
| Datei | Dateiverwaltung, Modulwechsel. |
| Bearbeiten | Datensatz bewegen, Bohrungen sortieren. |
| Ansicht | Bildausschnitt, Bilddarstellungsparameter. |
| Einstellungen | Gerberparameter. Blendentabelle. |
| Utilities | Report, Taschenrechner. |
| Hilfe | Online-Hilfe, Tastaturbelegung. |
| Titelleiste | |
| Menüleiste | |
| Arbeitsbereich | |
| Scrollbars | |
| Toolbar (Werkzeugleiste) | |
| Informations- und Eingabezeilen | |
| Hotkeys/Funktionstasten | |
| Linke Maustaste | |
| Mittlere Maustaste | |
| Rechte Maustaste | |
| Mausrad |
Nähere Erläuterungen zu den im Handbuch verwendeten Formulierungen und Strukturen siehe Konventionen .
Das Menü enthält Funktionen zum Import und Export von CAM-Daten, zur Dateiverwaltung und die Funktionen zum Wechsel in andere BAE-Module.
| Gerberdaten Laden | Import Datei im Gerberformat. |
| Gerberdaten Ausgabe | Export einer Lage im Gerberformat. |
| Blenden laden | Gerber Blendentabelle aus der Blendendatenbank laden. |
| Blenden speichern | Aktuell erstellte Gerber Blendentabelle in der Blendendatenbank sichern. |
| Bohrdaten laden | Bohrdatenimport wahlweise im Excellon- oder Sieb & Meyer-Format. |
| Bohrdaten Ausgabe | Export der eingelesenen Bohrdaten einer Bohrdatenklasse wahlweise im Sieb & Meyer- oder Excellon-Format. |
| Werkzeugtabelle laden | Werkzeugtabelle für die Bohrdaten im Sieb & Meyer-Format importieren. |
| Werkzeugtabelle speichern | Werkzeugtabelle für die Bohrdaten im Sieb & Meyer-Format exportieren. |
| Batch | Import und Export von Gerber- und Bohrdaten anhand einer im CAM-Prozessor erstellten und ausgeführten Batchausgabe. |
| Layout erzeugen | Aus importierten Gerberdaten ein Layout erzeugen. |
| Loeschen Speicher | Einzelne importierte Datensätze oder kompletten Speicher löschen. |
| Dateiinhalt | DDB-Datei Elemente auflisten. |
| File Utilities | Datei/Inhaltsverzeichnis Utilities. |
| Anwenderfunktion | User Language-Programm aufrufen. |
| Betriebssystem | Eingabeaufforderung zum Absetzen von Betriebssystemkommandos öffnen. |
| Hauptmenue | Wechsel ins BAE-Hauptmenü. |
| Schaltplaneditor | Wechsel in den Schaltplaneditor. |
| Layouteditor | Wechsel in den Layouteditor. |
| Autorouter | Wechsel in des Autoroutermodul. |
| CAM-Prozessor | Wechsel in den CAM-Prozessor. |
| Programmende | BAE beenden. |
Das Menü enthält Funktionen zur Manipulation von eingelesenen CAM-Daten.
| Bewegen Datensatz | Selektierbaren CAM-Datensatz mit einem Offset versehen. |
| Bohrungen sortieren | Verfahrweg der Bohrwerkzeuge optimieren. |
Das Menü ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.
Das Menü enthält Funktionen zur Wahl des angezeigten Bildausschnittes, zum Einstellen der Bilddarstellungsparameter und zum Ausmessen von Distanzen.
| Bildneuaufbau | Fensterinhalt neu zeichnen. |
| Zoom Uebersicht | Eingelesene CAM-Daten in Übersicht darstellen. |
| Zoom alt | Zu letztem Bildausschnitt wechseln. |
| Zoom kleiner | Bilddarstellung verkleinern. |
| Zoom Fenster | Bilddarstellung verkleinern. |
| Fenster Mitte | Neue Bildausschnittmitte für die Bilddarstellung selektieren. |
| Einstellungen | Raster- und Bilddarstellungsparameter setzen. |
| Benutzerraster | Eigene Rastereinstellungen erstellen und abrufen. |
| Farbpalette | Farben ändern. |
| Farben laden | Farbpalette laden. |
| Distanzabfrage | Abstand zwischen zwei mausselektierbaren Punkten anzeigen. |
| Werkzeugleiste | Position der Toolbar setzen. |
Das Menü enthält Funktionen zur Manipulation der beim Import von CAM-Daten (insbesondere Daten im Gerber-Format) verwendeten Parameter.
| Blenden aendern | Blendentabelle editieren. |
| Einstellungen | Parameter für den CAM-Datenimport setzen. |
| Einstellungen bae.ini | Ausgewählte Einträge in bae.ini interaktiv verändern. |
Das Menü enthält allgemeine Funktionen, die keinem der anderen Menüs zuzuordnen waren.
| Report | Blendenreport anzeigen. |
| Tastaturprogrammierung | Tastenbelegung verändern. |
| Menuerweiterung | Menüs benutzerspezifisch erweitern. |
| Favoritendialogboxen | Benutzerdefinierte Dialogboxen erstellen und aufrufen. |
| Taschenrechner | Rechner mit elementaren Funktionen. |
Das Menü enthält Funktionen zum Online-Aufruf von Dokumentation, sowie Abfragefunktionen für die Tastaturbelegung und Produktversion.
| Handbuch | Anzeige des Benutzerhandbuches mit dem Standard-HTML-Browser. |
| Referenzhandbuch | Anzeige dieses Referenzhandbuches. |
| Hilfe zu | Hilfe zu selektierbaren Hauptmenüpunkt oder Bedienungselement anzeigen. |
| Tastaturbelegung | Anzeige der auf Tasten gelegten Funktionen. |
| Produktinformation | Anzeige der benutzten BAE-Version und Ausbaustufe. |
Das Submenü enthält Funktionen zum Laden und Speichern von CAM-Daten im Batchbetrieb. Die Batches werden im CAM-Prozessor erstellt.
| Laden | Import von Gerber- und Bohrdaten anhand einer im CAM-Prozessor erstellten und ausgeführten Batchausgabe. |
| Speichern | Export von Gerber- und Bohrdaten anhand einer im CAM-Prozessor erstellten Batchausgabe. |
Die Funktionalität des Submenüs ist über das User Language-Programm CVBATLD implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für das Submenü lautet: cvbatld .
Das Submenü enthält Funktionen, die es erlauben aus importierten Gerber- und Bohrdaten ein Layout zu Weiterbearbeitung im Layouteditor zu erzeugen.
| Platzierung | Die Gerberdaten 1:1 in ein Layout umwandeln. |
| Connectivity | Die Gerberdaten in ein Layout umwandeln, dabei versuchen zur Reduktion der Datenmenge Linien zusammenzufassen. |
Das Submenü ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.
Die Tastaturprogrammiersequenz für das Submenü lautet: #207 .
Das Submenü enthält Funktionen zum Entfernen von eingelesenen CAM-Datensätzen aus dem Speicher.
| Alles | Alle geladenen Datensätze aus dem Speicher entfernen. |
| Datensatz | Einzelnen geladenen Datensatz aus dem Speicher entfernen. |
Das Submenü ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.
Die Tastaturprogrammiersequenz für das Submenü lautet: #208 .
Das Submenü enthält Funktionen zur Auflistung der in einer DDB-Datei vorhandenen Elemente.
| Layout | Layouts in Datei auflisten. |
| Bauteil | Layoutbauteile in Datei auflisten. |
| Padstack | Layoutpadstacks in Datei auflisten. |
| Pad | Layoutpads in Datei auflisten. |
| Layoutnetzliste | Layout-Netzlisten in Datei auflisten. |
| Farben | Farbpaletten in ged.dat auflisten. |
| Blendentabellen | Gerber Blendentabellen in cam.dat auflisten. |
Die Tastaturprogrammiersequenz für das Submenü lautet: #403 .
Das Submenü enthält Hilfsfunktionen zur Anzeige von Dateiverzeichnissen, Suche von Dateien und Dateielementen, sowie zum Löschen und Kopieren einzelner Dateien.
| Directory-Inhalt . | Dateien im aktuellen Arbeitsverzeichnis auflisten. |
| Directory-Inhalt | Dateien in Verzeichnis auflisten. |
| Datei(en) suchen | Datei(en) in Verzeichnisbaum suchen. |
| Datei kopieren | Datei duplizieren. |
| Datei umbenennen | Dateinamen ändern. |
| Datei loeschen | Datei entfernen. |
| Datei auflisten | Textdatei anzeigen. |
| DDB-Element-Suche | DDB-Dateielemente in Verzeichnisbaum suchen und ggf. anzeigen. |
| DDB-Datei-Listing | Elemente in DDB-Datei auflisten. |
| SQL/DB-Report | SQL-Tabellen in Datei anzeigen. |
| SQL Tabellenexport | SQL-Tabelle als feldorientierte ASCII-Datei ausgeben. |
| SQL Tabellenimport | Textdatei mit feldorientierter Datentabelle in SQL-Datenbank einlesen. |
Die Funktionalität des Submenüs ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für das Submenü lautet: fileutil .
Das Submenü enthält Funktionen, die es erlauben in einer DDB-Datei enthaltene Elemente aufzulisten. Dabei werden auch die Referenzbeziehungen zwischen den Elementen aufgelistet. Mit Standard erfolgt die Ausgabe der Referenzbeziehung von den in der Hierarchie oben liegenden Elementen zu den tiefer in der Hierarchie liegenden Elementen, die anderen Menüpunkte listen umgekehrt zu tiefer in der Hierarchie liegenden Elementen die Verwendung auf höher in der Hierarchie liegenden Elementen auf.
| Standard | Alle Elemente in DDB-Datei mit Speicherdatum und referenzierten Elementen auflisten. |
| Referenzen auf Element | Alle Elemente auflisten, die ein selektierbares Makroelement referenzieren. |
| Referenzenuebersicht | Für alle Makroelemente einer Projektdatei die übergeordneten Elemente auflisten, die das Makro referenzieren. |
Die Funktionalität des Submenüs ist über das User Language-Programm LISTDDB implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für das Submenü lautet: fileutil:s8 .
Das Submenü enthält Funktionen zur Auflistung der Verwendung eines tiefer in der Hierarchie liegenden Elementes (d.h. Makros) durch höher in der Hierarchie liegenden Elemente.
| Bauteil | Referenzen auf ein selektierbares Bauteilmakro einer DDB-Datei auflisten. |
| Padstack | Referenzen auf ein selektierbares Padstackmakro einer DDB-Datei auflisten. |
| Pad | Referenzen auf ein selektierbares Padmakro einer DDB-Datei auflisten. |
Die Funktionalität des Submenüs ist über das User Language-Programm LISTDDB implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für das Submenü lautet: fileutil:s8:s1 .
Der Menüpunkt erlaubt es einen Gerberdatensatz zur Ansicht in den Speicher zu laden. Abhängig vom in Einstellungen definierten ist zunächst eine gemeinsame Lage für alle Gerberstrukturen oder eine Lage für liniengezogene Strukturen und eine Lage für geblitzte Strukturen zu selektieren. Danach erfolgt die Auswahl des Dateinamens für den Gerberdatensatz.
Getrennte Lagen für liniengezogene und geblitzte Strukturen sind nützlich, wenn Daten aus einem Fremdsystem mit Hilfe von Layout erzeugen in ein mit dem Layouteditor bearbeitbares Layout umgewandelt werden sollen. Geblitzte Strukturen, die ja meist die Pads der Bauteile darstellen, lassen sich dazu als reine Platzierungshilfe für Bauteile auf einer Hilfsdokumentarlage ablegen und nach erfolgter Platzierung der Bauteile (die die benötigten Pads ja selbst enthalten) einfach wieder löschen, ohne dass die liniengezogen ausgeführten Leiterbahnen verloren gehen.
Versorgungslagen werden im CAM-Prozessor negativ ausgegeben. Bei der Bilddarstellung solcher Datensätze ist daher zu beachten, dass die Isolationen der entsprechenden Lage angezeigt werden und dieser Lage nicht ausgefüllte Hintergrund das Kupfer bzw. den Leiter darstellt.
Das Gerberformat wurde ursprünglich für Fotoplotter konzipiert, die die Leiterkartenstrukturen mit Hilfe eines verfahrbaren Blendentellers auf fotosensitiven Film belichteten. Der Blendenteller enthielt dazu eine Reihe von Öffnungen unterschiedlicher Größe und Form, die entweder durch einfaches Blitzen an fester Position oder durch Verfahren mit eingeschalteter Lampe zum Zeichnen von Strukturen verwendet wurden. Jeder Öffnung des Blendenteller ist dabei ein fester D-Code zugeordnet, mit dessen Hilfe sie in der Gerberdatei referenziert wird. Heutige Fotoplotter arbeiten im allgemeinen nicht mehr mit Blendentellern, sondern zeichnen die Strukturen mit Hilfe eines Lasers. Das Gerberformat hat sich allerdings durch seine allgemeine Verbereitung und gute Eignung für die Darstellung von Leiterkarten auch für lasergestützte Fotoplotter durchgesetzt. Um die Fähigkeiten diese Plotter optimal auszunutzen wurde das Gerberformat um eine Anzahl Kommandos zum Extended-Gerber-Format erweitert. So werden z.B. im Header der Gerberdatei die Definitionen für den Blendenteller mit ausgegeben und kompliziertere geometrische Strukturen können statt durch Verfahren mit Blenden durch Angabe der Aussenkontur realisiert werden. Nicht alle CAD-Systeme und Fotoplotter untersützen diese erweiterten Kommandos in gleichem Umfang. Daher sind über Einstellungen Parameter für das Einlesen von Gerberdaten definierbar. Mit Hilfe von Blenden aendern , Blenden speichern und Blenden laden lassen sich Blendentabellen erstellen, sichern und laden (beim Start des CAM-Viewmoduls wird automatisch die Blendentabelle mit dem Namen standard geladen). Die Einstellungen der Parameter und Blendentabellen werden ggf. durch erweiterte Kommandos im Gerberdatensatz überschrieben.
Vor dem Ladevorgang im Speicher befindliche Gerberdaten werden nicht gelöscht. Somit ist es zum einen möglich die Gerberdaten der einzelnen Lagen einer Leiterkarte zur Kontrolle übereinander zu laden. Zum anderen können durch Verändern des Einleseoffsets in Einstellungen zwischen den Ladevorgängen Mehrfachnutzen zusammengestellt werden um durch die Leiterkartenfertigung vorgegebene Leiterplattengrößen durch Mehrfachplatzierung eines oder mehrerer Projekte optimal auszunutzen. Die Position eines einzelnen eingelesenen Gerberdatensatzes lässt sich nachträglich auch noch mit Bewegen Datensatz verändern.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #200 .
Der Menüpunkt erlaubt es mit Hilfe von Gerberdaten Laden bzw. Laden eingelesene Gerberdaten einer mausselektierbare Lage als einen Datensatz zu exportieren. Dazu ist zunächst die Ausgabelage und dann der Ausgabedateiname zu selektieren. Eine Ausgabe auf Dateien mit den Endungen .ddb , .def , .ulc , .usf , .con , .ass , .fre oder .exe ist nicht erlaubt um ein versehentliches Überschreiben von Projektdateien, Netzlisten, Definitionen usw. zu verhindern.
Durch Laden mehrerer mit verschiedenen Offsets versehener Gerberdatensätze und gemeinsamen Speichern mit kann somit ein Mehrfachnutzen erzeugt werden um durch die Leiterkartenfertigung vorgegebene Leiterplattengrößen durch Mehrfachplatzierung eines oder mehrerer Projekte optimal auszunutzen.
Bei der Ausgabe werden die unter Einstellungen definierten Gerberparameter verwendet. Es ist somit z.B. auch möglich Daten im Gerber-2.4-Format einzulesen, den entsprechenden Formatparameter zu ändern um die Daten dann im Gerber-2.3-Format zu speichern.
Der Menüpunkt ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #201 .
Der Menüpunkt erlaubt es eine Blendentabelle zur Verwendung für importierte Gerberdaten zu laden. Nach dem Laden der Blendentabelle wird ein Bildneuaufbau mit den neuen Blendeneinstellungen durchgeführt.
Die geladene Blendentabelle kann mit Blenden aendern kontrolliert und editiert werden.
Blendentabellen sind in der Systemdatei cam.dat hinterlegt. Beim Start des CAM-Viewmoduls wird automatisch die Blendentabelle mit dem Namen standard geladen.
Beim Import von Gerberdaten im Extended-Gerber-Format ist kein separates Laden von Blendentabellen erforderlich, da die Blendentabelle in der Gerberdatei selbst vorhanden ist und aus dieser eingelesen wird. Die Daten dieser aus der Gerberdatei eingelesenen Blendentabelle sind von der mit eingelesenen und ggf. mit Blenden aendern bearbeiteten Blendentabelle unabhängig und mit Report abfragbar.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #202 .
Der Menüpunkt erlaubt es die aktuellen Blendeneinstellungen als Blendentabelle in der Blendendatenbank abzuspeichern.
Blendentabellen werden in der Systemdatei cam.dat hinterlegt. Beim Start des CAM-Prozessors wird automatisch die Blendentabelle mit dem Namen standard geladen.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #203 .
Der Menüpunkt erlaubt es einen Bohr- bzw. Fräsdatensatz zur Ansicht in den Speicher zu laden. Dazu ist zunächst der Dateinamen für den Bohrdatensatz und dann die Bohrklasse auszuwählen. Abschliessend erfolgt eine Abfrage, ob die Bohrdaten im -Format oder im -Format vorliegen.
Bohrklassen dienen dazu bei Leiterkarten mit Blind und Buried Vias (Sacklöchern und vergrabene Löchern) die Bohrungen mit unterschiedlichen Lagenbelegungen auseinander zu halten, können aber auch dazu verwendet werden metallisierte und nichtmetallisierte Bohrungen zu unterscheiden. Da die gängigen Ausgabeformate innerhalb der Ausgabedatei keine Unterscheidung für die Lagenbelegung der Bohrungen zulassen, erfolgt die Ausgabe in separate Dateien. Diese sind mit einzeln unter Zuweisung unterschiedlicher Bohrklassen einzulesen. Gültige Bohrklassen sind - (Default im allgemeinen für durchgängige Bohrungen verwendet) und die Buchstaben A bis Z .
Bei Bohrdaten im -Format müssen die Bohrkoordinaten mit 1/100 mm Auflösung vorliegen, bei -Eingabeformat mit der unter Einstellungen für das Koordinatenformat definierten Genauigkeit. Beim Einlesen von -Daten wird anhand der verwendeten Kommandos automatisch erkannt, ob es sich um Bohr- oder Fräsdaten handelt.
Die eingelesenen Bohrdaten werden mit der in der Farbpalette für definierten Bohrungsfarbe dargestellt. Ist diese für die Bilddarstellung deaktiviert, erfolgt beim Einlesen von Bohrdaten eine automatische Aktivierung der Farbe bzw. ein Setzen der Farbe auf weiss, falls die Bohrdatenanzeige durch Wahl der Hintergrundfarbe für die Bohrungen deaktiviert war. Eine Bohrung wird als Kreis mit dem Bohrungsdurchmesser angezeigt. Im Kreis sind die waagerechten und senkrechten Bohrungdurchmesser kreuzförmig eingezeichnet. Bei Bohrungen, die nicht der Defaultklasse angehören, wird zusätzlich der Bohrklassenbuchstabe rechts oberhalb der Bohrungsmitte dargestellt. Bei Fräsungen wird der Einstichpunkt als Kreis mit dem Werkzeugdurchmesser angezeigt, der mit der Bohrklasse und einem Kürzel für die Kompensation versehen ist. Dabei steht C (center) für mittige Kompensation, d.h. das Fräswerkzeug läuft zentriert auf der dargestellten Linie, L für linkskompensiert, d.h. die Linie stellt den rechten Rand der Fräsung dar, und R für rechtskompensiert, d.h. die Linie stellt den linken Rand der Fräsung dar. Der Verlauf der Fräsung wird als dimensionslose am Einstichpunkt beginnende Polygonlinie dargestellt.
Vor dem Ladevorgang im Speicher befindliche Bohrdaten werden nicht gelöscht. Somit ist es zum einen möglich die Bohrdaten der einzelnen Bohrklassen einer Leiterkarte zur Kontrolle übereinander zu laden. Zum anderen können durch Verändern des Einleseoffsets in Einstellungen zwischen den Ladevorgängen Mehrfachnutzen zusammengestellt werden um durch die Leiterkartenfertigung vorgegebene Leiterplattengrößen durch Mehrfachplatzierung eines oder mehrerer Projekte optimal auszunutzen. Die Position eines einzelnen eingelesenen Bohrdatensatzes lässt sich nachträglich auch noch mit Bewegen Datensatz verändern.
Vor dem Einlesen von Bohrdaten im -Format ist zwingend mit Werkzeugtabelle laden eine Werkzeugtabellendatei zu laden.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #204 .
Der Menüpunkt erlaubt es mit Hilfe von Bohrdaten laden bzw. Laden eingelesene Bohrdaten einer Bohrklasse als einen Datensatz wahlweise im Sieb & Meyer- oder Excellon-Format zu exportieren. Dazu ist zunächst der Ausgabedateinamen für die Bohrdaten anzugeben. Danach ist die Bohrklasse zu selektieren. Abschliessend erfolgt die Abfrage nach -Format mit 1/100 mm Auflösung oder -Format (mit der unter Einstellungen für das Koordinatenformat definierten Genauigkeit).
Bohrklassen dienen dazu bei Leiterkarten mit Blind und Buried Vias (Sacklöchern und vergrabene Löchern) die Bohrungen mit unterschiedlichen Lagenbelegungen auseinander zu halten, können aber auch dazu verwendet werden metallisierte und nichtmetallisierte Bohrungen zu unterscheiden. Gültige Bohrklassen sind - (Default, im allgemeinen für durchgängige Bohrungen verwendet) und die Buchstaben A bis Z . Bohrungen die nicht der Defaultklasse angehören werden in der Bilddarstellung mit dem Bohrklassenbuchstaben rechts oberhalb der Bohrungsmitte angezeigt. In der Klassenauswahlbox werden nur die Bohrklassen angezeigt, für die Bohrdaten eingelesen wurden.
Beim -Format ist zu beachten, dass die Werkzeugtabelle mit Werkzeugtabelle speichern in eine gesonderte Datei exportiert werden muss. Im -Format ist die Werkzeugtabelle in der Bohrdatendatei selbst mit aufgeführt. Bei der Auswahl von -Format besteht zusätzlich noch die Auswahl ob im Speicher befindliche oder auszugeben sind.
Eine Ausgabe auf Dateien mit den Endungen .ddb , .def , .ulc , .usf , .con , .ass , .fre oder .exe ist nicht erlaubt um ein versehentliches Überschreiben von Projektdateien, Netzlisten, Definitionen usw. zu verhindern.
Durch Laden mehrerer mit verschiedenen Offsets versehener Bohrdatensätze und gemeinsamen Speichern mit kann somit ein Mehrfachnutzen erzeugt werden um durch die Leiterkartenfertigung vorgegebene Leiterplattengrößen durch Mehrfachplatzierung eines oder mehrerer Projekte optimal auszunutzen.
Der Menüpunkt ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #205 .
Der Menüpunkt erlaubt das Einlesen einer selektierbaren Werkzeugtabellendatei mit Zuordnungen von Werkzeugnummern zu Bohrdurchmessern. Die ersten beiden Zeilen der Eingabedatei werden als Kommentarheader überlesen. Ab der dritten Zeile bis zum Dateiende aufgelistete Zahlenpaare werden jeweils als Werkzeugnummer und zugehöriger Bohrdurchmesser in die Werkzeugtabelle übertragen. Dabei erfolgt ein Abgleich mit ggf. zuvor eingelesenen Werkzeugtabellendaten. Stimmt ein in der eingelesenen Werkzeugtabelle für eine Werkzeugnummer spezifizierter Bohrdurchmesser nicht mit den bereits im Speicher befindlichen Daten überein, erfolgt ein Mapping auf zum Bohrdurchmesser passende Werkzeugnummer oder die nächste freie Werkzeugnummer, wenn der Bohrdurchmesser noch nicht in der Werkzeugtabelle definiert ist. Dieses Mapping wird auch bei folgenden Aufrufen von Bohrdaten laden für die neu eingelesenen Bohrdaten berücksichtigt. Auf diese Weise ist es möglich Eingabedatensätze mit unterschiedlichen Werkzeugtabellen zu mischen und mit Werkzeugtabelle speichern und Bohrdaten Ausgabe einen neuen Datensatz zu erzeugen.
Das Einlesen einer Werkzeugtabelle ist vor dem Bohrdaten laden im -Format zwingend erforderlich.
Die interne Werkzeugtabelle wird mit Loeschen Speicher / Alles wieder aus dem Speicher entfernt.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #206 .
Der Menüpunkt erlaubt es eine Tabelle mit der Zuordnung von Bohrdurchmessern zu Werkzeugnummern für Bohrdatenausgaben im -Format in eine Textdatei zu speichern. Die Werkzeugtabellendatei enthält eine Zeile Dokumentationstext für die beiden Werkzeugtabellenspalten gefolgt von einer Leerzeile. Daran schliesst sich für jedes Werkzeug eine Zeile mit Werkzeugnummer und Bohrdurchmesser in Millimetern mit zwei Nachkommastellen an.
Der Menüpunkt ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #210 .
Der Menüpunkt erlaubt es im CAM-Prozessor mit Hilfe der Funktion zu einem Projekt ausgegebene CAM-Datensätze im Batchbetrieb einzulesen. Dazu ist der Name der Ausgabebatch und der DDB-Projektdateiname zu selektieren aus dem die Dateinamen der Datensätze abzuleiten sind. Die CAM-Datensätze werden entsprechend den Batchdefinitionen automatisch auf die zugehörigen Lagen eingelesen. Da die die Ausgabe von Datensätze fü Lagen unterdrückt, auf denen keine Elemente vorhanden sind, kann es beim Einlesen zu Meldungen der Form bzw. kommen. Die Meldungen sind im Hinblick auf die tatsächlich verwendeten Projektlagen auf Plausibilität zu überprüfen, können aber in der Regel ignoriert werden (es sei den es wurde noch keine Batchausgabe für das Projekt gestartet und es ist überhaupt keine der Eingabedateien vorhanden).
Da im Normalfall mehrere Lagen übereinander geladen werden ist für so importierte Daten in den Einstellungen eine für die Bilddarstellung der Gerberdaten der vorzuziehen.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm CVBATLD implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: cvbatld .
Der Menüpunkt erlaubt es im Speicher befindliche CAM-Daten entsprechend einer im CAM-Prozessor unter definierten Batchausgabe zu exportieren. Dazu ist der Name der Ausgabebatch und der DDB-Projektdateiname zu selektieren aus dem die Dateinamen der Datensätze abzuleiten sind. Die CAM-Datensätze für die einzelnen Lagen und Bohrklassen werden automatisch entsprechend den Batchdefinitionen exportiert.
Diese Funktion ist insbesondere dazu nützlich mit Batch Laden zur Nutzenbildung mit untschiedlichen Offsets eingelesene Datensätze eines oder mehrerer Projekte in gemeinsame Ausgabedateien zu exportieren.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm CVBATLD implementiert.
Der Menüpunkt ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: cvbatld:s1 .
Der Menüpunkt erlaubt es aus den eingelesenen Gerberdaten ein Layout in einer DDB-Datei zu erzeugen, das mit dem Layouteditor weiterbearbeitet werden kann. Dazu sind der Name der DDB-Datei und der Name des in dieser DDB-Datei zu erzeugenden Layoutelementes anzugeben. Die DDB-Datei wird ggf. angelegt. Liniengezogene Strukturen werden in Leiterbahnen umgewandelt, geblitzte Strukturen in Kupferflächen bzw. Dokumentarrandlinien. Dazu werden die beim Gerberdaten Laden angegebenen Lagen verwendet.
In der Voreinstellung für den in Einstellungen wird die gleiche Lage für die geblitzten und die liniengezogenen Strukturen eines Datensatzes verwendet. Mit sind getrennte Lagen für die geblitzten und die liniengezogenen Strukturen möglich. Getrennte Lagen für geblitze und liniengezogene Strukturen sind nützlich, wenn Gerberdaten aus einem Fremdsystem übernommen und in ein vollwertiges Layout umgewandelt werden sollen. Geblitzte Strukturen, die ja meist die Pads der Bauteile darstellen, lassen sich dazu als reine Platzierungshilfe für die Bauteile auf einer Hilfsdokumentarlage ablegen und nach erfolgter Platzierung der Bauteile (die die benötigten Pads ja selbst enthalten) einfach wieder löschen, ohne dass die liniengezogen ausgeführten Leiterbahnen verloren gehen.
Zur weiteren Automatisierung der Erzeugung von Layouts aus Gerberdaten kann über den aus Einstellungen ein D-Code vorgegeben werden, dessen geblitzte Strukturen in Viaplatzierungen umgesetzt werden. Dazu wird automatisch ein Padstack mit Namen via erzeugt, der aus einem Pad über in der Form der D-Code-Blende und einer Bohrung mit halbem Blendendurchmesser besteht. Dieser Padstack wird als Via auf allen Blitzpositionen des D-Codes des ersten eingelesenen Datensatzes platziert. Die Blitzpositionen des Via D-Codes in den folgenden Datensätzen werden ignoriert. Sind die Vias nicht eindeutig einem D-Code zuzuordnen, bzw. wird der entsprechende D-Code auch für Pins verwendet, so ist ein unbenutzter D-Code als zu spezifizieren (zum Beispiel 99).
Für liniengezogene Strukturen sind nur die Standardsignallagen von 1 bis 100 erlaubt. Für geblitzte Strukturen sind zusätzlich die Speziallage und die Dokumentarlagen erlaubt.
Der Menüpunkt ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #207:s0 .
Der Menüpunkt erlaubt es entsprechend dem Menüpunkt Platzierung ein Layout aus den geladenen Gerber- und Bohrdaten zu erzeugen. Dabei wird zusätzlich versucht Bündel von parallel verlaufenden 2-Punktlinien durch die umschliessende Fläche zu ersetzen und durch Liniensegmente interpolierte Kreisbögen wieder in echte Kreisbögen umzuwandeln. Die dadurch erreichte Reduktion der Datenmenge führt ggf. zu einer deutlich besseren Bearbeitungsgeschwindigkeit im so erzeugten Layout.
Die Optimierungen betreffen auch die im Speicher befindlichen Gerberdaten. So werden die zu Flächen zusammengefassten Linienbündel wie mit G36/G37-Codes erzeugte Flächen behandelt und dem D-Code 9 zugeordnet, der in den Defaultfarbeinstellungen in blau dargestellt wird.
Der Menüpunkt ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #207:s1 .
Der Menüpunkt erlaubt es nach einer Bestätigungsabfrage alle geladenen CAM-Datensätze aus dem Speicher zu entfernen.
In CAM-View gibt es keinen Undo-Mechanismus, die Daten müssen daher ggf. erneut zur Bearbeitung/Ansicht geladen werden.
Der Menüpunkt ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #208:s0 .
Der Menüpunkt erlaubt es einen einzelnen geladenen CAM-Datensatz aus dem Speicher zu entfernen. Es wird zunächst eine Auswahlliste der geladenen CAM-Datensätze angezeigt und nach erfolgter Selektion eines Datensatzes eine Bestätigungsabfrage für das Löschen durchgeführt.
In CAM-View gibt es keinen Undo-Mechanismus, die Daten müssen daher ggf. erneut zur Bearbeitung/Ansicht geladen werden.
Der Menüpunkt ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #208:s1 .
Der Menüpunkt erlaubt die Auflistung aller Layouts in einer selektierbaren DDB-Datei. Die Auflistung erfolgt in einer Dialogbox aus der die Liste mit Hilfe von Windows Markier- und Kopierfunktionen in andere Anwendungen übertragen werden kann.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #403:s0 .
Der Menüpunkt erlaubt die Auflistung aller Layoutbauteile in einer selektierbaren DDB-Datei. Die Auflistung erfolgt in einer Dialogbox aus der die Liste mit Hilfe von Windows Markier- und Kopierfunktionen in andere Anwendungen übertragen werden kann.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #403:s1 .
Der Menüpunkt erlaubt die Auflistung aller Layoutpadstacks in einer selektierbaren DDB-Datei. Die Auflistung erfolgt in einer Dialogbox aus der die Liste mit Hilfe von Windows Markier- und Kopierfunktionen in andere Anwendungen übertragen werden kann.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #403:s2 .
Der Menüpunkt erlaubt die Auflistung aller Layoutpads in einer selektierbaren DDB-Datei. Die Auflistung erfolgt in einer Dialogbox aus der die Liste mit Hilfe von Windows Markier- und Kopierfunktionen in andere Anwendungen übertragen werden kann.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #403:s3 .
Der Menüpunkt erlaubt die Auflistung aller Layout-Netzlisten in einer selektierbaren DDB-Datei. Die Auflistung erfolgt in einer Dialogbox aus der die Liste mit Hilfe von Windows Markier- und Kopierfunktionen in andere Anwendungen übertragen werden kann.
Der Packager erzeugt zwei Netzlisten, die für die Verwendung im Layout gedachte Netzliste mit dem vorgegebenen Namen und zusätzlich eine ungepackte (logische) Netzliste mit der Namensendung _log , die zur Übergabe an Simulatoren gedacht ist und für die Layouterstellung keine Bedeutung hat.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #403:s4 .
Der Menüpunkt bewirkt die Auflistung der Namen aller Farbpaletten in der Systemdatei ged.dat Die Auflistung erfolgt in einer Dialogbox aus der die Liste mit Hilfe von Windows Markier- und Kopierfunktionen in andere Anwendungen übertragen werden kann.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #403:s5 .
Der Menüpunkt bewirkt die Auflistung der Namen aller Gerber Blendentabellen in der Systemdatei cam.dat Die Auflistung erfolgt in einer Dialogbox aus der die Liste mit Hilfe von Windows Markier- und Kopierfunktionen in andere Anwendungen übertragen werden kann.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #403:s6 .
Der Menüpunkt bewirkt ein Auflisten aller im aktuellen Arbeitsverzeichnis vorhandenen Dateien in einem Popup-Fenster.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: fileutil:s0 .
Der Menüpunkt erlaubt das Auflisten der in einem Verzeichnis vorhandenen Dateien in einem Popup-Fenster. Als Verzeichnisname kann in einem Popup-Fenster einer der drei vorgegebenen Namen , und oder für eine Verzeichnisabfrage per Dialogbox selektiert oder per Tastatur ein beliebiger Pfadnamen eingegeben werden. Nach Angabe des Verzeichnisnamens kann noch eine Extension zur Selektion bestimmter Dateinamensendungen oder ein Leerstring für die Anzeige aller Dateien eingegeben werden.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: fileutil:s1 .
Der Menüpunkt erlaubt das Durchsuchen eines Verzeichnisbaumes nach Dateien die einem Namensmuster entsprechen. Dazu wird zunächst das Dateinamensmuster, danach der Sortierungsmodus für die Ausgabe ( für Sortierung nach Verzeichnisnamen, für Sortierung nach Dateinamen) und schliesslich das Startverzeichnis für die Suche angegeben. Die Dateinamensliste erscheint zunächst in einem Popup-Fenster, kann aber über den -Button auch in eine Textdatei exportiert werden.
Die Funktion ist insbesondere dazu nützlich, Dateien eines bestimmten Typs zu suchen. So erhält man bei Angabe von *.ddb als Dateinamensmuster und z.B. C:\\ als Startverzeichnis für die Suche eine Liste aller auf dem Laufwerk C: vorhandenen DDB-Dateien.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: fileutil:s2 .
Der Menüpunkt erlaubt es eine Kopie einer beliebigen Datei anzulegen. Dazu wird zunächst der Quelldatei- und dann der Zieldateiname abgefragt. Diese können sich in unterschiedlichen Verzeichnissen befinden. Existiert bereits eine Datei mit dem Zieldateinamen ist das Überschreiben zu bestätigen.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: fileutil:s3 .
Der Menüpunkt erlaubt es den Namen einer Datei zu ändern. Nach Selektion/Angabe des alten Dateinamens in einem Dateiauswahlfenster wird der neue Dateiname ebenfalls über ein Dateiauswahlfenster angegeben.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: fileutil:s4 .
Der Menüpunkt erlaubt das Entfernen einer in einem Popup-Auswahlfenster selektierbaren Datei. Nach der Selektion erfolgt vor dem tatsächlichen Löschen noch eine Bestätigungabfrage.
Mit dieser Funktion sollte äusserst sorgsam umgegangen werden, da die Auswirkungen nicht rückgängig gemacht werden können.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: fileutil:s5 .
Der Menüpunkt erlaubt die Anzeige des Inhalts einer selektierbaren Textdatei in einem Popup-Fenster.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: fileutil:s6 .
Der Menüpunkt erlaubt das Durchsuchen eines Verzeichnisbaumes nach DDB-Dateien mit Elementen eines selektierbaren Elementtyps, die einem Namensmuster entsprechen. Dazu wird zunächst in einem Auswahlmenü der Elementtyp selektiert, dann das Elementnamensmuster spezifiziert und schliesslich das Startverzeichnis für die Suche angegeben. Wird ein Namensmuster mit Wildcard-Zeichen '*' (beliebige Zeichenfolge) oder '?' (beliebiges einzelnes Zeichen) vorgegeben, erfolgt noch eine Abfrage nach dem Sortierungsmodus für die Ausgabe ( für Sortierung nach DDB-Dateinamen, für Sortierung nach Elementnamen). Die Dateinamensliste erscheint zunächst in einem Popup-Fenster, kann aber über den -Button auch in eine Textdatei exportiert werden.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm FINDELEM implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: fileutil:s7 .
Der Menüpunkt erlaubt die Auflistung aller in einer DDB-Datei vorhandenen Datenbankeinträge. Die Liste ist nach Elementtypen sortiert und enthält für jedes Element einen Eintrag mit dem Datum des letzten Schreibens und eine Liste der referenzierten Elemente anderer Elementklassen. Unabhängig von den in der aktuellen Umgebung ladbaren Datenbankelementen erscheinen immer alle Einträge für Schaltplan, Layout und IC-Design.
Die Elementliste erscheint in der Defaultkonfiguration zunächst in einem Popup-Fenster und kann dort über einen -Button auch in eine Textdatei exportiert werden.
Zur gesammelten Auflistung der Verwendung von Bibliothekselementen siehe die Funktion Referenzenuebersicht .
Das Verhalten des Menüpunktes hängt von folgenden Einträgen der Konfigurationsdatei bae.ini ab:
| Klassensortierungsmodus (Defaulteinstellung 1, d.h. Sortierung nach Designfluß). | |
| Klassenheaderausgabemodus (Defaulteinstellung 1, d.h. Ausgabe des Klassenheaders nur bei vorhandenen Elementen). | |
| Dateiendung für eine Ausgabedatei in die das Listing direkt geschrieben werden soll (Defaulteinstellung "" d.h. Auflistung am Bildschirm). |
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm LISTDDB implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: fileutil:s8:s0 .
Der Menüpunkt erlaubt die Auflistung aller in einer DDB-Datei vorhandenen Layouts, die Referenzen auf ein selektierbares Layoutbauteilmakro der DDB-Datei besitzen. Dadurch wird die Verwendung des Layoutbauteilmakros dokumentiert.
Die Layoutliste erscheint in einem Popup-Fenster und kann dort über einen -Button auch in eine Textdatei exportiert werden.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm LISTDDB implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: fileutil:s8:s1:s0 .
Der Menüpunkt erlaubt die Auflistung aller in einer DDB-Datei vorhandenen Layouts und Layoutbauteilmakros, die Referenzen auf ein selektierbares Padstackmakro der DDB-Datei besitzen. Dadurch wird die Verwendung des Padstackmakros dokumentiert.
Die Layout- und Layoutbauteilmakrolisten erscheinen in einem Popup-Fenster und können dort über einen -Button auch in eine Textdatei exportiert werden.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm LISTDDB implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: fileutil:s8:s1:s1 .
Der Menüpunkt erlaubt die Auflistung aller in einer DDB-Datei vorhandenen Pads die Referenzen auf ein selektierbares Padstackmakro der DDB-Datei besitzen. Dadurch wird die Verwendung des Padstackmakros dokumentiert.
Die Padliste erscheint in einem Popup-Fenster und kann dort über einen -Button auch in eine Textdatei exportiert werden.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm LISTDDB implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: fileutil:s8:s1:s2 .
Der Menüpunkt erlaubt die Auflistung der Verwendung aller in einer DDB-Datei vorhandenen Bibliotheksmakros auf Elementen höherer Hierarchieebenen. Im Gegensatz zur Auflistung mit Standard , bei der bei den Elementen höherer Hierarchieebenen die verwendeten Makros aufgelistet werden, listet zu jedem Makro die referenzierenden Elemente auf, dokumentiert also ausgehend vom Makro dessen Verwendung auf anderen Elementen. Unabhängig von den in der aktuellen Umgebung ladbaren Datenbankelementen erscheinen immer alle Bibliothekselemente für Schaltplan, Layout und IC-Design.
Die Referenzlisten erscheinen in der Defaultkonfiguration zunächst in einem Popup-Fenster und können dort über einen -Button auch in eine Textdatei exportiert werden.
Das Verhalten des Menüpunktes hängt von folgendem Eintrag der Konfigurationsdatei bae.ini ab:
| Dateiendung für eine Ausgabedatei in die das Listing direkt geschrieben werden soll (Defaulteinstellung "" d.h. Auflistung am Bildschirm). |
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm LISTDDB implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: fileutil:s8:s2 .
Der Menüpunkt erlaubt die Auflistung der Datenstruktur und der Datenbankeinträge von SQL-Datenbankdateien. Nach Selektion der Datenbankdatei erscheint eine Popup-Auswahl mit den in der Datenbank vorhandenen Tabellen. Die Selektion eines Tabellennamens bewirkt eine Abfrage der Tabelle mit Auflistung aller Tabelleneinträge. Die Ausgabe enthält einen Header mit den Namen der Datei und Tabelle gefolgt von einer Zeile mit den Namen der Tabellenspalten, gefolgt von einer Zeile mit Angabe der Datentypen für die einzelnen Spalten. An den Header schliesst sich die Liste der in der Datenbank vorhandenen Einträge der Tabelle an.
Die Auflistung erscheint zunächst in einem Popup-Fenster, kann aber über den -Button auch in eine Textdatei exportiert werden.
In Projektdateien können folgende SQL-Tabellen vorkommen:
| basketid | Index für den Warenkorb im Schaltplaneditor. |
| colprefix | Farbpalettenprefix für die Toolbar im Layout. |
| dvninfo | Designview-Fensterdaten für die Toolbar. |
| lepspdf_data | Elementbezogene Ausgabeinstellungen für EPS- und PDF-Dateinamen im Layouteditor. |
| lockinfo | Bei entsprechender Konfiguration Informationen über aktuell geöffnete Elemente. |
| mbasketattr | Attribute für den Symbolwarenkorb im Schaltplaneditor. |
| modvarinfo | Nummern der aktiven Variante in Schaltplan- und Layoutelementen. |
| msymbasket | Symbolwarenkorb im Schaltplaneditor. |
| nethl | Netzhighlightinformation im Layouteditor. |
| nethlsets | Netzhighlightdatensätze im Layouteditor. |
| netvis | Netzsichtbarkeitsinformation im Layouteditor. |
| netvissets | Netzsichtbarkeitsdatensätze im Layouteditor. |
| *_routinfo | Elementbezogene Netzlängeninformation im Layouteditor. |
| sepspdf_data | Ausgabeinstellungen für EPS- und PDF-Dateinamen im Schaltplaneditor. |
| toolinfo | Elementbezogene Toolbarposition zur Wiederherstellung beim Laden. |
| varinfo | Zuordnung von Variantennamen zu Variantennummer für Schaltplan- und Layouteditor. |
| zoominfo | Zuletzt gewählte Bildausschnitte von Elementen zur Wiederherstellung beim Laden. |
In der Systemdatei baehist.dat sind folgende SQL-Tabellen hinterlegt:
| historyinfo | Elementbearbeitungshistorie für Schaltplan- und Layouteditor. |
| historyindex | Index für Elementbearbeitungshistorie für Schaltplan- und Layouteditor. |
In der Systemdatei baemacro.dat sind folgende SQL-Tabellen hinterlegt:
| layedbat | Layoutbibliothek Edit Batch Schritte. |
| macrotab | Makrodefinitionen für die M-Schaltfläche der Toolbar. |
| symedbat | Symbol Edit Batch Schritte. |
In der Systemdatei baeparam.dat sind folgende SQL-Tabellen hinterlegt:
| favboxdata | Dialogboxelementdefinitionen von Favoritendialogboxen . |
| favboxes | Dialogboxdefinitionen von Favoritendialogboxen . |
| favdata | Favoritenfunktionsdatensätze für die F-Schaltfläche der Toolbar. |
| favsets | Favoritenfunktionssatznamen für die F-Schaltfläche der Toolbar. |
| favtab | Favoritenfunktionen für die F-Schaltfläche der Toolbar. |
| fileelemtab | Favoritendateielemente für die mit rechter Maustaste betätigte H-Schaltfläche der Toolbar. |
| gridtab | Favoritenraster für die mit rechter Maustaste betätigte F-Schaltfläche der Toolbar. |
| gridzoomtab | Zoommodus der Favoritenraster für die mit rechter Maustaste betätigte F-Schaltfläche der Toolbar. |
| keytab | Benutzerspezifische Tastaturbelegung der einzelnen Module. |
| menubar | Benutzerdefinierte Menüs der einzelnen Module. |
| menutab | Benutzerdefinierte Menüfunktionen der einzelnen Module. |
In der Systemdatei cambatdb.dat sind folgende SQL-Tabellen hinterlegt:
| batchnames | Namen von CAM-Batchausgaben. |
| batchsteps | Batchausgabeschritte. |
| paramtab | CAM-Batchausgabeparameter. |
| pentab | CAM-Batchausgabe Stiftzuordnungen für Mehrlagenausgaben. |
| stepid | Index für CAM-Batchausgabeschritte. |
In der Systemdatei epsbatdb.dat sind folgende SQL-Tabellen hinterlegt:
| epsbatches | Layout-EPS-/PDF-Batchausgabenamen. |
| epsbatchfiles | Index für Layout-EPS-PDF-Batchausgabedateien. |
| epsbatchlayers | Index für Layout-EPS-PDF-Batchausgabelagen. |
| epsbatchpages | Index für Layout-EPS-PDF-Batchausgabeblätter. |
| epsid | Index für Layout-EPS-PDF-Batchausgabeschritte. |
| epsparamtab | Layout-EPS-PDF-Batchausgabeparameter. |
| sepsbatchelements | Index für Schaltplan-EPS-PDF-Batchausgabelagen. |
| sepsbatches | Schaltplan-EPS-/PDF-Batchausgabenamen. |
| sepsbatchfiles | Index für Schaltplan-EPS-PDF-Batchausgabedateien. |
| sepsbatchpages | Index für Schaltplan-EPS-PDF-Batchausgabeblätter. |
| sepsid | Index für Schaltplan-EPS-PDF-Batchausgabeschritte. |
| sepsparamtab | Schaltplan-EPS-PDF-Batchausgabeparameter. |
In der Systemdatei ulchelp.vdb sind folgende SQL-Tabellen hinterlegt:
| Aufrufumgebungsinfo für ULC-Programme. | |
| Hilfstexte für ULC-Programme. |
In der Bibliotheksdatei attrdata.dat wird folgende SQL-Tabelle hinterlegt:
| Symbolmakrospezifische Attributwerte. |
In der Bibliotheksdatei symmap.dat sind folgende SQL-Tabellen hinterlegt:
| Mappinginformationen für Mehrfachsymbole der Symbolselektionsdatenbank. | |
| Attributdaten für Mehrfachsymbole der Symbolselektionsdatenbank. |
In der Bibliotheksdatei symsel.dat sind folgende SQL-Tabellen hinterlegt:
| Index für Attributnamensdaten der Symbolselektionsdatenbank. | |
| Attributnamensdaten für die Symbolselektionsdatenbank. | |
| Attributdaten für die Symbolselektionsdatenbank. | |
| Index für Attributdaten der Symbolselektionsdatenbank. | |
| Index für Tabellenspalten der Symbolselektionsdatenbank. | |
| Tabellenspaltennamen für die Symbolselektionsdatenbank. | |
| Selektionseinträge für die Symbolselektionsdatenbank. | |
| Tabellenspalteneinträge für die Symbolselektionsdatenbank. | |
| Index für Selektionseinträge der Symbolselektionsdatenbank. |
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm DBREPORT implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: fileutil:s9 .
Der Menüpunkt erlaubt es den Inhalt einer SQL-Tabelle in eine feldorientierte ASCII-Datei zu schreiben. Dazu ist zunächst der Name der Projekt- bzw. Datenbankdatei und anschliessend der Name der zu exportierenden Tabelle zu selektieren. Abschliessend wird als Ausgabedateinamen der Name der Tabelle mit der Dateiendung .csv zum Editieren/Bestätigen vorgeschlagen.
Die ersten beiden Zeilen der Ausgabedatei beschreiben die Struktur der SQL-Tabelle, wobei die erste Zeile die Feldnamen und die zweite Zeile die Datentypen der Tabellenfelder enthält. Diese sind wie auch die Felder der sich ab der dritten Zeile anschliessenden Tabellendaten jeweils durch einen Strichpunkt getrennt. Es gibt folgende Feldtypen:
| INTEGER | Vorzeichenbehaftete ganze Zahlen im Bereich [-2147483648,2147483647]. |
| FLOAT | Gleitkommazahlen. Exponentialdarstellung in der Form 1.6E-05 unterstützt. |
| STRING | Zeichenkette mit bis zu 200 Zeichen Länge. |
| DATE | Datumsangabe im Format JJJJMMTT, z.B. 20081224 für den 24.12.2008. |
| BOOLEAN | Flag TRUE oder FALSE. |
Die so ausgegebenen Tabellen eignen sich insbesondere zum Import in externe Datenbanktools (wie z.B. Excel) und können mit Hilfe der Funktion SQL Tabellenimport auch wieder in eine BAE-SQL-Datenbank eingelesen werden.
Beispieldatei für eine Tabelle mit 3 Feldern und zwei Datensätzen:
class;elementname;dim INTEGER;STRING;FLOAT 100;s1;10.0 800;b1;5.2
Die Beschreibung von SQL/DB-Report enthält eine Auflistung der von den Menüpunkten des BAE verwendeten SQL-Tabellen.
Das Verhalten des Menüpunktes hängt von folgenden Einträgen der Konfigurationsdatei bae.ini ab:
| Defaultextension für den Ausgabedateinamen (Defaulteinstellung ".csv"). | |
| Feldtrennerzeichen für die in einer Zeile ausgegebenen Feldinhalte eines Tabelleneintrages (Defaulteinstellung ";"). |
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: fileutil:s10 . Zur Bestätigung des vorgeschlagenen Dateinamens ist in der Sequenz '*' anzugeben. Also z.B. fileutil:s10:t:t:'*' für ein manuelles Abfragen von Projektdateinamen und Tabellennamen und Verwendung des Defaultausgabedateinamens ohne Bestätigungsabfrage.
Der Menüpunkt erlaubt es den Inhalt einer feldorientierten ASCII-Datei in eine SQL-Tabelle zu importieren. Dazu ist zunächst der Name der ASCII-Datei und dann der Name der Zielprojekt- bzw. datenbankdatei zu selektieren. Der Name der selektierten ASCII-Datei ohne Pfad und Dateiextension wird als Name für die SQL-Tabelle verwendet. Existiert in der selektierten Zieldatei bereits eine Tabelle mit diesem Namen, so erfolgt eine Zusatzabfrage ob die Daten hinzugefügt oder ersetzt werden sollen. In beiden Fällen müssen die Tabellenstrukturen aus Quell- und Zieldatei übereinstimmen.
Die ersten beiden Zeilen der Eingabedatei beschreiben die Struktur der SQL-Tabelle, wobei die erste Zeile die Feldnamen und die zweite Zeile die Datentypen der Tabellenfelder enthält. Diese sind wie auch die Felder der sich ab der dritten Zeile anschliessenden Tabellendaten jeweils durch einen Strichpunkt getrennt. Anführungszeichen um Feldinhalte werden beim Import automatisch entfernt. Es gibt folgende Feldtypen:
| INTEGER | Vorzeichenbehaftete ganze Zahlen im Bereich [-2147483648,2147483647]. |
| FLOAT | Gleitkommazahlen. Exponentialdarstellung in der Form 1.6E-05 unterstützt. |
| STRING | Zeichenkette mit bis zu 200 Zeichen Länge. |
| DATE | Datumsangabe im Format JJJJMMTT, z.B. 20081224 für den 24.12.2008. |
| BOOLEAN | Flag TRUE oder FALSE. |
Das Format ist identisch zu dem mit SQL Tabellenexport ausgegebenen Format, so dass sich entsprechende Ausgabedaten auch wieder einlesen lassen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass einige der im BAE verwendeten SQL-Datenbanken (z.B. Symboldatenbank, EPS-/PDF-Batchdatenbank, CAM-Batchausgabe) aus mehreren miteinander verknüpften Tabellen bestehen, die auch im Projekt verwaltete ID's enthalten können. Eine 1:1-Datentransfer von einer Datenbank zu einer anderen Datenbank ist hier mit Hilfe der ASCII-Dateien nicht möglich, da Konflikte durch doppelt vergebene ID's entstehen können.
Beispieldatei für eine Tabelle mit 3 Feldern und zwei Datensätzen:
class;elementname;dim INTEGER;STRING;FLOAT 100;s1;10.0 800;b1;5.2
Die Beschreibung von SQL/DB-Report enthält eine Auflistung der von den Menüpunkten des BAE verwendeten SQL-Tabellen.
Das Verhalten des Menüpunktes hängt von folgenden Einträgen der Konfigurationsdatei bae.ini ab:
| Dateiextension für den Eingabedateinamen (Defaulteinstellung ".csv"). | |
| Feldtrennerzeichen für die in einer Zeile aufgeführten Feldinhalte eines Tabelleneintrages (Defaulteinstellung ";"). |
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm FILEUTIL implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: fileutil:s11 .
Der Menüpunkt erlaubt es manuell User Language-Programme zu starten. Der Name des Programmes kann direkt per Tastatur eingegeben werden. Über einen Liste -Button in der Namenseingabebox lässt sich eine Auswahlbox mit allen verfügbaren User Language-Programmen aktivieren.
Alternativ zu diesem Menüpunkt steht standardmässig über die Taste '5' eine etwas komfortablere Auswahlbox zum Starten von User Language-Programmen zur Verfügung. Diese listet nur die in der aktuellen Umgebung ablauffähigen User Language-Programme mit einer Kurzbeschreibung auf.
Die meisten der im BAE mitgelieferten ULC-Programme sind direkt in die Menüs integriert, so dass ein manuelles Starten von Programmen nur in Ausnahmefällen nötig ist. Die kompilierten User Language-Programme sind in der Systemdatei ulcprog.vdb abgelegt.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #404 .
Der Menüpunkt startet ein vom BAE-Fenster unabhängig parallel geöffnet bleibendes Eingabeaufforderungsfenster in dem Betriebssystemkommandos gestartet werden können.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm OSSHELL implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: osshell .
Der Menüpunkt bewirkt ein Verlassen des CAM-Viewmoduls mit anschliessendem Wechsel in das BAE-Hauptmenü. Falls CAM-Datensätze im Speicher geladen sind erfolgt vor dem Wechsel noch eine Bestätigungsabfrage.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #401 .
Der Menüpunkt bewirkt ein Verlassen des CAM-Viewmoduls mit anschliessendem Wechsel in den Schaltplaneditor.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #9006 .
Der Menüpunkt bewirkt ein Verlassen des CAM-Viewmoduls mit anschliessendem Wechsel in den Layouteditor.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #9010 .
Der Menüpunkt bewirkt ein Verlassen des CAM-Viewmoduls mit anschliessendem Wechsel in den Autorouter.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #9012 .
Der Menüpunkt bewirkt ein Verlassen des CAM-Viewmoduls mit anschliessendem Wechsel in den CAM-Prozessor.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #9013 .
Der Menüpunkt bewirkt ein Verlassen des CAM-Viewmoduls ohne Wechsel in ein anderes Programmmodul des BAE, d.h. ein komplettes Beenden der BAE-Sitzung (ausser wenn in der HighEnd-Version noch weitere Fenster geöffnet sind). Falls CAM-Datensätze im Speicher geladen sind erfolgt vor dem Wechsel noch eine Bestätigungsabfrage.
Das Verhalten des Menüpunktes hängt von folgendem Eintrag der Konfigurationsdatei bae.ini ab:
| Name eines zusätzlichen ULC-Programmes, das vor dem tatsächlichen Beenden des Programmmoduls aufgerufen werden soll (Defaulteinstellung "", d.h. kein zusätzlicher Aufruf). |
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #400 .
Der Menüpunkt erlaubt es die Daten eines eingelesenen CAM-Datensatzes in der Position zu verschieben. Dazu wird zunächst eine Auswahlliste der geladenen CAM-Datensätze angezeigt. Nach erfolgter Selektion eines Datensatzes mit der linken Maustaste kann der Verschiebungsvektor durch Selektion eines Start- und Zielpunktes für die Verschiebung angegeben werden. Alternativ zur Selektion der Punkte mit der linken Maustaste steht über die rechte Maustaste ein Hilfsmenü mit folgenden Hilfsfunktionen zur Verfügung:
| Aktuelle Mausposition verwenden. | |
| Positionierung mit dem Mausfadenkreuz fortsetzen. | |
| Position in Bezug auf die ursprüngliche Position platzieren, d.h. Verschiebung des um einen numerisch angegebenen Vektor. | |
| Position an über die Tastatur eingebbaren Koordinaten (relativ zum Plannullpunkt) setzen. |
In CAM-View gibt es keinen Undo-Mechanismus, die Daten müssen daher ggf. mit negiertem Verschiebungsvektor zurückgeschoben werden. Die seit dem Einlesen des Datensatzes vorgenommenen Verschiebungen werden aufsummiert und in der Auswahlliste für den CAM-Datensatz mit angezeigt.
Der Menüpunkt ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #209 .
Der Menüpunkt führt eine Sortierung der im Speicher befindlichen Bohrdaten durch. Dazu wird pro Klasse und Datensatz am Nullpunkt beginnend eine Verkettung zur jeweils nächstliegenden Bohrung aufgebaut. Dieser Algorithmus ist ein Kompromiss zwischen Optimierung des Verfahrweges und endlicher zur Verfügung stehender Rechenzeit. Das Optimum des Verfahrweges für die Gesamtkarte wird dadurch zwar nicht unbedingt gefunden, Pinreihen von Bauteilen werden aber i.a. sequentiell durchlaufen und nicht nach der alphanumerischen Sortierung der Bauteil- und Pinnamen wie dies bei der Ausgabe im CAM-Prozessor der Fall ist.
Der Menüpunkt ist nur bei geladenem CAM-Datensatz verfügbar.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #405 .
Der Menüpunkt bewirkt ein Neuzeichnen des aktuellen Bildausschnittes.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #100 .
Der Menüpunkt setzt den auf dem Bildschirm sichtbaren Bildausschnitt auf das umschreibende Rechteck der eingelesenen CAM-Datensätze und führt einen Bildneuaufbau durch.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #101 .
Der Menüpunkt bewirkt eine Einstellung des aktuell sichtbaren Bildausschnittes auf den letzten vorherigen mit Zoom Fenster eingestellten Bereich und einen anschliessenden Bildneuaufbau. Der aktuell eingestellte Bereich wird in den Puffer für den letzten Bereich geschrieben, so dass ein erneutes wieder den ursprünglichen Bildausschnitt darstellt.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #102 .
Der Menüpunkt bewirkt eine Verkleinerung des Zoomfaktors, d.h. eine Vergrößerung des aktuell sichtbaren Bildausschnittes. Der Zoomfaktor wird ausgehend vom aktuellen Zoomfaktor auf den nächstkleineren Wert aus folgender Liste gesetzt:
0.01, 0.05, 0.1, 0.5, 1.0, 2.0, 3.0, 4.0, 5.0, 10.0, 20.0
Die Mittelpunktskoordinaten des Bildausschnittes bleiben dabei unverändert. Es erfolgt ein Bildneuaufbau mit dem neuen Zoomfaktor.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #103 .
Der Menüpunkt erlaubt es den sichtbaren Bildausschnitt auf einen neuen mausselektierbaren rechteckigen Ausschnitt zu setzen. Dazu werden zwei diagonal gegenüberliegende Eckpunkte des neu gewünschten Bildausschnittes mit der linken Maustaste selektiert. Anschliessend wird ein Bildneuaufbau mit dem neu selektierten Fensterausschnitt durchgeführt. Stimmt das Seitenverhältnis von selektiertem Rechteck und zur Verfügung stehendem Bilddarstellungsfenster nicht überein, so wird der selektierte rechteckige Bildausschnitt mittig so im Bilddarstellungsfenster platziert, dass mindestens eine der Rechteckseiten dessen volle Breite bzw. Höhe einnimmt.
Während der Selektion der neuen Eckpunkte ist ein Autopanning möglich, d.h. man kann die Eckpunkte auch auf zu Beginn der Selektion noch gar nicht im Arbeitsbereichfenster sichtbare Positionen setzen. Das Autopanning (Scrollen um eine halbe Bildbreite bzw. -höhe) wird durch Überschreiten des Mauszeigers einer 10 Pixel vor dem Rand des Arbeitsbereichfensters liegenden Grenze von innen nach aussen ausgelöst, d.h. zum wiederholten Ausführen des Scrolls ist eine Pendelbewegung um diese imaginäre Grenze durchzuführen.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #104 .
Der Menüpunkt erlaubt es den sichtbaren Bildausschnitt auf eine beliebige mausselektierbare Position zu zentrieren. Nach Selektion der neuen Bildmitte mit der linken Maustaste wird ein Bildneuaufbau durchgeführt. Der Zoomfaktor bleibt dabei unverändert.
Während der Selektion des neuen Bildposition ist ein Autopanning möglich, d.h. man kann die Bildmitte auch auf eine zu Beginn der Selektion noch gar nicht im Arbeitsbereichfenster sichtbare Position setzen. Das Autopanning (Scrollen um eine halbe Bildbreite bzw. -höhe) wird durch Überschreiten des Mauszeigers einer 10 Pixel vor dem Rand des Arbeitsbereichfensters liegenden Grenze von innen nach aussen ausgelöst, d.h. zum wiederholten Ausführen des Scrolls ist eine Pendelbewegung um diese imaginäre Grenze durchzuführen.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #105 .
Der Menüpunkt erlaubt in einer Dialogbox das Setzen der Raster- und Bilddarstellungsparameter für die aktuell geladenen CAM-Datensätze. Dies sind im Einzelnen:
| Gibt das Raster vor, in dem sich Koordinateneingaben befinden sollen. Es kann aus einer Liste vordefinierter zölliger und metrischer Raster selektiert oder mit ein beliebiges anderes Raster angegeben werden. erlaubt beliebige Koordinatenselektionen. | |
| Definiert den Abstand der im Bildhintergrund in der Arbeitsbereichfarbe dargestellten Rasterpunkte. Es kann aus einer Liste vordefinierter zölliger und metrischer Raster selektiert oder mit ein beliebiges anderes Raster angegeben werden. deaktiviert die Hintergrundrasteranzeige. | |
| Gibt an ob das Hintergrundraster anstatt einer Punktmatrix als Linienmatrix dargestellt werden soll. Dies empfiehlt sich z.B. bei Verwendung kontrastarmer LCD-Bildschirme, auf denen einzelne Pixel oft nur mit Mühe zu erkennen sind. | |
| Wahl der Einheiten für die Anzeige von Koordinaten und Längen. für Millimetereinheiten und für Inch-/Zolleinheiten. | |
| Gibt eine Größe an, unterhalb der liniengezogene Strukturen auf dem Bildschirm zur geschwindigkeitsoptimierten Darstellung nur noch als Pixellinie angezeigt werden. Bei näherem Heranzoomen werden die Leiterbahnen aufgrund der die Breitendarstellung überschreitenden Ausdehnung auf dem Bildschirm wieder in ihrer tatsächlichen Flächenausdehnung dargestellt. Da die Grafikkartentreiber die Größe des Bildschirm nicht unbedingt zuverlässig zurückmelden kann sich die tatsächliche Breite ab der flächig dargestellt wird geringfügig vom eingegebenen Wert unterscheiden. | |
| Kontrolliert, ob bei der Bilddarstellung der eingelesenen Gerberdaten für die Farben eine , d.h. Colorierung in Abhängigkeit von der Blendentabellenzugehörigkeit eines Elementes, oder eine , d.h. Colorierung entsprechend der BAE-Lage auf die die CAM-Daten eingelesen wurden, stattfindet. Abhängig von diesem Parameter erscheint unter Farbpalette eine Farbpalette für D-Codes, bzw. BAE-Lagen. In den Gerberdaten durch G36/G37-Codes spezifizierte Flächen werden einem in Gerberdaten nicht vorkommendem D-Code 9 zugeordnet. | |
| Kontrolliert wie die Gerberstrukturen auf dem Bildschirm dargestellt werden. In der Defaulteinstellung werden die Strukturen vollflächig in der durch die bestimmten Farbe dargestellt. Bei erfolgt ein zusätzliches Zeichnen der Umrandungen der Strukturen in der Farbe der BAE-Lage bzw. der D-Code-spezfischen -Farbe. In diesem Modus ist nachvollziehbar, wie nicht durch Blitzen mit Blenden realisierbare Flächen durch Abfahren mit kleineren Blenden aufgeüllt werden. |
Mit dem Menüpunkt Benutzerraster lassen sich beliebige Kombinationen von Raster- und Winkeleinstellungen als benannte Datensätze abspeichern und wieder abrufen.
Folgende Einträge in der Konfigurationsdatei bae.ini kontrollieren die Parametereinstellungen beim Modulstart:
| (Defaulteinstellung 25 mil). | |
| (Defaulteinstellung 25 mil). | |
| (Defaulteinstellung OFF, d.h. Punktrasterdarstellung). | |
| -Modus (Defaulteinstellung 0, d.h. Millimeteranzeige). | |
| (Defaulteinstellung 1.5 mm). | |
| (Defaulteinstellung 0, d.h. ). | |
| (Defaulteinstellung 0, d.h. ). |
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #5000 .
Der Menüpunkt erlaubt es benannte Datensätze mit Raster- und Winkeleinstellungen zu erstellen und abzurufen. Dazu erscheint ein Menü mit den bereits definierten Rasterdatensätzen, deren Einstellungen durch einfache Selektion mit der linken Maustaste aktiviert werden können, und der Funktion mit deren Hilfe eine Dialogbox zur Verwaltung der Rasterdatensätze aktiviert wird. Bei Erstellung eines neuen Rasterdatensatzes mit Hilfe der -Schaltfläche werden automatisch die aktuellen Rastereinstellungen als Vorlage übernommen. In der Rasterdateneingabebox kann neben den Einstellungen für Hintergrund-/Eingaberaster und Raster-/Winkelfreigabe auch noch ein Name für den Rasterdatensatz vergeben werden, unter dem dieser im Auswahlmenü erscheint. Als Namensvorschlag wird eine laufende Rasternummer verwendet. Mit Hilfe zusätzlicher Schaltflächen für den kann auch noch konfiguriert werden, dass bei Aktivierung der Rastereinstellungen der aktuelle Bildausschnitt passend zum neuen Raster verändert wird. Mit der Einstellung erfolgt keine Bildauschnittsänderung bei der Aktivierung der Rastereinstellungen, mit wird ein Mindestzoomfaktor angegeben für den Bildausschnitt vorgegeben, ist dieser bereits erreicht oder überschritten, bleibt der Bildausschnitt unverändert (als Vorschlag wird der Zoomfaktor eingetragen, bei dem das vorgegebene Raster gerade sichtbar wird), bei wird ein Zoom durchgeführt, wenn das Raster beim aktuellen Zoomfaktor noch nicht sichtbar ist und mit wird ein Zoomfaktor vorgegeben, mit dem immer gezoomt wird. Der Zoom erfolgt jeweils zur Fenstermitte hin bzw. von der Fenstermitte weg.
Hier definierte Rastereinstellungen können mit Hilfe von Tastaturprogrammierung , Menuerweiterung und Favoritendialogboxen auch direkt auf Tasten gelegt, in das Menü integriert und auf Schaltflächen eigener Dialogboxen gelegt werden.
Der Menüpunkt ist auch während Koordinateneingaben mit dem Mausfadenkreuz im über das mit der mittleren Maustaste erreichbaren Ansichtsmenü verfügbar.
Die mit vorgenommenen Rasterdefinitionen werden in der Systemdatei baeparam.dat gesichert und können durch Kopieren dieser Datei auf andere BAE-Installationen übertragen werden.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm FAVORITE implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: favorite:"!" . Zum Abrufen eines benannten Rasters beispielraster ist die Tastaturprogrammiersequenz: favorite:"gridset":"beispielraster" zu verwenden.
Der Menüpunkt erlaubt es die für die Bilddarstellung verschiedener D-Codea bzw. Lagen und spezieller Bildelemente verwendeten Farben zu setzen, bzw. einzelne D-Codes/Lagen und Bildelementetypen für die Bilddarstellung inaktiv zu schalten.
Abhängig von der unter Einstellungen vorgenommenen Einstellung für die erscheint eine Auswahlbox für D-Code-Farben oder Layoutlagen (die kontrolliert, ob die bei der Bilddarstellung eines Elementes verwendete Farbe aus dem D-Code oder der Einleselage des Elementes bestimmt wird).
In der Voreinstellung für die erscheint eine Dialogbox mit zeilenweiser Auflistung der definierten D-Codes. In der ersten Spalte der D-Code-Zeile wird die D-Code-Nummer gefolgt von einer Kurzbezeichnung für die Blendenform und den Anzahlen der geblitzten und liniengezogenen Strukturen angezeigt. Darauf folgt jeweils eine Spalte mit einer Farbbox für die geblitzten Strukturen (flash), liniengezogenen Strukturen (line) und die Randlinien (border) der mit diesem D-Code realisierten Strukturen (die Randlinienfarbe kommt nur zur Anwendung, wenn der in Einstellungen auf gesetzt ist). Die Auswahl erfolgt durch Anwahl der D-Code-Verwendung f/l/b oder des zugehörigen Farbfeldes mit der linken Maustaste und anschliessender Selektion der Farbe in der Farbpalette.
Wird ein D-Code-Farbfeld mit der mittleren oder rechten Maustaste angeklickt, so wird die entsprechende Farbeinstellung deaktiviert. Die betroffenen D-Code-Strukturen werden dadurch für die Bilddarstellung ausgeblendet, die eingestellte Farbe bleibt aber erhalten und kann durch erneute Selektion mit der mittleren oder rechten Maustaste wieder aktiviert werden. Eine inaktive Farbeinstellung wird durch weiße bzw. schwarze Diagonalen im Farbfeld gekennzeichnet.
In längeren D-Code-Listen kann mit Hilfe von < und > -Buttons geblättert werden.
D-Code-Verwendungen können direkt über Angabe der D-Code-Nummer mit vorangestelltem d und nachgestellter Verwendung über Tastatur selektiert werden. Für die Verwendung stehen die Kürzel l (line - lininengezogen), f (flash - geblitzt) und b (border - Randlinien) zur Verfügung. Die direkte Eingabe von D-Codeverwendungen über die D-Code-Nummer ist z.B. nützlich, wenn bei kleiner Fenstergröße nicht alle D-Codes im Auswahlfenster Platz finden.
Bei Einstellung von für die erscheint die auch aus den anderen layoutspezifischen BAE-Modulen bekannte Farbpaletten für die Layoutlagen. Die Auswahl erfolgt in einem Popup-Fenster durch Anwahl des Lagen-/Elementtypnamens oder zugehörigen Farbfeldes mit der linken Maustaste und anschliessender Selektion der Farbe in der Farbpalette. Es können für folgende Lagen/Elementtypen individuelle Farben gewählt werden:
| Signallagen 1, 2 usw. | Darstellung von Strukturen auf Standardsignallagen. |
| Versorgungslage Power 1, 2 usw. | Darstellung von Strukturen auf Versorgunsglagen. Es ist zu beachten, dass Versorgungslagen negativ ausgegeben werden. In der hier definierten Farbe werden daher die Isolationen auf der betreffenden Lage dargestellt. |
| Alle Lagen | Darstellung von Strukturen, die als auf allen Signallagen vorhanden definiert sind. |
| Umrandung | Darstellung der Leiterkartenumrandung. Bei in Einstellungen augesetzter werden zusätzlich die Konturen aller Strukturen in dieser Farbe dargestellt. |
| Unroutes | Darstellung noch offener Verbindungen (in CAM-View noch ohne Bedeutung). |
| Innenlagen | Darstellung von Strukturen, die als auf allen Signallagen zwischen der ersten Signallage (der Lötseite) und der durch den Parameter Oberste Lage vorgegebenen Bestückseitenlage vorhanden definiert sind. |
| Bohrungen | Darstellung von Bohrungen als Kreis mit eingezeichneten waagerechten und senkrechten Durchmessern. Bei von der Standardbohrklasse '-' abweichender Bohrklasse wird diese rechts oberhalb des Bohrungsmittelpunktes angezeigt. |
| Arbeitsber. | Darstellung von Elementgrenzen und Hintergrundraster. |
| Nullpunkt | Darstellung eines Kreuzes von 10 Millimetern Breite und Höhe, das den Nullpunkt für die Koordinatenanzeige und Koordinateneingabe kennzeichnet. |
| Fehler | Darstellung von Fehlermarkern des Design Rule Checks (in CAM-View noch ohne Bedeutung). |
| Highlight | Farbe die zur hervorgehobenen Darstellung von Elementen zur Elementfarbe hinzugemischt wird (in CAM-View noch ohne Bedeutung). |
| Dokumentarlagen | (Über den -> Dok.-Lagen -Button erreichbar) Darstellung von Strukturen auf den im Setup definierten Dokumentarlagen jeweils mit den Seiten , und . |
Wird ein Lagen-/Elementtypnamen oder das zugehörige Farbfeld mit der mittleren oder rechten Maustaste angeklickt, so wird die entsprechende Farbeinstellung deaktiviert. Die betroffene Lage bzw. der betroffene Elementtyp werden dadurch für die Bilddarstellung ausgeblendet, die eingestellte Farbe bleibt aber erhalten und kann durch erneute Selektion mit der mittleren oder rechten Maustaste wieder aktiviert werden. Eine inaktive Farbeinstellung wird durch weiße bzw. schwarze Diagonalen im Farbfeld gekennzeichnet.
In längeren Lagenlisten kann mit Hilfe von < und > -Buttons geblättert werden.
Signallagen können direkt über Angabe der Lagennummer über Tastatur selektiert werden. Versorgungslagen entsprechend durch die Versorgungslagennummer mit vorangestelltem P . Für Dokumentarlagen ist ein D gefolgt von der Dokumentarlagennummer, S und der Seitennummer ( A für ). Die direkte Referenzierung von Lagen über die Nummer ist z.B. nützlich, wenn bei kleiner Fenstergröße nicht alle Lagen im Lagenauswahlfenster Platz finden.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #107 .
Der Menüpunkt erlaubt es eine Farbpalette zu laden, die bei Einstellung der in Einstellungen auf Verwendung findet. Nach dem Laden wird ein Bildneuaufbau mit den neuen Farbeinstellungen durchgeführt.
Farbpaletten sind in der Systemdatei ged.dat hinterlegt. Beim Start des CAM-Viewmoduls wird automatisch die Farbpalette mit dem Namen standard geladen.
Das Verhalten des Menüpunktes hängt von folgendem Eintrag der Konfigurationsdatei bae.ini ab:
| Name der Farbpalette, die beim Modulstart geladen wird (Defaulteinstellung standard). |
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #108 .
Der Menüpunkt erlaubt die Bestimmung der Distanz zwischen zwei mausselektierbaren Punkten. Die Distanz wird in einem Popup-Fenster angezeigt. Dabei erfolgt eine Anzeige der absoluten Länge des Distanzvektors, der horizontalen und vertikalen Koordinatendifferenz und des Winkels des Distanzvektors. Mehrere Buttons im Popup-Fenster erlauben die Umrechnung in unterschiedliche Längeneinheiten (Inch, Milliinch, Meter, Millimeter und Mikrometer). Die defaultmässig angezeigte Längeneinheit hängt von dem Parameter des Menüpunktes Einstellungen ab.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm DISTANCE implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: distance .
Der Menüpunkt erlaubt es die Position der Toolbar (Lage relativ zum Arbeitsbereich) zu setzen, bzw. diese auszublenden.
Nähere Informationen zu den über die Werkzeugleiste verfügbaren Funktionen siehe Toolbar .
Mit der Option Menubaum lässt sich wahlweise links oder rechts des Arbeitsbereiches ein zusätzlicher Bereich mit explorerartiger Darstellung des Menüs aktivieren. Ein Doppelklick mit der linken Maustaste öffnet ein Untermenü bzw. startet einen Menüpunkt. Mit der rechten Maustaste kann ein kompletter Untermenübaum geöffnet bzw. wieder geschlossen werden. Bei Betätigung eines Menüpunktes mit gedrückt gehaltener Shift/Umstell -Taste wird die Hilfe zu zu diesem Menüpunkt aufgerufen. Die Breite des Menübaumbereiches kann durch Ziehen der Begrenzungslinie zum Arbeitsbereich verändert werden und wird in weiteren BAE-Sitzungen beibehalten.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm TBATTACH implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: tbattach .
Der Menüpunkt erlaubt es die Basisblendentabelle des CAM-View-Moduls zu erstellen, bzw. deren Einstellungen zu editieren. Beim Start des CAM-Viewmoduls wird automatisch die Blendentabelle mit dem Namen standard geladen.
Die Basisblendentabelle besteht aus bis zu 900 Einträgen die mit einem Index von 1 bis 900 versehen sind. Jedem Index kann ein D-Code von 10 bis 999 zugewiesen werden. Für die Blenden hat man eine Auswahl unter den Grundformen für kreisfürmige Blenden, für quadratische Blenden, für Wärmefallenblenden (diese werden da die tatsächliche Form plotterabhängig ist als einfache Kreislinie dargestellt) und für rechteckige Blenden. Mit werden D-Codes als von Spezialblenden belegt markiert, die in CAM-View keine Verwendung finden. Abhängig von der Form können auch noch ein oder zwei Dimensionen der Blendenausdehnung spezifiziert werden. Des weiteren lässt sich für eine Blende noch festlegen ob sie nur stationär geblitzt ( ), nur liniengezogen ( ) oder auf beide Arten ( ) verwendet werden kann. Nicht benutzte Blendentabelleneinträge sind mit einem D-Code von 0 markiert.
Die Dialogbox mit den Blendendaten enthält jeweils 30 Einträge. Mit - und -Buttons kann in den Sätzen von 30 Blendeneinträgen geblättert werden. Die Einheiten für die Dimensionsangaben lassen sich zwischen und umschalten. Die Anzeige lässt sich über entsprechende Buttons nach , oder sortieren. Mit Hilfe eines -Buttons wird eine Dialogbox mit scrollbarer Auflistung aller Blendendaten aktiviert. Diese erlaubt über Windows Cut/Paste-Operationen eine Übertragung der Blendenliste zu Dokumentationszwecken in beliebige andere Applikationen.
Die Blendendefinitionen der Basisblendentabelle können mit Blenden speichern in der Blendendatenbank gesichert und in späteren Sitzungen mit Blenden laden wieder eingelesen werden.
Die Basisblendentabelle findet nach dem Einlesen von Gerberdaten mit Gerberdaten Laden für die Bilddarstellung Verwendung falls in der Gerberdatei selbst keine Blendentabelleninformationen vorhanden sind. In Extended-Gerberdaten ist die Blendentabelle im Datensatz enthalten und die mit zugängliche Basisblendentabelle findet keine Verwendung. Die tatsächlichen Blendendaten sind dann mit Report abrufbar.
Wenn unter Einstellungen die auf gesetzt ist, können den D-Codes mit Hilfe der Farbpalette unterschiedliche Farben für die Bilddarstellung zugewiesen werden.
Beim Export von Gerberdaten mit Hilfe von Gerberdaten Ausgabe und aktiviertem -Format wird die Basisblendentabelle mit in die Ausgabedatei exportiert, wenn die eingelesenen Gerberdaten keine Blendeninformationen enthielten.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #303 .
Der Menüpunkt erlaubt in einer Dialogbox das Setzen der beim Einlesen von CAM-Datensätze zu verwendenden Parameter. Es ist zu beachten, das Gerberdaten im Extended-Gerber-Format in der Datei selbst Parameterdefinitionen enthalten können. Diese verändern ggf. die hier vorgenommenen Parametereinstellungen entsprechend den in der eingelesenen Datei vorgenommenen Definitionen.
Die Parameter im Einzelnen:
| Offset in X- und Y-Richtung mit dem nachfolgende Datensätze eingelesen werden. | |
| D-Code dessen geblitzte Strukturen beim Layout erzeugen in Viaplatzierungen mit automatisch passend zur Blendenform generiertem Padstack umgesetzt werden. | |
| Koordinatenangaben in Gerber-/Excellondateien erfolgen ganzzahlig in Vielfachen einer Grundlänge. Bei ist 1 mil die Basiseinheit/Genauigkeit, im ist 1/10 mil die Basiseinheit/Genauigkeitw. mit lässt sich über eine beliebige Basiseinheit/Genauigkeit definieren. Die über definierte Basiseinheit/Genauigkeit wird auch bei Bearbeitung von Bohrdatenn im Excellonformt verwendet. | |
| Strichstärke mit der Wärmefallenblenden gezeichnet werden. | |
| Basiswinkel der Wärmefallenstege. | |
| Steuert die Interpretation von über I - und J -Kommandos in den Gerberdaten definierten Kreisbögen. In der Voreinstellung können die in den I - und J -Kommandos angegebenen Radiuskoordinaten vorzeichenbehaftet sein, wodurch beliebige Kreisbögen definiert werden können. Bei sind nur positive Werte für die Radiuskoordinaten erlaubt und der aufgespannte Winkel ergibt sich ggf. aus der Beschränkung auf maximal 90 Grad. Diese Option wird in seltenen Fällen bei der Übernahme aus Fremdsystemen benötigt. | |
| Steuert die Spiegelung von Koordinaten beim Einlesen von CAM-Datensätzen. Die Koordinaten werden vor der Anwendung des gespiegelt. In der Voreinstellung erfolgt keine Spiegelung der Eingabedaten. Mit erfolgt ein Spiegeln an der durch den Nullpunkt verlaufenden X-Achse der Eingabedaten, d.h. eine Negation der Y-Koordinaten. Mit entsprechend ein Spiegeln an der durch den Nullpunkt verlaufenden Y-Achse der Eingabedaten, d.h. eine Negation der X-Koordinaten und mit werden X- und Y-Koordinaten durch Negierung um den Nullpunkt der Eingabedaten gespiegelt. Bei der Ausgabe von CAM-Daten wird grundsätzlich keine Spiegelung durchgeführt. | |
| Über das wird eine Anzahl Stellen für die Koordinatenangabe definiert (z.B. 2 Vorkomma- und 3 Nachkommastellen im , d.h. 5 Stellen für die Koordinate). In der Voreinstellung wird zur Datenreduzierung die Ausgabe führender Nullen in diesem Koordinatenfeld unterdrückt, bei werden Nullen am Ende der Koordinatenangabe weggelassen. | |
| Mit beschränkt sich die Gerberausgabe auf reine Blendenauswahl- und Verfahrkommandos. Bei werden im Header der Ausgabedatei zusätzlich Kommandos für die verwendeten Parameter wie die Basislänge/Ausgabegenauigkeit und die Blendentabelle mit ausgegeben. Für das Einlesen von Gerberdaten hat dieser Parameter keine Bedeutung, Extended-Gerber-Kommandos in der Eingabedatei werden automatisch erkannt und bearbeitet. | |
| In der Voreinstellung wird jede Koordinatenausgabe komplett mit X- und Y-Koordinate durchgeführt. Bei Aktivierung der Optimierung mit wird zur Reduzierung der Ausgabedatenmenge ggf. nur der sich gegenüber der letzten ausgegebenen Position ändernde X- oder Y-Teil der Koordinate ausgegeben. | |
| Steuert die Art an in der aufeinanderfolgende Koordinatenangaben interpretiert werden. In der Voreinstellung werden alle Koordinaten auf den Nullpunkt bezogen ausgegeben. Mit erfolgt eine Koordinatenangabe relativ zur zuletzt angegebenen Koordinate, d.h. der Vektor zwischen den beiden Koordinaten wird ausgegeben. Beim Blendenwechsel erfolgt eine implizite Rückkehr zum Ausgangsnullpunkt, d.h. die erste Koordinatenangabe nach dem Blendenwechsel erfolgt relativ zum Nullpunkt. Mit wird ein Blendenwechsel ggf. inmitten des Ausgabebereiches und die folgende Koordinate wird relativ zur letzten mit der vorherigen Blenden angefahrenen Position angegeben. | |
| Steuert die Lagenauswahl beim Gerberdaten Laden . In der Voreinstellung wird nur eine Lage abgefragt auf die sowohl die geblitzten als auch die liniengezogenen Strukturen der Eingabedatei eingelesen werden. Mit werden getrennte Lagen für die geblitzten und die liniengezogenen Strukturen abgefragt. Getrennte Lagen für geblitze und liniengezogene Strukturen sind nützlich, wenn Daten aus einem Fremdsystem mit Hilfe von Layout erzeugen in ein mit dem Layouteditor bearbeitbares Layout umgewandelt werden sollen. Geblitzte Strukturen, die ja meist die Pads der Bauteile darstellen, lassen sich dazu als reine Platzierungshilfe für Bauteile auf einer Hilfsdokumentarlage ablegen und nach erfolgter Platzierung der Bauteile (die die benötigten Pads ja selbst enthalten) einfach wieder löschen, ohne dass die liniengezogen ausgeführten Leiterbahnen verloren gehen. | |
| Steuert beim Layout erzeugen , wie Flashes auf Dokumentarlagen behandelt werden. In der Voreinstellung werden die Umrandungslinien der geblitzten Strukturen als Dokumentarlinie erzeugt, bei wird die Flashes gefüllt als Dokumentarfläche erzeugt. |
Folgende Einträge in der Konfigurationsdatei bae.ini kontrollieren die Parametereinstellungen beim Modulstart:
| X-Koordinate (Defaulteinstellung 0.0 mm). | |
| Y-Koordinate (Defaulteinstellung 0.0 mm). | |
| (Defaulteinstellung -1, d.h. keine D-Codevorgabe für Vias). | |
| (Defaulteinstellung 1 d.h. ). | |
| (Defaulteinstellung 0.00254 Millimeter). | |
| (Defaulteinstellung 0, d.h. beliebige Kreisbögen). | |
| (Defaulteinstellung 0, d.h. keine Spiegelung der Eingabekoordinaten). | |
| (Defaulteinstellung 0, d.h. Unterdrückung führender Nullen). | |
| (Defaulteinstellung 0, d.h. kein extended Gerberformat). | |
| (Defaulteinstellung 0, d.h. keine Optimierung aufeinanderfolgender Koordinaten). | |
| (Defaulteinstellung 0, d.h. absolute Koordinatenangabe). | |
| (Defaulteinstellung 0, d.h. Einlesen von liniengezogenen und geblitzten Strukturen auf eine gemeinsame Lage). | |
| (Defaulteinstellung 0, d.h. Übernahme von Flashes als Dokumentarlinien). | |
| (Defaulteinstellung 0.3 mm). | |
| Basisorientierung von Wärmefallenstegen (Defaulteinstellung 1, d.h. mit 45 Grad diagonal ausgeführte Wärmefallenstege). |
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #5001 .
Der Menüpunkt erlaubt es ausgewählte für das CAM-View-Modul relevante Einträge der Konfigurationsdatei bae.ini interaktiv in einer Dialogbox zu verändern. Die geänderten Einträge werden für die aktuelle Sitzung gesetzt und auch in die Datei bae.ini zurückgeschrieben, wodurch sie auch für weitere BAE-Sitzungen Gültigkeit behalten.
Der ursprüngliche Inhalt der Datei bae.ini wird in der Datei bae.bak im gleichen Verzeichnis gesichert.
Es werden folgende bae.ini -Einträge unterstützt:
| Defaulteinstellung für die beim Zeichnen von Strukturen. |
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm INIEDIT implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: iniedit .
Der Menüpunkt aktiviert einen Report über die in den eingelesenen Gerber-CAM-Datensätzen verwendeten Blenden. Wurden die Einstellungen der mit Blenden aendern bzw. Blenden laden vorgegebenen Basisblendentabelle durch in den Gerberdatensätzen selbst definierte Blendentabellen ersetzt, zeigt dieser Report die entsprechend geänderten Blendendefinitionen an. Zu jeder Blende wird der D-Code, die Bezeichnung der Grundform und die Blendendimensionen aufgeliste. Daran schliessen sich die Anzahlen für geblitzte und liniengezogene Strukturen an. Ggf. werden auch Linien der Länge Null angezeigt, d.h. liniengezogene Strukturen bei denen Start- und Endpunkt identisch sind. Diese Einträge deuten darauf hin, dass beim Einlesen der Gerberdaten (oder deren Erzeugung) etwas schief gelaufen ist, da solche Einträge keine sinnvollen Strukturen repräsentieren.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #402 .
Der Menüpunkt erlaubt es die Tastenbelegung interaktiv zu verändern. Dazu wird in einer Selektionsbox die Liste aller belegbaren Tasten angezeigt. Bei den bereits belegten Tasten wird hinter der Tastenbezeichnung die Programmiersequenz für die Taste angezeigt. Falls es sich dabei um eine Menüfunktion handelt, wird zusätzlich der Name der Menüfunktion in runden Klammern angehängt. Durch Doppelklick auf einen Listeneintrag kann die Belegung für die entsprechende Taste geändert werden. Dazu erscheint eine Auswahlbox mit den im Schaltplanmodul ablauffähigen ULC-Programmen. Mit Hilfe der Schaltfächen , und können auch direkt Menüfunktionen, über die M -Schaltfläche der Toolbar erstellte Makros oder mit Benutzerraster erstellte Rastereinstellungen auf die Taste gelegt werden. Alternativ kann in einem Eingabefeld die Tastaturprogrammiersequenz für die Taste eingegeben werden. In den Beschreibungen der einzelnen Menüs/Menüpunkte ist diese Tastaturprogrammiersequenz jeweils mit dokumentiert. Zur möglichen Erweiterung der Aufrufsequenzen siehe die Erläuterungen unter Makroerstellung .
Programmierbar sind die Funktionstasten 1 bis 12, Strg-A bis Strg-Z , alle Tasten mit ASCII-Codes zwischen 32 und 126 (mit Unterscheidung von Klein- und Grossschreibung bei den Buchstabentasten), sowie die Sondertasten Tab , Escape , Enter und Entf .
Es ist zu beachten, dass Mausradbewegungen bei gedrückt gehaltener linker Maustaste in die Tastenkommandos '[' für eine Bewegung des Mausrades nach vorne und ']' für eine Bewegung des Mausrades nach hinten, bei gedrückt gehaltener Strg-Taste entsprechend in '(' und ')' und bei gedrückt gehaltener rechter Maustaste entsprechend in '{' und '}' Tastenkommandos umgesetzt werden. D.h. auf die Tasten '[' , ']' , '(' , ')' , '{' und '}' gelegte Funktionen werden auch bei entsprechender Betätigung von Mausrad und Tasten ausgeführt.
Zu den für das CAM-View-Modul vordefinierten Tasten siehe Hotkeys/Funktionstasten .
Die Standardtastenbelegung des BAE ist im ULC-Programm UIFSETUP definiert. In der Konfigurationsdatei bae.ini können ebenfalls Tastenbelegungen vorgenommen werden. Tastendefinitionen mit werden in der Systemdatei baeparam.dat gesichert und besitzen Priorität vor den Definitionen in bae.ini und UIFSETUP .
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm KEYPROG implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: keyprog:'(Tastaturprogrammierung)':sl0 .
Der Menüpunkt erlaubt es die Menüs interaktiv benutzerspezifisch zu erweitern, um z.B. tief in der Menüstruktur vergrabene häufig genutzte Funktionen einfacher zugänglich zu machen oder eigene Makros/ULC-Programme in das Menü einzubinden. Dazu erscheint zunächst eine Auswahl mit den Standardmenüs, für das über die mittlere Maustaste erreichbare Bilddarstellungsmenu, den bereits definierten eigenen Menüs, sowie den Funktionen und zum Anlegen und Entfernen eigener Menüs. Nach Wahl eines Menüs erscheint eine Dialobox mit der Liste der bereits an dieses Menü angehängten Funktionen. Über die Schaltflächen , und können direkt Menüfunktionen, über die M -Schaltfläche der Toolbar erstellte Makros und ULC-Programme an das selektierte Menü angehängt werden. In einer Dialogbox erscheint dazu der Name des Menüpunktes (der frei wählbar ist) und die Aufrufsequenz, die auch noch wie in Makroerstellung beschrieben um weitere automatische Interaktionen ergänzt werden kann.
Menütrenner (waagerechte Linien in Breite des Menüs) vor einem Menüpunkt lassen sich durch Einfügen eines Prozentzeichens zu Beginn des Menüpunktnamens konfigurieren. Das Tastenkürzel für einen Menüpunkt wird durch Voranstellen eines & vor den entsprechenden Buchstaben im Menüpunktnamen definiert.
In den bestehenden Standardmenüs können nur Menüpunkte angehängt werden. Ein Einfügen von Menüpunkten zwischen Standardmenüfunktionen ist nicht möglich.
Sind bereits eigene Menüpunkte definiert, so erscheinen in der Dialogbox für das Menü auch noch die Schaltflächen , , und zur Manipulation der bestehenden Menüfunktionen.
Die Definitionen für das selektierte Menü werden durch Betätigen der -Schaltfläche beendet.
Die Standardmenüs des BAE sind im ULC-Programm UIFSETUP definiert. In der Konfigurationsdatei bae.ini können ebenfalls Menüerweiterungen vorgenommen werden. Diese werden vor den mit definierten Funktionen in die Menüs aufgenommen.
Die mit vorgenommenen Menüerweiterungen werden, wie auch interaktive vorgenommene Tastenbelegungen, in der Systemdatei baeparam.dat gesichert und können durch Kopieren dieser Datei auf andere BAE-Installationen übertragen werden.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm KEYPROG' implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: keyprog:'(Menuerweiterung)' .
Der Menüpunkt erlaubt es benutzerdefinierte Dialogboxen zu erstellen und aufzurufen. Die Dialogboxen bestehen jeweils aus einer beliebig zusammenstellbaren Matrix aus Schaltflächen und Labels, die beim Aufruf permanent geöffnet bleibt, während parallel im BAE-Fenster weitergearbeitet werden kann. Auf die Schaltflächen können beliebige Menüfunktionen, Anwenderfunktionen, benutzerdefinierte Makros und benutzerdefinierte Rastereinstellungen gelegt werden.
Beim Erstellen einer neuen Dialogbox wird spaltenweise gearbeitet, wobei mit - und -Schaltflächen zwischen den einzelnen Matrixspalten gewechselt werden kann. Jedes Matrixelement der Dialogbox besitzt einen Namen für die Schaltfläche und eine von der Funktion abhängige Aufrufsequenz. Ist die Aufrufsequenz leer, so handelt es sich um ein Label ohne Funktion, dass nur zur Strukturierung der Dialogbox dient. Die Breite der einzelnen Spalten der Dialogbox ergibt sich jeweils aus der maximalen Breite der Spaltenelemente. Der Zeilenabstand wird in der Dialogboxdefinition mit angegeben. Der beim Anlegen der Dialogbox vorgeschlagene Defaultwert von 1.2 entspricht dem in anderen BAE-Dialgboxen verwendetem Zeilenabstand von Schaltflächen. Der Name einer Schaltfläche ist von der Funktion/Aufrufsequenz unabhängig und kann auch nur aus einem Buchstaben bestehen, um die Dialogbox nach Art einer Toolbar kompakt zu halten. Über ein -Kontrollelement kann in der Matrixelementdefinition festgelegt werden, dass nach Betätigung der entsprechenden Schaltfläche der Dialogbox der Mauszeiger und der Eingabefokus automatisch in das BAE-Arbeitsbereichfenster transferiert werden, so dass bei Editierfunktionen der Mausweg von der Dialogbox zum Arbeitsbereich eingespart werden kann.
Zur möglichen Erweiterung der Aufrufsequenzen siehe die Erläuterungen unter Makroerstellung .
Im Eingabefeld wird eine ID im Bereich von 6100 bis 6500 festgelegt, unter der die Position der Dialogbox für Folgeaufrufe in der Positionsdatenbank baewin.dat gespeichert wird. Damit unterschiedliche Favoritendialogboxen bei gleichzeitiger Aktivierung nicht immer wieder direkt übereinander platziert werden, sollte für jede Dialogbox eine eigene ID vergeben werden. Beim Anlegen einer neuen Dialogbox wird automatisch die nächste noch nicht benutzte ID aus dem Bereich 6100 bis 6500 vorgeschlagen. Die Positions-ID's werden zusammen mit einer Modulkennung verwendet. Die gleiche ID kann demnach in anderen BAE-Modulen für andere Dialogboxen vergeben werden.
Mit Hilfe des Kontrollelementes kann für eine Dialogbox definiert werden, dass sie bei jedem Modulstart automatisch mitgestartet wird.
Zur Definition von Makros siehe Makroerstellung .
Zur Definition von benutzerdefinierten Rastereinstellungen siehe Benutzerraster .
Die mit vorgenommenen Dialogboxdefinitionen werden in der Systemdatei baeparam.dat gesichert und können durch Kopieren dieser Datei auf andere BAE-Installationen übertragen werden.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm FAVORITE implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: favorite:"favboxedit" .
Der Menüpunkt erlaubt den Aufruf eines einfachen Taschenrechners. Es stehen die Grundrechenarten, Wurzel/Quadrierfunktion, trigonometrische Funktionen, Exponential- und Logarithmusfunktionen, sowie Hilfsfunktionen zum Umrechnen von metrischen in zöllige Längeneinheiten zur Verfügung.
In der Windows-Version wird der allgemein verfügbare Windows-Taschenrechner aufgerufen.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm DESKCALC implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: deskcalc .
Der Menüpunkt erlaubt den Aufruf des BAE-Benutzerhandbuches im HTML-Format. Dazu wird der auf dem System installierte Standard-HTML-Browser aufgerufen und in diesem automatisch die Startseite der BAE-Dokumentation geladen. Die BAE-Dokumentation befindet sich im baedoc -Unterverzeichnis des BAE-Installationsverzeichnisses. Das Startdokument ist auf deutschsprachigen Rechneroberflächen bm_de.htm für das deutsche Benutzerhandbuch und bm_en.htm auf anderssprachigen Rechneroberflächen für das englische Benutzerhandbuch. Zur Bestimmung des Standard-HTML-Browsers wird der Registry-Eintrag HKEY_CLASSES_ROOT/http/shell/open/command herangezogen. Ist dieser Eintrag nicht entsprechend gesetzt, schlägt der Aufruf des BAE-Benutzerhandbuches fehl.
Der Menüpunkt ist nur in der Windows-Version verfügbar.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm BAEMAN implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: baeman .
Der Menüpunkt erlaubt den Aufruf des Referenzhandbuches im Windows-Help-Format. (Datei brgcv64.hlp ). Es wird eine Übersicht über das Hauptmenü angezeigt, von der aus man über entsprechende Verweise jeden beliebigen Menüpunkt erreichen kann.
Der Menüpunkt ist nur in der Windows-Version verfügbar.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #9038 .
Der Menüpunkt erlaubt die direkte Selektion von Menüpunkten oder Bedienungselementen des BAE-Fensters zur Anzeige eines Online-Hilfetextes. Dazu wird das Referenzhandbuch im Windows-Help-Format (Datei brgcv64.hlp ) geladen und automatisch die zu dem gewählten Menüpunkt gehörende Seite angezeigt.
Der Menüpunkt ist nur in der Windows-Version verfügbar.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: #9039 .
Der Menüpunkt zeigt die Zuordnung von Tasten zu ULC-Programmen mit einer Kurzbeschreibung des Programmes an. Numerische Einträge mit einem führenden # -Zeichen geben direkte Referenzen auf Menüfunktionen des BAE an, die nicht über ULC-Programme realisiert sind.
Die Standardtastenbelegung des BAE ist im ULC-Programm UIFSETUP definiert. Mit Hilfe des standardmässig auf die Taste '5' gelegten ULC-Programmes KEYPROG können vom Anwender eigene Tastendefinitionen vorgenommen werden, die Priorität vor den Einstellungen in UIFSETUP haben. Diese Definitionen werden in der Systemdatei baeparam.dat gespeichert und können bei Updates der Software in die neue Version übernommen werden. Die Kurzbeschreibungen der Programme befinden sich ebenfalls in dieser Datei und können mit Hilfe der über die Taste '5' erreichbaren Funktionen zur Tastaturprogrammierung wahlweise automatisch aus dem Header der ULC-Programme extrahiert werden ( ) oder von Hand eingegeben werden ( ).
Zu den für das CAM-Viewmodul vordefinierten Tasten siehe Hotkeys/Funktionstasten .
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm HLPKEYS implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: hlpkeys .
Der Menüpunkt bewirkt die Anzeige eines Popup-Fensters mit Informationen über die installierte BAE-Version. Es wird die Ausbaustufe (Light, Economy, Professional oder HighEnd) mit Versionsnummer, sowie die verwendete Grafikoberfläche und eingestellte Menüart angezeigt. Daran schliessen sich Informationen über die verwendete ULC-Interpreterversion an. Die Informationsanzeige wird durch Wahl des Popup-Fenstereintrages beendet.
Die Funktionalität des Menüpunktes ist über das User Language-Programm HLPPROD implementiert.
Die Tastaturprogrammiersequenz für den Menüpunkt lautet: hlpprod .
Im Handbuch erwähnte Systemdateien befinden sich, wenn nicht ausdrücklich anders beschrieben oder vom Anwender anders konfiguriert im BAE-Programmverzeichnis. Dies ist das Verzeichnis in dem auch die ausführbaren Programmdateien des BAE abgelegt sind. Dieses Verzeichnis sollte auch im Suchpfad für Programme eingetragen sein.
Bei der Beschreibung von Menüpunkten werden die Formulierungen 'bewirkt' und 'erlaubt' verwendet. Funktionen die mit 'bewirkt' beschrieben sind, werden unmittelbar nach Aktivierung des Menüpunktes ohne weitere Abfragen oder Eingabemöglichkeiten ausgeführt. Mit 'erlaubt' beschriebene Funktionen erwarten in der Regel noch weitere Eingaben oder Selektionen und können i.a. abgebrochen werden, ohne tatsächlich eine Aktion bewirkt zu haben.
In der tabellarischen Auflistung von Menüpunkten wurde versucht den Menüpunkt in jeweils anderen synonymen Begriffen zu beschreiben um sicherzustellen, dass nicht auf Anhieb verstandene Menüpunkte durch die Beschreibung in anderen Worten evtl. besser verstanden werden und dass bei der automatischen Suche beide Alternativbegriffe zum Ziel führen. Es ist nicht auszuschliessen, dass dabei die eine oder andere Stilblüte entstanden ist.
Zur Unterscheidung von gleichzeitig aktiven BAE-Fenstern anderer BAE-Module, wie z.B. dem Schaltplaneditor, wird in der Titelleiste des CAM-Viewfensters BAE/CV angezeigt. Nach der Modulbezeichnung folgt während der Abarbeitung einer Menüfunktion der Name der Menüfunktion. Dabei wird der komplette Menüpfad bis zur Funktion angezeigt. Als Trenner zwischen den einzelnen (Sub-)Menünamen wird -> verwendet. Nach der Beendigung der Menüfunktion wird durch ein vorangestelltes LM: signalisiert, dass diese Funktion durch Betätigung der linken Maustaste wiederholt ausgeführt werden kann.
Die Menüleiste unterhalb der Titelleiste des BAE-Fensters enthält das Hauptmenü des Layouteditors. Das Hauptmenü mit seinen Submenüs ist auf der Indexseite/zu Beginn des Referenzhandbuches aufgelistet und dokumentiert.
Die Menüs/Menüpunkte werden in Abhängigkeit von der Klasse des aktuell bearbeiteten Elementes aktiv/inaktiv geschaltet. Dadurch werden Fehlselektionen von vornherein ausgeschlossen. So sind sich auf geladene Datensätze beziehende Funktionen wie z.B. Ausgabefunktionen auf nicht selektierbar, wenn kein Datensatz geladen ist. Inaktive Menüpunkte werden in "Geisterschrift" dargestellt.
Die Menüs sind über sogenannte Mnemonics auch über Tastatur bedienbar. Der für ein Submenü/einen Menüpunkt jeweils aktive Buchstabe wird im Menütext unterstrichen dargestellt (Je nach Windows-Version erfolgt die Anzeige der Unterstriche evtl. erst nach Betätigung der Alt -Taste). Eine Auflistung der Menüstruktur mit für die einzelnen Menüs verwendeten Mnemonics kann mit der Anwenderfunktion UIFDUMP (User Interface Dump) erzeugt werden.
Die Struktur des Hauptmenüs und die Zuordnung der einzelnen Menüpunkte zu Basis-Funktionen und Anwenderfunktionen ist in dem beim Start des Layouteditors automatisch ablaufendem User Language-Programm UIFSETUP (User Interface Setup) definiert und kann in diesem auch um eigene Menüpunkte/Funktionen erweitert werden.
Der unterhalb der Menüleiste befindliche Arbeitsbereich des BAE-Fensters dient zur Darstellung des bearbeiteten Planes. Per Default wird der Plan so dargestellt, dass die Elementgrenzen des Planes gerade im Arbeitsbereich Platz finden. Mit Hilfe der Zoom-Funktionen aus dem Menü Ansicht kann ein beliebiger rechteckiger Bereich des Planes zur Darstellung im Arbeitsbereich selektiert werden. Die zur Darstellung der auf dem Plan befindlichen Elemente verwendeten Farben sind über Farbpalette änderbar.
Die am unteren und rechten Rand des Arbeitsbereiches befindlichen Scrollbars dienen dazu, den im Arbeitsbereich aktuell sichtbaren Fensterausschnitt neu zu setzen. Mit der unteren Scrollbar wird die relative horizontale Position des Bildausschnittes und mit der rechten Scrollbar die relative vertikale Position des Bildausschnittes selektiert. Die Position der Scrollbarbuttons-/balken innerhalb der Scrollbar geben die Position des Bildausschnittes relativ zu den Elementgrenzen des bearbeiteten Planes an. Es ist nicht möglich den Bildausschnitt mit Hilfe der Scrollbars auf einen Bereich außerhalb der Elementgrenzen zu setzen.
Während der Positionierung/Selektion von Elementen mit Hilfe des Mausfadenkreuzes ist ein Autopanning möglich, d.h. man kann die Bildmitte auch auf eine zu Beginn der Positionierung/Selektion noch gar nicht im Arbeitsbereichfenster sichtbare Position setzen. Dies ist oft einfacher, als eine Verschiebung mit Hilfe der Scrollbar. Das Autopanning (Scrollen um eine halbe Bildbreite bzw. -höhe) wird jeweils durch Überschreiten des Mauszeigers einer 10 Pixel vor dem Rand des Arbeitsbereichfensters liegenden Grenze von innen nach aussen ausgelöst, d.h. zum wiederholten Ausführen des Scrolls ist eine Pendelbewegung um diese imaginäre Grenze durchzuführen.
Die Toolbar enthält Kontrollelemente zum vereinfachten Aufruf von häufig benutzten Funktionen, sowie Elemente zur Anzeige und Bearbeitung von Bildausschnitten. Die Toolbar kann mit Hilfe der Funktion Werkzeugleiste (liegt auch auf dem BAE-Logo-Button in der Toolbar) an beliebiger Seite des Arbeitsbereiches platziert oder ausgeblendet werden.
Die Toolbar gliedert sich von links nach rechts bzw. von oben nach unten in drei Bereiche:
Ein Bereich mit Buttons mit Hilfe derer häufig benutzte Funktionen direkt aufgerufen können. Die Funktion wird dabei jeweils durch eine Grafik symbolisiert. Die Funktionen der einzelnen Buttons:
| Position der Toolbar ändern, bzw. diese ausblenden. | |
| Informationen zu aktuellem Plan und darauf platzierten Referenzen anzeigen. | |
| Funktionen des Menüs Hilfe , Online-Hilfe, Tastaturbelegung. | |
| Zoom in. Auf Mitte des aktuellen Bildausschnittes zoomen. | |
| Zoom out. Aus aktuellem Bildausschnitt herauszoomen. | |
| Zoom Fenster | |
| Gerberdaten Laden | |
| Funktion Gerberdaten Ausgabe , aktuell geladene Gerberdaten speichern. | |
| Favoritenmenü aufrufen/verwalten. Es können bis zu 28 frei definierbare Menüpunkte/Makros in das Favoritenmenü aufgenommen werden. | |
| Makros aufrufen/erstellen/verwalten. | |
| Bearbeitungshistorie. Zuletzt bearbeitete Elemente anzeigen und ggf. laden. |
Auf diesen Button-Bereich folgt ein Darstellungsfenster, in dem aus der Vogelperspektive der aktuelle Bildausschnitt (weisser Rahmen) relativ zu den Elementgrenzen (dunkelgraues Rechteck) angezeigt wird. Ist eine andere als die Basisvariante aktiv, so wird hier noch in hellblauer Schrift der Name der aktiven Variante eingeblendet.
Der letzte Bereich füllt den Rest der Toolbar mit Designansichtsfenstern auf, die jeweils an der linken Seite eine vierzeilige Funktionsleiste mit Funktionen zum Ablegen und Wiederaufrufen von Elementfensterausschnitten besitzen. Diese werden mit Datei- und Elementnamen hinterlegt, es kann daher auch zwischen verschiedenen Plänen unterschiedlicher Dateien hin- und hergesprungen werden.
Die Funktionen zur Fensterausschnittbearbeitung im einzelnen:
| "Window": Analog zu Zoom Fenster im Arbeitsbereich einen Bildausschnitt selektieren, der im Fensterchen hinterlegt wird. | |
| "Information": Daten zum im Fensterchen hinterlegten Bildausschnitt anzeigen. | |
| "Clear": Rücksetzen des Fensterchens. | |
| "Set": Im Fensterchen hinterlegten Bildausschnitt im Arbeitsbereich anzeigen. | |
| Im Fensterchen hinterlegten Bildausschnitt im Arbeitsbereich anzeigen. |
Ist die Toolbar einmal ausgeblendet, so kann sie mit Hilfe der Funktion Werkzeugleiste aus dem Menü Ansicht wieder aktiviert werden.
Am unteren Rand des BAE-Fensters befinden sich die Informations- und Eingabezeilen des BAE.
In der oberen der beiden Zeilen wird jeweils der Name der Projektdatei und der Elementtyp und Elementname des aktuell bearbeiteten Dateielementes angezeigt. Nach Veränderungen des sichtbaren Bildausschnittes mit Hilfe der Funktionen aus dem Menü Ansicht wird hier der neue Zoomfaktor angezeigt. Bei Koordinateneingaben über die Maus mit Fadenkreuz erfolgt in dieser Zeile die Anzeige der aktuellen Mauskoordinaten.
Die untere der beiden Zeilen dient zur Anzeige von Fehlermeldungen sowie Texten, die die gerade im Ablauf befindliche Aktion, bzw. das gerade zur Bearbeitung selektierte Element dokumentieren. Diese Zeile wird auch zur Eingabe von einfachen Texten/Namen/Koordinaten ohne weitergehende Editiermöglichkeiten genutzt.
Die aktuelle Belegung der Tasten lässt sich über den Menüpunkt Tastaturbelegung abfragen.
Die Escape -Taste erlaubt es i.a. eine Eingabe von Texten, Positionen, Menüselektionen usw. an beliebiger Stelle abzubrechen.
Die Cursortasten bewirken jeweils eine Scrollen des Bildausschnittes um eine halbe Ausschnittsbreite in der entsprechenden Richtung. Jedoch nur maximal bis zur jeweiligen Elementgrenze.
Die Standardeinstellungen für die Tastaturbelegung sind in dem beim Start des Layouteditors automatisch ablaufendem User Language-Programm UIFSETUP (User Interface Setup) definiert. Mit Hilfe des standardmässig auf die Taste '5' gelegten ULC-Programmes KEYPROG können weitere bzw. andere Tastenzuordnungen zu Funktionen durchgeführt werden. Dies ist einer eigenen Definition in dem User Language-Programm UIFSETUP vorzuziehen, da die Zuordnung in der Systemdatei baeparam.dat gespeichert wird, die bei Updates der Software in die neue Version übernommen werden kann. Am transparentesten für den Benutzer sind Tastendefinitionen in der Konfigurationsdatei bae.ini vorzunehmen, die bei Updates ebenfalls übernommen wird. Die Standardtastaturbelegung im Einzelnen:
| F1 | Display Utilities (User Language-Programm DISPUTIL ). |
| F2 | Laden vorheriges Element mit Prüfung (User Language-Programm LOADPREV ). |
| F3 | Laden nächstes Element mit Prüfung (User Language-Programm LOADNEXT ). |
| F4 | Laden Element mit Prüfung (User Language-Programm LOADELEM ). |
| SPACE/Leertaste | Interaktion Mittlere Maustaste (User Language-Programm MMB ). |
| + | Zoom größer (User Language-Programm ZOOMIN ). |
| - | Zoom kleiner (User Language-Programm ZOOMOUT ). |
| . | . |
| [ | Zoom kleiner (User Language-Programm ZOOMOUT ). |
| ] | Zoom größer (User Language-Programm ZOOMIN ). |
| 0 | Ansicht / Zoom Uebersicht . |
| 1 | Info (User Language-Programm INFO ). |
| 2 | Dateibearbeitungsfunktionen (User Language-Programm FILEUTIL ). |
| 3 | Dateiinhalt auflisten (User Language-Programm FILEVIEW ). |
| 5 | User Language-Programmaufruf und Tastaturprogrammierung (User Language-Programm KEYPROG ). |
| 7 | Zoom auf Layout-Platinenumrandung (User Language-Programm LAYZMBRD ). |
| 8 | Zoom kleiner (User Language-Programm ZOOMOUT ). |
| 9 | Ansicht / Zoom alt . |
| < | Laden vorheriges Element mit Prüfung (User Language-Programm LOADPREV ). |
| > | Laden nächstes Element mit Prüfung (User Language-Programm LOADNEXT ). |
| ? | Online-Hilfe (User Language-Programm HELP ). |
| d,D | Distanzabfrage (User Language-Programm DISTANCE ). |
| g,G | Eingaberaster freigeben/einhalten (User Language-Programm GRTOGGLE ). |
| h,H | Online-Hilfe (User Language-Programm HELP ). |
| i,I | Info (User Language-Programm INFO ). |
| w,W | Ansicht / Zoom Fenster . |
| Strg+O | Datei / Gerberdaten Laden . |
| Strg+S | Datei / Gerberdaten Ausgabe . |
| Strg+W | Datei / Loeschen Speicher . |
Die linke Maustaste dient im BAE zur Selektion von Menüpunkten, Toolbarkontrollelementen, Planelementen und Positionen.
Bei der Bearbeitung/Selektion von Elementen mit Menüfunktionen werden die genauen Mauskoordinaten durch Anzeige eines Mausfadenkreuzes im Arbeitsbereich und Anzeige der Koordinatenwerte im Informationsfenster veranschaulicht.
Ist keine Menüfunktion aktiv und es wird seitens des Programmes auf eine Menüselektion gewartet, liegt auf der linken Maustaste eine Wiederholfunktion für den zuletzt ausgeführten Menüpunkt des Hauptmenüs. Der Name des zuletzt ausgeführten Menüpunktes wird jeweils in der Titelleiste mit vorangestelltem LM: für linke Maustaste angezeigt.
Werden die Mauskoordinaten nach dem Drücken und vor dem Loslassen der linken Maustaste um mindestens 5 Pixel verändert (der Mindestwert lässt sich über den bae.ini -eintrag konfigurieren), so wird ein Rechteck aufgezogen und ein Zoom Fenster auf den durch das Rechteck angegebenen Bereich durchgeführt.
Wird nach dem Drücken und vor dem Loslassen der linken Maustaste das Mausrad betätigt, so werden die Mausradbewegungen in Tastenbetätigungen für { und } umgesetzt. In der Standardtastaturbelegung wird dabei Zoom kleiner bzw. Zoom größer durchgeführt.
Per Default wird eine Aktion jeweils beim Loslassen der Maustaste initiiert. Durch Setzen der Umgebungsvariable BAE_DMB (Down-Mouse-Button) auf den Wert TRUE wird das Verhalten auf Aktion direkt beim Pressen der Maustaste geändert. Die Funktionalität des Rechteckaufziehens und die Emulation der mittleren Maustaste durch linke und rechte Maustaste geht dabei jedoch verloren. Diese Einstellung gilt nur für Aktionen im Arbeitsbereich und der Toolbar. Die Windows-Pulldownmenüs und Dialogboxen verhalten sich weiter wie in Windows voreingestellt.
Während der Selektion/Bearbeitung von Elementen mit dem Mausfadenkreuz, sowie während dem Warten des Programmes auf Hauptmenüselektionen kann mit Hilfe der mittleren Maustaste ein Popup-Menü aktiviert werden. Dieses enthält im wesentlichen die Funktionen des Ansicht -Menüs. Lediglich der Menüpunkt Einstellungen ist durch einen weiteren Menüpunkt ergänzt, der eine menügesteuerte Einstellung der Rasterparameter erlaubt. Am Ende des Menüs ist ein zusätzlicher Menüpunkt zur Beendigung der Popup-Menüanzeige ohne Veränderung der Bildeinstellungen angefügt.
Die Funktionalität der mittleren Maustaste steht auch durch Betätigung der Leertaste oder gleichzeitige Betätigung von linker und rechter Maustaste zur Verfügung.
Die Funktion der rechten Maustaste ist abhängig vom Arbeitskontext.
Während dem Bearbeiten/Positionieren von Elementen mit Hilfe des Mausfadenkreuzes steht nach Betätigung der rechten Maustaste ein Hilfsmenü mit zur aktuell abgearbeiteten Funktion passenden Hilfsfunktionen zur Verfügung. Diese von der Art der Funktion abhängigen Menüs sind jeweils in der Dokumentation des zugehörigen Menüpunktes beschrieben.
Wird nach dem Drücken und vor dem Loslassen der rechten Maustaste das Mausrad betätigt, so werden die Mausradbewegungen in Tastenbetätigungen für [ und ] umgesetzt.
Während dem Warten des Programmes auf Hauptmenüselektionen kann mit der rechten Maustaste im Arbeitsbereich ein Hilfsmenü mit den Funktionen:
| Gerberdaten Laden | Import Datei im Gerberformat. |
| Blenden laden | Gerber Blendentabelle aus der Blendendatenbank laden. |
| Bohrdaten laden | Bohrdatenimport wahlweise im Excellon- oder Sieb & Meyer-Format. |
| Werkzeugtabelle laden | Werkzeugtabelle für die Bohrdaten im Sieb & Meyer-Format importieren. |
| Batch | Import von Gerber- und Bohrdaten anhand einer im CAM-Prozessor erstellten und ausgeführten Batchausgabe. |
| Laden | Export von Gerber- und Bohrdaten anhand einer im CAM-Prozessor erstellten und ausgeführten Batchausgabe. |
| Speichern | Einzelne importierte Datensätze oder kompletten Speicher löschen. |
aktiviert werden.
Ein einfaches Drehen des Mausrades bewirkt einen vertikalen Scroll des aktuellen Bildschirmausschnittes. Wird während der Drehung des Mausrades die Shift/Umstell -Taste gedrückt gehalten, so wird der Scroll in horizontaler Richtung durchgeführt.
Wird vor der Betätigung des Mausrades die linke Maustaste betätigt und gedrückt gehalten, so werden die Mausradbewegungen in Tastenbetätigungen für { und } umgesetzt. In der Standardtastaturbelegung wird dabei Zoom kleiner bzw. Zoom größer durchgeführt.
Wird vor der Betätigung des Mausrades die rechte Maustaste betätigt und gedrückt gehalten, so werden die Mausradbewegungen in Tastenbetätigungen für [ und ] umgesetzt. In der Standardtastaturbelegung wird dabei Rotation links bzw. Rotation rechts durchgeführt.
Verhalten bei Zoom mit + und - Tasten wie in früheren BAE-Versionen (d.h. gleichzeitiges Fenster Mitte auf die Position unter dem Mauscursor):
ZOOMCENTER_STD = ON
Das CAM-Viewmodul kann in einer Eingabeaufforderung oder einer Batchdatei auch ohne Umweg über das Hauptmenü direkt gestartet werden. Dazu ist
bae gerview
aufzurufen. Optional können auch direkt Gerberdateien bzw. Excellon-Bohrdatendateien geladen werden:
bae gerview C:\\Projekte\\layer1.gbr GERBER
bzw.
bae gerview C:\\Projekte\\projekt.drl EXCELLON
In der Form
bae gerview C:\\Projekte\\projekt.ddb
erfolgt keine Aktion, der Projektdateiname wird beim Wechsel in ein anders BAE-Modul aber beibehalten, so dass automatisch Schaltpläne bzw. Layouts geladen werden können.
Zum direkten Aufruf von ULC-Programmen beim Start des CAM-Viewmoduls gibt es die beiden Aufrufformen:
bae gerview C:\\Projekte\\projekt.ddb ULC-Programmname ULC
und:
bae gerview C:\\Projekte\\projekt.ddb ULC-Programmname ULC_QUIT
wobei bei ULC_QUIT das CAM-Viewmodul unmittelbar nach Beendigung des ULC-Programmlaufes wieder beendet wird.
Der als erste Parameter angegebene Projektdateiname hat zunächst keine weitere Auswirkung, kann aber im aufgerufenen ULC-Programm mit Hilfe der Funktion bae_planfname() abgefragt werden. Wie an anderen Stellen im BAE auch, kann für den ULC-Programmnamen auch eine komplette Aufrufsequenz (wie unter Makroerstellung beschrieben) angegeben werden.
Die Kommandozeilenparameter werden auch in den für die .ddb -Extension in die Window-Registry eingetragenen Verknüpfungen verwendet. Da es für die Dateiextension von Gerber- und Bohrdaten keine wirklich verbindlichen Standards gibt, ist das CAM-Viewmodul per Default zu keiner Dateiextension verknüpft. Im BAE-Programmverzeichnis befinden sich die Beispieldateien gerber_d.reg und excdrl.reg mit Verknüpfungen zum CAM-Viewmodul, in denen Pfade und Aufrufparameter individuell angepasst und mit Doppelklick auf die entsprechende Datei in das System eingespielt werden können.
Eine weitere Möglichkeit ULC-Programme automatisch beim Aufruf eines Programmmodules zu starten ist die Verwendung von .aut -Dateien. Wird das CAM-Viewmodul mit Angabe eines Projektdateinamens aufgerufen:
bae gerview C:\\Projekte\\dspboard.ddb
so wird nach einer Datei C:\\Projekte\\dspboard.aut gesucht und ggf. die erste Zeile als ULC-Programmname/Aufrufsequenz interpretiert und ausgeführt. Es liegt in der Verantwortung des aufgerufenen ULC-Programmes, die .aut -Datei zu löschen, damit bei weiteren Aufrufen der Projektdatei nicht immer wieder das betreffende ULC-Programm ausgeführt wird (das ULC-Programm kann die .aut -Datei selbst auch lesen und den Inhalt der zweiten und folgenden Zeilen als Aufrufparameter auswerten). Der .aut -Mechanismus funktioniert auch beim Wechsel zwischen einzelnen BAE-Programmmodulen, so dass durch einen geeigneten Satz von ULC-Programmen Abläufe über mehrere Module hinweg automatisiert werden können. Dies wird im System z.B. für den abschliessenden Aufruf von Schaltplan-PDF-Batchausgaben aus der CAM-Batchausgabe heraus verwendet. Dabei wird in der ersten Zeile der .aut -Datei das hinter der Schaltplan-EPS/PDF-Ausgabe stehende ULC-Programm SCMEPS ausgeführt und in den Folgezeilen die Namen der für die Projektdatei zu erzeugenden Schaltplan-PDF-Batchausgaben.
Bei der Angabe von Dateinamen und Systemkommandos wird grundsätzlich auch die Referenzierung von über das Betriebssystem (z.B. in Systemsteuerung / System unter Windows) gesetzten Umgebungsvariablen unterstützt. Die Variablen sind dabei an beliebiger Stelle im Dateinamen mit vorangestelltem Dollarzeichen angebbar. Dies ist z.B. bei der Bibliotheksangabe in Projekten nützlich, die auf Rechner mit unterschiedlichen Bibliotheksverzeichnissen bearbeitet werden. Durch Setzen einer Umgebungsvariable BAELIB kann das Verzeichnis auf einem Rechner z.B. mit P:\\baelib und auf einem anderen Rechner mit X:\\baelib angegeben werden. Wenn im Projekt der Bibliotheksname dann auf $BAELIB\\laylib.ddb gesetzt wird, kann auf beiden Rechnern ohne Änderungen am Projekt jeweils mit dem lokal gültigen Bibliothekspfad gearbeitet werden.
Zusätzlich zu den Systemvariablen werden noch folgende im BAE fest vorgegebene Variablen unterstützt:
| $projectfile | Projektdateiname ohne die .ddb -Extension aber mit komplettem Pfad. |
| $projectbase | Projektdateiname ohne Pfadangabe und ohne .ddb -Extension. |
| $projectdir | Verzeichnis, in dem die Projektdatei steht. |
| $projectplan | Name des aktuell geladenen Dateielementes. |
Diese Variablen sind insbesondere für die Angabe von Dateinamen in Batchausgaben nützlich, da hier auch zusammengesetzte Angaben wie z.B. $projectdir\\Bestückerinfo_zu_$projectbase.pdf möglich sind.
Bei der Angabe von Systemkommandos kann mit extappl (Extension Application) über Angaben der Form $extappl:.txt: die für eine gegebene Dateiextension registrierte Anwendung aufgerufen werden. So öffnet z.B. die Kommandosequenz #9049:'$extappl:.doc: $projectfile.doc' ein zur Projektdatei gehöriges Worddokument.
Zur Bilddarstellung im Arbeitsbereich des BAE wird eine Farbpalette mit 16 Einträgen verwendet. Für die RGB-Werte der einzelnen Farben sind programmintern 2 Tabellen hinterlegt die bei Verwendung eines Desktops mit 16 Farben bzw. einem Desktop mit 256 oder mehr Farben zum Einsatz kommen.
Sollten die RGB-Werte bei einer gegebenen Grafikkarten/Monitorkombination keine befriedigende Bilddarstellung ergeben, so können die Farbtabellen durch individuelle Einstellungen ersetzt werden. Dies kann global für den BAE über eine Datei bae.col oder modulspezifisch für das CAM-Viewmodul über eine Datei baecv.col im BAE-Programmverzeichnis erfolgen. Die beiden BAE-intern verwendeten Farbtabellen sind in als Beispieldateien bae16.col und bae256.col im BAE-Programmverzeichnis enthalten. Diese Dateien werden vom BAE nicht gelesen, sondern sind nur als Grundlage für die Erstellung eigener bae.col bzw. baecv.col Dateien gedacht. Ist der BAE in einer Netzwerkumgebung mit einem zentralen BAE-Programmverzeichnis für alle Anwender installiert, können für die einzelnen Anwendern über die Umgebungsvariable BAE_DCOLLIB bzw. BAECV_DCOLLIB individuelle Farbeinstellungsdateien konfiguriert werden.
Die Dateien enthalten jeweils 16 Zeilen mit RGB-Werten im Bereich von 0 bis 255 für die einzelnen BAE-Farben. In der Windowsversion schliessen sich daran 6 Zeilen mit den Zeichenmodi für Standardzeichnen, Standardzeichnen mit Muster, Ersetzen, Ersetzen mit Muster, Löschen und Muster löschen an. In der Motifversion sind es nur 4 Zeilen mit Zeichenmodi für Standardzeichnen, Ersetzen, Löschen und Invertieren.
Grundsätzlich kann man durch ein Vertauschen des ersten RGB-Wertes mit dem letzten RGB-Wert eine Darstellung auf weissem Hintergrund erreichen. Diese ist für die standardmässige Mischfarbendarstellung aber nicht geeignet, da eine Mischung mit dem weissen Hintergrund immer weiss ergibt. Daher ist für das Standardzeichnen ein Setzen statt dem Mischen einzustellen. Dadurch geht die transparente Erkennbarkeit mehrerer übereinander liegender Strukturen verloren, da deckend übereinander gezeichnet wird. Im BAE-Programmverzeichnis sind zwei Beispieldateien bae16_i.col und bae256_i.col mit geeigneten RGB-Werten und Zeichenmodi für die invertierte Darstellung vorhanden, die nur auf baecv.col umkopiert werden müssen, um eine Elementdarstellung auf weissem Hintergrund zu erhalten. Auch wenn diese Darstellung zunächst augenschonender erscheint, so leidet doch die Erkennbarkeit von Highlights, da ein schwarzes Highlight vor weissem Hintergrund bei weitem nicht so gut erkennbar ist wie ein weisses Highlight vor schwarzem Hintergrund. Hier ist neben dem Verändern der RGB-Werte auch noch eine Änderung der Highlightfarbe in der Farbpalette des CAM-Viewmoduls angebracht.
Zeichenmodi unter Windows:
| 1 | R2_BLACK (0) |
| 2 | R2_NOTMERGEPEN (DPon) |
| 3 | R2_MASKNOTPEN (DPna) |
| 4 | R2_NOTCOPYPEN (PN) |
| 5 | R2_MASKPENNOT (PDna) |
| 6 | R2_NOT (Dn) |
| 7 | R2_XORPEN (DPx) |
| 8 | R2_NOTMASKPEN (DPan) |
| 9 | R2_MASKPEN (DPa) |
| 10 | R2_NOTXORPEN (DPxn) |
| 11 | R2_NOP (D) |
| 12 | R2_MERGENOTPEN (Dpno) |
| 13 | R2_COPYPEN (P) |
| 14 | R2_MERGEPENNOT (PDno) |
| 15 | R2_MERGEPEN (DPo) |
| 16 | R2_WHITE (1) |
Zeichenmodi unter X11/Motif:
| 0 | GXclear (0) |
| 1 | GXand (src AND dst) |
| 2 | GXandReverse (src AND NOT dst) |
| 3 | GXcopy (src) |
| 4 | GXandInverted (NOT src AND dst) |
| 5 | GXnoop (dst) |
| 6 | GXxor (src XOR dst) |
| 7 | GXor (src OR dst) |
| 8 | GXnor (NOT src AND NOT dst) |
| 9 | GXequiv (NOT src XOR dst) |
| 10 | GXinvert (NOT dst) |
| 11 | GXorReverse (src OR NOT dst) |
| 12 | GXcopyInverted (NOT src) |
| 13 | GXorInverted (NOT src OR dst) |
| 14 | GXnand (NOT src OR NOT dst) |
| 15 | GXset (1) |
Zur Automatisierung häufig wiederkehrender Arbeitsabläufe können Kommandoabfolgen als Makros abgespeichert werden.
Über die Schaltfläche der Toolbar bzw. die Anwenderfunktion MACRO wird eine Dialogbox mit der Liste der verfügbaren Makros aktiviert. Ein Doppelklick mit der linken Maustaste auf einen Makronamen startet das betreffende Makro. Im unteren Bereich der Dialogbox finden sich Schaltflächen mit folgenden Funktionen:
| In der Liste mit der linken Maustaste markiertes Makro ausführen. | |
| In der Liste mit der linken Maustaste markiertes Makro editieren. | |
| Neues Makro anlegen. | |
| In der Liste mit der linken Maustaste markiertes Makro als Kopie unter neuem Namen ablegen. | |
| In der Liste mit der linken Maustaste markiertes Makro aus der Makrodatenbank entfernen. | |
| Makro aus externer Datei in die Makrodatenbank übernehmen. | |
| In der Liste mit der linken Maustaste markiertes Makro in eine externe Datei schreiben (zum Transfer auf andere BAE-Installationen). | |
| Makrobearbeitung beenden. |
Beim Erstellen neuer Makros und Bearbeiten bestehender Makros können neue Makroschritte einzeln mit an die Kommandoabfolge angehängt werden. Falls eine gewünschte Kommandoabfolge in der aktuellen Sitzung bereits manuell durch Auswahl der entsprechenden Funktionen aus der Menüleiste abgearbeitet wurde, so kann diese einfach mit in ein Makro übernommen werden. Dabei werden die letzten 50 gewählten Menüpunkte zur Übernahme angeboten.
Mit kann der in der Liste der Makroschritte mit der linken Maustaste markierte Makroschritt editiert werden. Es wird jeweils ein Kommentartext und eine Aufrufsequenz für den Makroschritt angezeigt. Der Kommentartext dient nur zur Dokumentation des Makros und kann beliebig gewählt werden. Entscheidend für die Funktion ist die Aufrufsequenz. Zu Beginn der Aufrufsequenz steht der Name der zugrunde liegenden Anwenderfunktion bzw. bei internen Menüpunkten ein # gefolgt von der Nummer der Menüfunktion (die Aufrufsequenzen sind in der Beschreibung der Menüpunkte als Tastaturprogrammiersequenz dokumentiert). Daran schliessen sich ggf. jeweils durch : getrennte Interaktionen an. Diese können zur weiteren Automatisierung der Kommandoabfolge vom Anwender auch noch ergänzt werden. Die Syntax der einzelnen Aktionen lautet wie folgt:
| sln bzw. sn | Menüeintrag n mit der linken Maustaste selektieren. Die Zählung beginnt bei 0, d.h. s0 selektiert den 1. Menüpunkt einer Menüauswahl, s1 den 2. Menüpunkt usw. |
| t | Texteingabe manuell durchführen, d.h. auf Eingabe durch den Benutzer warten. |
| "textstr" | Den durch textstr spezifizierten Text eingeben. Dateinamensabfragen werden wie Texteingaben behandelt. Abfragen nach einem DDB-Dateinamen können durch Angabe von "" automatisch die Projektdatei referenzieren. |
| m | Auf Mauskoordinateneingabe warten. |
| ml | An der aktuellen Mausposition linke Maustaste aktivieren. |
| mm | An der aktuellen Mausposition mittlere Maustaste aktivieren. |
| mr | An der aktuellen Mausposition rechte Maustaste aktivieren. |
Beispiele für die Erweiterung der Aufrufsequenzen zur Automatisierung von häufig verwendeten Funktionen:
Über Einträge in der Datei bae.ini oder mit Hilfe der Funktion Menuerweiterung lassen sich Makros auch direkt in die Menüs integrieren (zur Konfiguration von Menüs siehe Menüerweiterung ). Der Eintrag in bae.ini erfolgt nach folgendem Schema:
addmenuitem = Menüindex,"Menütext","macro:'Makroname'"
Bei der Angabe des Makronames ist die Gross-/Kleinschreibung zu berücksichtigen. Die Integration von Makros in die Menüs bietet den Vorteil der Wiederholbarkeit des Aufrufes über die rechte Maustaste.
Optional kann zwischen addmenuitem und Gleichheitszeichen noch ein (GERBER) eingesetzt werden um den Menüpunkt nur bei geladenen CAM-Daten aufrufbar zu machen.
Die Tastaturprogrammierung und das Favoritenmenü der Toolbar unterstützen den Aufruf von Makros durch eigene Menüpunkte bzw. Schaltflächen zur Makroauswahl.
Die Makrodefinitionen werden modulspezifisch in der Datei
baemacro.dat
im BAE-Programmverzeichnis abgelegt.
Spezielle nicht an anderer Stelle dokumentierte Aufrufsequenzen:
| #106 | Raster/Winkel-Menü der mittleren Maustaste. |
| #109 | Einstellung der . |
| #110 | Einstellung des . |
| #111 | Einstellung von . |
| #300 | Einstellung des für den Datenimport. |
| #301 | Einstellung des für das Schreiben von Layouts. |
| #302 | Einstellung des für die Gerber und Excellon. |
| #304 | Einstellung der . |
| #305 | Einstellung von . |
| #306 | Einstellung des -Modus. |
| #307 | Einstellung von . |
| #308 | Einstellung des -Modus. |
| #309 | Einstellung des -Modus. |
| #310 | Einstellung des -Modus. |
| #311 | Einstellung des . |
| #312 | Einstellung des . |
| #313 | Einstellung der . |
| #314 | Einstellung des . |
| #5012 | Namen der aktuellen Farbpalette in Buffer schreiben. |
| #5013 | In Buffer hinterlegte Farbpalette laden. |
| #9007 | Ins Packagermodul wechseln. |
| #9008 | Ins Packagermodul mit anschliessendem Weitersprung in den Schaltplaneditor wechseln. |
| #9009 | Ins Packagermodul mit anschliessendem Rücksprung in den Layouteditor wechseln. |
| #9020 | Ins Setupmodul wechseln. |
| #9022 | In der HighEnd-Version neues Schaltplaneditormodul öffnen. |
| #9023 | In der HighEnd-Version neues Packagermodul öffnen. |
| #9024 | In der HighEnd-Version neues Packagermodul öffnen und Packager automatisch starten. |
| #9025 | In der HighEnd-Version neues Layouteditormodul öffnen. |
| #9027 | In der HighEnd-Version neues Autoroutermodul öffnen. |
| #9028 | In der HighEnd-Version neues CAM-Prozessormodul öffnen. |
| #9029 | In der HighEnd-Version neues CAM-Viewmodul öffnen. |
| #9048 | Externes Programm aufrufen und auf dessen Beendigung warten. |
| #9049 | Externes Programm aufrufen ohne auf dessen Beendigung zu warten. |
| #9050 | Eingaberaster setzen. |
| #9051 | Hintergrundraster setzen. |
| #9053 | Eingabefokus auf den Menübaum. |
| #9054 | Zoomfaktor für die Bilddarstellung auf eingebbaren Wert stellen. |
| info:'var' | Liste der globalen Variablen anzeigen, um z.B. bae.ini -Einträge zu überprüfen. |
Im BAE stehen verschiedene Mechanismen zur Tastaturprogrammierung, d.h. Zuweisung von Menüfunktionen, Anwenderfunktion en und Makros an Tasten (sogenannte Hotkeys) zur Verfügung. Die Grundbelegung wird in Tabellen innerhalb der Anwenderfunktion UIFSETUP vorgenommen und ist unter Hotkeys/Funktionstasten dokumentiert. Diese Belegung kann durch benutzerspezifische Einträge in der Datei bae.ini geändert/ergänzt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Datei bae.ini in Sektionen aufgeteilt ist. Für das CAM-Viewmodul sind nur Definitionen von Belang, die sich innerhalb der Sektionen [std] (Standard, d.h. Definitionen für alle Module) und [cv] (CAM-View, d.h. Definitionen für das CAM-Viewmodul) befinden. Die Definition einer Funktionstaste erfolgt durch:
fkey n = "Aufrufsequenz"
wobei n die Nummer der Funktionstaste ist und Aufrufsequenz der Name einer Anwenderfunktion oder die zu einer Menüfunktion/einem Untermenü gehörende Tastaturprogrammiersequenz. Die Tastaturprogrammiersequenz einer Menüfunktion/eines Untermenüs ist in deren Beschreibung dokumentiert. Zur möglichen Erweiterung der Aufrufsequenzen siehe die Erläuterungen unter Makroerstellung . Für den Aufruf eines Makros ist als Aufrufsequenz macro:'Makroname' anzugeben. Bei der Angabe des Makronames ist die Gross-/Kleinschreibung zu berücksichtigen.
Die Definition von Standardtasten erfolgt durch:
key 'c' = "Aufrufsequenz"
bzw.
key keycode = "Aufrufsequenz"
wobei c eine beliebige Taste (mit Unterscheidung zwischen Gross-/Kleinschreibung) und keycode ein beliebiger ASCII-Code zwischen 0 und 255 sein kann, wobei die Codes von 1 bis 26 für Strg+A bis Strg+Z stehen und die Tasten Tab über 8, Enter über 13, Esc über 27 und Entf über 127 referenziert werden können. Bei mehreren Definitionen für eine Taste wird die zuletzt vorgenommene Definition verwendet.
Alternativ können im BAE auch Online über die Taste 5 und Wahl der Schaltfläche gefolgt von Tastenbelegungen vorgenommen werden. Hierbei ist es neben der Direkteingabe einer Aufrufsequenz auch über entsprechende Schaltfächen möglich einen Menüpunkt, ein Makro oder eine benutzerdefinierte Rastereinstellung auszuwählen.
Die Online durchgeführten Tastendefinitionen haben Vorrang vor allen anderen Definitionen und werden in der Datei baeparam.dat gesichert. Dadurch bleiben sie auch in weiteren Sitzungen aktiv.
Die Menüs des BAE können über Einträge in der Datei bae.ini durch eigene Funktionen/Makros ergänzt werden. Dies kann durch Anhängen der gewünschten Funktion an eines der standardmässig vorhandenen Menüs geschehen und/oder durch Anlegen eigener zusätzlicher Menüs. Die Menüdefinitionen erlauben es auch häufig benötigte Funktionen die tief in der Menühierarchie vergraben sind an schneller erreichbaren Stellen der Menühierarchie zugänglich zu machen.
Menüdefinitionen für das CAM-Viewmodul sind in der [cv] -Sektion der Datei bae.ini vorzunehmen.
Die Syntax zur Definition eigener neuer Menüs lautet:
addmenu = "Menüname"
Durch diese Definition wird ein eigenes Menü mit dem angegebenen Namen hinter den bestehenden Standardmenüs erzeugt.
Menüfunktionen können durch Kommandos der Form:
addmenuitem = Menünummer,"Menütext","Aufrufsequenz"
in die Menüs aufgenommen werden, wobei die Menünummerierung bei 0 beginnt (siehe Tabelle unten).
Optional kann zwischen addmenuitem und Gleichheitszeichen noch ein (GERBER) eingesetzt werden um den Menüpunkt nur bei geladenen CAM-Daten aufrufbar zu machen.
Menütext gibt jeweils den Namen des Menüs/der Menüfunktion an. Ein % -Zeichen am Beginn des Menütextes wird nicht mit angezeigt, sondern in eine Trennlinie vor dem Menüeintrag umgesetzt. Ein & -Zeichen innerhalb des Menütextes markiert den darauffolgenden Buchstaben als Tastenkürzel für die Tastaturbedienung der Menüs. Ein & -Zeichen selbst kann mit && angegeben werden.
Die Aufrufsequenz gibt den Namen einer Anwenderfunktion oder die zu einer Menüfunktion/einem Untermenü gehörende Tastaturprogrammiersequenz an. Die Tastaturprogrammiersequenz einer Menüfunktion/eines Untermenüs ist in deren Beschreibung dokumentiert. Zur möglichen Erweiterung der Aufrufsequenzen siehe die Erläuterungen unter Makroerstellung . Für den Aufruf eines Makros ist als Aufrufsequenz macro:'Makroname' anzugeben. Bei der Angabe des Makronames ist die Gross-/Kleinschreibung zu berücksichtigen. Die Integration von Makros in die Menüs bietet den Vorteil der Wiederholbarkeit des Aufrufes über die rechte Maustaste.
Menünummern des CAM-Viewmoduls:
| Datei | 0 |
| Bearbeiten | 1 |
| Ansicht | 2 |
| Einstellungen | 3 |
| Utilities | 4 |
| Hilfe | 5 |
| 1. Benutzermenü | 6 |