung der Menüs. Ein & -Zeichen selbst kann mit && angegeben werden.

Die Aufrufsequenz gibt den Namen einer Anwenderfunktion oder die zu einer Menüfunktion/einem Untermenü gehörende Tastaturprogrammiersequenz an. Die Tastaturprogrammiersequenz einer Menüfunktion/eines Untermenüs ist in deren Beschreibung dokumentiert. Zur möglichen Erweiterung der Aufrufsequenzen siehe die Erläuterungen unter Makroerstellung . Für den Aufruf eines Makros ist als Aufrufsequenz macro:'Makroname' anzugeben. Bei der Angabe des Makronames ist die Gross-/Kleinschreibung zu berücksichtigen. Die Integration von Makros in die Menüs bietet den Vorteil der Wiederholbarkeit des Aufrufes über die rechte Maustaste.

Menünummern des CAM-Viewmoduls:

Datei 0
Bearbeiten 1
Ansicht 2
Einstellungen 3
Utilities 4
Hilfe 5
1. Benutzermenü 6